Dienstag, 26. August 2008

Im Wartezimmer

Neulich im Wartezimmer eines Arztes. Ein älteres Ehepaar (beide locker über 70).
Sie liest in einer Zeitschrift etwas über Arthroskopie. Sie: "Guck amol, des machet se jetzt au mit so 'ra Spiegelung wie se's bei mir am Knia au gmacht hen. Da wird na gar'ed richtig obberierd."

Wenig später, wieder sie zu ihm: "Aber gell, wenn mir nacher drakommat, du bisch fei ruhig. Koine Witzla, koin Kommendar. De oinzige wo schwätzed ben i ond dr Doktor!"

Und noch später: "Mir sen scho daube Säu" ?????

Montag, 18. August 2008

E-Mail

In meiner Funktion als Onlineredakteurin bekam ich neulich folgende E-Mail:

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist xxx, ich habe ein Paar Fragen.

Ich habe xxxx meinen Realschulabschluss gemacht und würde mich nun gerne noch weiterbilden um daraufhin z.B. studieren zu können!
Haben Sie die Möglichkeit, dass ich bei Ihnen die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife erreichen kann?

Wann wäre bei Ihnen die Bewerbungsfrist?

Ich bin allerdings ab Mitte Okt. für ca. ein halbes Jahr in Australíen!

Über Informationen würde ich mich sehr freuen!

Dienstag, 12. August 2008

Kurioses

Gestern abend im Radio. Auszüge aus älteren Dienstvorschriften der Bundeswehr:

"Ab einer Wassertiefe von 1,20 m hat der Soldat selbständig mit Schwimmbewegungen zu beginnen. Dabei entfällt die Grüßpflicht."

"Beim Einsetzen der Dämmerung ist mit zunehmender Dunkelheit zu rechnen."

"Beim Erreichen der Baumspitze stellt der Soldat das Klettern selbständig ein."

"Nach dem Einsatz von Atomsprenkörpern kann das Gelände sehr stark verändert sein. Das Zurechtfinden wird dadurch erschwert."

"Den Feuerkampf gewinnt, wer schneller schießt und besser trifft."

"Ein toter Soldat hat viel von seiner Gefährlichkeit verloren."

"Bei schwerem Frost ist mit zunehmender Kälte zu rechnen."

"Bei Nachttemperatur von über 27 °C in der Stube, sind die Ärmel des Schlafanzuges viermal aufzukrempeln."

Dienstag, 5. August 2008

Unter Osteopathen

Unterhalten sich zwei Osteopathen. Der eine erzählt von einem Patienten und vom Behandlungsplan, den er aufgestellt hätte, wann er was behandelt. Antwortet die zweite Osteopathin, das würde leider nur nicht immer funktionieren. Sie hätte einen Patienten, da hätte sie auch einen Behandlungsplan aufgestellt. Nur dann wäre der Patient gegen einen Pfosten gefahren und das hätte den ganzen Plan zunichte gemacht.