Freitag, 29. Juli 2011

Samstag, 23. Juli 2011

SLO

Seit einigen Wochen ist es diagnostiziert, Patenhund hat SLO, eine Systemische lupoide Onychodystrophie. Dabei handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, die zum Ausfall der Krallen führt.

Als ich die Patenschaft angenommen habe, war es natürlich nicht meine Absicht, dass Patenhund ebenso wie Patenfrauchen an einer Autoimmunerkrankung leiden soll. Ich hätte ihr von Herzen ein gesundes Hundeleben gegönnt.
Husses Theorie ist jetzt, dass Patenhund mich unter anderem deshalb so sehr mag, weil sie spürt, dass wir unter der selben Art von Erkrankung leiden. Er vermutet, dass es vielleicht der Geruch der autoimmumkranken ist - Hunde haben ja einen extrem guten Geruchssinn. Wenn sie Krebs riechen können, warum auch nicht Autoimmunerkrankungen?
Stackars Piggen!

Dienstag, 19. Juli 2011

Ergebnis eines Urlaubs

Sirup: Zitrus-Minze, Minze
Marmelade: Sauerkirsch-Schoko-Chili, Aprikose-Johannisbeere, Nektarine-Aprikose-Banane (2x)

Montag, 18. Juli 2011

Tomatenernte

Bald ist wieder Tomatenernte :-)

Freitag, 15. Juli 2011

Wie haben Sie den Nagel in die Glastüre gebracht?

Neulich fuhr ich mit einer älteren Nachbarin im Aufzug, vollbepackt mit Premium-Cola und Wasserkanistern mit Brunnenwasser. Nachdem sie zuerst fragend auf meine beiden 10-Liter-Kanister geschaut hatte "was ist denn da drin?", "wo haben Sie das her?" hatte sie völlig vergessen, dass Sie ja im zweiten Stock aussteigen wollte und landete bei mir.
Jetzt muß man sagen, dass unsere Wohnungstüren Glastüren sind und meine Tür als Sichtschutz von innen mit Postern bestückt ist. Völlig entgeistert starrte sie auf meine Tür und das nach außen sichtbare Poster.
"Was ist denn das?" Zweifelnd und fragend schaue ich sie an, und frage mich, was an einem Poster schon so merkwürdig ist, schließlich sind weder nackte Männer noch sonst etwas anrüchiges darauf. Geduldig erklärte ich ihr, dass es sich um ein Poster handelt. "Und wie haben Sie den Nagel in die Glastüre gebracht?"

Donnerstag, 14. Juli 2011

In welcher Welt leben wir ...?

In welcher Welt leben wir eigentlich, wo die Deutsche Bahn am Gründonnerstag Fahrgästen 25 € fürs Aussteigen bezahlt?
Bei der Bahn kommen Feiertage mit verstärktem Reiseverkehr irgendwie immer ziemlich überraschend. Ob am Vatertag viele Wanderer und Radfahrer mit der Bahn unterwegs sind, und eine (angemeldete) Gruppe Radfahrer den Zugführer vor größte Probleme stellt, weil nur ein einziger Triebwagen eingeplant ist. Oder ob, wie am Gründonnerstag passiert, Fahrgäste im IC von Frankfurt nach Sylt zum Aussteigen angehalten wurden, weil der Zug völlig überfüllt war. Seltsam, dass man damit nie rechnet. Wie Weihnachten. Das fällt jedes Jahr auch immer völlig überraschend auf den 24. Dezember.

Mittwoch, 13. Juli 2011

Ich hab's getan

Ich habe es getan. So etwas gibt es schließlich nicht überall. Soll ja auch nicht so gesund sein mit dem vielen Koffein. Deshalb ist es vermutlich auch so teuer. Aber es war schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben: ich habe Premium-Cola gekauft!

Jetzt steht ein solches Fläschchen frisch gekühlt neben mir, im TV läuft Frauenfußball-WM Schweden : Japan. Das Besondere für besondere Anlässe, auch mein Fan T-Shirt habe ich an.

Zurück zum Cola. Interessant ist, mal den Koffein- und Zuckergehalt der verschiedenen Kola-Sorten zu vergleichen. Die Nährwert- und Koffeinangaben beziehen sich auf 100 ml.

MarkeBrennwert Zucker Koffein
Premium-Cola 172 kJ 10,0 g 25 mg
Fritz-Kola 179 kJ 10,5 g 25 mg
Afri-Cola 179 kJ 10,5 g 25 mg
Coca-Cola 180 kJ 10,6 g 10 mg
Pepsi-Cola 185 kJ 10,9 g 10 mg
Sinalco-Cola 188 kJ 11,0 g
Aldi-Cola 180 kJ 10,6 g

Eine Übersichtskarte über die Cola-Sorten in Deutschland findet ihr auf den Onlineseiten der  ZEIT.


Übrigens: weder Premium-Cola noch Fan-Kleidung hat gegen das schlechte Spiel der Schwedinnen geholfen, die 1:3 gegen Japan verloren haben.

Dienstag, 12. Juli 2011

Unwetter

"Unwetter wütete über dem Kreis Tübingen" titelt das Schwäbische Tagblatt ihren Online-Artikel zum heutigen Gewitter. Stimmt. Der Sturm war kurz aber heftig und vom Fenster aus ein faszinierendes Schauspiel. Die Birke, vor meinem Balkon, deren Blüten mir im Mai immer gelbe Fenster und einen gelben Balkon beschert, blieb aber leider heil. Birken scheinen stabile Bäume zu sein. Eine Freundin erzählte von Bekannten, die plötzlich einen Zwetschgenbaum im Garten hatten, der an Nachmittag noch in Nachbars Garten stand. Aber nach einer viertel Stunde war alles vorbei.

Meine Balkonbegrünung hat es recht gut überlebt. Die Tomaten sind noch alle heil, Paprika, Peperoni und Kräuter auch. Nur Melisse und Minze haben gelitten.

Freitag, 8. Juli 2011

"Unser" Plagiatsfall

Jetzt ist es amtlich, auch wir haben unseren Plagiatsfall. Dem CDU-Landtagsabgeortneten Matthias Pröfrock wurde nach langer Prüfung der Doktortitel aberkannt. Das gab die Universität Tübingen am 6. Juli in einer Presseerklärung bekannt. Siehe dazu auch den Artikel des Schwäbischen Tagblatts.

Herr Pröfrock hatte seine Dissertation 2007 auf dem Publikationsserver TOBIAS-lib veröffentlicht. Die Analyse, wieviel Plagiat die Dissertation enthält, findet ihr auf Vroniplag.

Donnerstag, 7. Juli 2011

Schnepfenloch

Vor einigen Wochen war ich mit Schwesterherz und einem ihrer Kollegen Wasser holen. Syrran und Kollege waren voll ausgerüstet mit leeren Wasserkisten und zahlreichen 5-Liter-Kanistern, während ich, die ich mein Wasser stets aus dem Hahn beziehe, zuhause mit Müh und Not Behälter für ca. 10 Liter H2O gefunden hatte.

Heute dann der ultimative Vergleich: ich habe jeweils 5 dl Wasser (gefiltertes Tübinger Hahnenwasser und Quellwasser aus dem Schnepfenloch) mit je 2,5 g selbstgemachten Earl Grey Tee exakt 3 Minuten, 10 Sekunden ziehen lassen. Dann der Geschmacksvergleich.
Unser Trinkwasser enthält 2,4 mmol/l Kalk und hat damit eine Wassershärte von 13,3 °dH. Wieviel davon von handelsüblichen Wasserfiltern herausgefiltert wird, kann ich nicht sagen. Dass rausgefiltert wird sieht man am fehlenden Film auf dem Tee. Aber das Quellwasser scheint wirklich gar kein Calciumcarbonat enthalten zu haben. Der Tee ist etwas heller und schmeckt feiner, runder, weniger hart. Lecker.