Montag, 27. Dezember 2010

Essen an Heiligabend

Im Gegensatz zu Schweden, wo es an Heiligabend traditionell Julbord gibt, sind es in Deutschland Würstchen mit Kartoffelsalat. Das Festessen (Gans) gibt es erst am 1. Weihnachtstag. Im ZEIT Magazin 52 (2010) schreibt Joseph Jessen zu diesem Thema:

"Nur mit Entsetzen kann man die Kunde quittieren, dass manche Familien den Heiligabend mit Würstchen und Kartoffelsalat begehen. Weihnachten feiert zwar den Geburtstag eines Kindes, es ist aber deswegen noch lange kein Kindergeburtstag; ansonsten könnte man ja auch die Ankunft des Christkindes mit Topfschlagen und Blindekuh-Spielen begehen. ..."

Nur gut, dass es sich bei Weihnachten um ein Christenfest handelt, man als Atheist also eigentlich essen kann, was man will. Also auch Würstchen mit Kartoffelsalat! Bei uns gab's übrigens Fondue (Heiligabend), Grünkohl (1./2. Weihnachtstag).

Freitag, 24. Dezember 2010

Weihnachten - oder doch Ostern?

Die Schludrigkeit unseres Schwäbischen Tagblatts wurde von der Esslinger Zeitung noch übertroffen. Diese wünscht heute allen Lesern „ein fröhliches und gesegnetes Osterfest".
Dann lag ich gestern doch nicht so falsch, als ich Kollegen "frohe Weihnachten, ein gutes neues Jahr und frohe Ostern" gewünscht hatte?!

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Spruch des Jahres

"Sie glauben doch wohl nicht im Ernst, dass ich Ihnen diese Frage beantworte!"

Altbundeskanzler Helmut Schmidt auf die Frage von Sandra Maischberger, was er von der außenpolitischen Kompetenz von Guido Westerwelle halte

Sonntag, 19. Dezember 2010

Die Erfindung des 19. Advents

Wie in jeder Stadt gibt es auch bei uns eine mehr oder wenige lokale Tagezeitung. Der Mantelteil kommt aus Ulm, der Lokalteil wird hier produziert. Anfang des Jahres startete die Zeitung eine große Leserumfrage, bei der auch ich mich, als überzeugte Nichtleserin des Blatts, beteiligte.
Mich wundert das gute Umfrageergebnis, denn ich lies wenig Gutes an den sich bemühenden Zeitungsmachern. Das Blatt strotzt nur so von Schreibfehlern, auch Falschmeldungen kommen in unregelmässiger Regelmässigkeit vor. Außerdem, was interessiert mich der Kaninchenzüchterverein von Wurmlingen oder dass die C-Jugend des TSV Untertupfingen in der 15. Regionalliga wegen eines Schiedsrichterfehlers ausgeschieden ist. Der, den das interessiert, geht hin, allen anderen ist es eh egal.

Den Gipfel brachte das Blatt am 14. Dezember, zwei Tage nach dem dritten Advent. Dort wurde zu einem Konzert in der Reutlinger Nikolaikirche eingeladen; stattfinden sollte das Ganze am 19. Advent. In der Überschrift wurde das Konzert auf den 3. Advent datiert.
Solche Fehler dürfen nicht passieren, passt aber ins Schema unseres Käsblatts. Einem Setzer wäre solche Fehler sicherlich nicht passiert. Seit aber alles nur noch digital abläuft, sind der Schludrigkeit der Redakteure keine Grenzen mehr gesetzt.

Sonntag, 12. Dezember 2010

Heatball

Nein, es ist keine Glühbirne, es ist ein Heizelement, das in eine Lampenfassung geschraubt wird. Das Licht ist dabei nur ein Nebeneffekt des Heizelements. Trotzdem scheint es Leute zu geben, die den Heatball als Lampe nutzen. Aber das ist ja nicht die Schuld des Produzenten, wenn der Einsatz seines Produktes missbraucht wird. Kann ein Hersteller von CDs und DVDs etwas dafür, wenn Leute sich die glitzernden Scheiben als Dekoration an den Weihnachtbaum hängen?

Erhältlich ist der Heatball in den Stärken 100 W und 75 W. Der Wirkungsgrad des Heatballs beträgt lt. Hersteller 95% und ist somit in der Energieeffizienzklasse A.
Produziert wird er in China. Die Nachfrage nach diesem Heizelement so aber hoch, dass die Chinesen zur Zeit mit der Produktion nicht mehr nachkommen und es deshalb Lieferschwierigkeiten gibt. Außerdem hängt eine Lieferung zur Zeit beim Zoll fest. Kunden müssen sich also noch etwas gedulden.

Nährere Informationen unter heatball.de.

Samstag, 6. November 2010

Prellung behandeln

Eine Prellung, auch Kontusion genannt, entsteht durch Einwirkung direkter, stumper Gewalt wie z.B. beim Sturz vom Mountainbike durch zu starktes Betätigen der Vorderbremse. Folge: der Oberschenkel wird blau und schwillt an.
Wichtig ist hierbei die sofortige Anwendung der PECH-Regel (Pause, Eis, Compression, Hochlagerung). Sinnvoll kann auch die Verwendung von Schmerzsalben wie Mobilat oder Voltaren Emulgel sein. Letzteres aber nur, wenn man denGewinn des Apothekers erhöhen möchte. Solche Salben sind nämlich wirkungslos.
Und jetzt: gute Besserung!

Montag, 1. November 2010

Logbuch: keine besonderen Vorkommnisse

Feiertag, herrliches Wetter, wenn auch morgens noch recht frisch. Aber je kühler der Morgen, desto weniger Leute sind unterwegs. So fuhr ich heute, noch etwas müde von gestern, meine 20 km ohne mich über alte Männer, Fußgänger oder linksabbiegende Radfahrer aufregen zu müssen. Herrlich.

Tü - Weilheim - Kiebingen - Hirschau - Tü
19,91km, ∅ 21,35 km/h, 0:56h

Sonntag, 31. Oktober 2010

Logbuch: Kurve schneiden

Brrr, es ist doch noch recht frisch draußen, auch denn das Thermometer an der sonnigen Hauswand 22 °C anzeigt, im Schatten ist es doch noch empfindlich frisch. Heute sind auch wieder zahlreiche Idioten unterwegs. Hundehalter zu Hauf in der Uhlandstraße, da muß man zusehen, dass man heil durchkommt. Weiter vorne laufen sie zu viert nebeneinander und schauen einen blöd an, wenn man klingelt. Als hätten die Fußgänger sonntags die Uhlandstraße gepachtet.
1 km später entscheide ich mich dafür, einen Radfahrer 50 m vor dem links Abbiegen nicht zu überholen und tute gut daran. Ohne Handzeichen die Kurve schneiden, das wäre total schief gegangen. Wäre es aber auch, wenn von links einer gekommen wäre. Irgendwie hätte ich es ihm doch gegönnt ...

Tü - Weilheim - Kiebingen - Siebenlinden - Hirschau - Tü
22,58km, ∅ 21,95 km/h, 01:01 h

Freitag, 29. Oktober 2010

Logbuch: Männer ohne Hut

Bei vielen Autofahrern, vor allem ab einem gewissen Alter, wäre zu überlegen, ob sie nicht noch einmal die Führerscheinprüfung ablegen sollten. Denn ohne eine Vollbremsung wäre ich heute in einen Teppich gerast. Das mag jetzt lustig klingen, war es in diesem Moment aber mitnichten.
Kurz vor den ersten Häusern von Kilchberg überholt mich ein Auto - was ja an und für sich nichts ungewöhnliches ist, Autos sind in der Regel einfach schneller als Fahrräder. Dieser Autofahrer, im Alter von 70+, überholt mich also und hält, kurz nachdem er mich überholt hatte, am linken Straßenrand. Vermutlich wohnt er da.
Das wäre alles nicht so schlimm gewesen, hätte dieser Fahranfänger nicht einen Anhänger am Auto gehabt um auf ihm einen Teppich zu transportieren, der ein ganzes Stück aus dem Anhänger nach hinten raus hing.

Er hat es gehört, die Liebenswürdigkeit, die ich ihm zurief, denn sein Fahrerfenster war offen ...

Tü - Weilheim - Kiebingen - Hirschau - Tü
20,88km, ∅ 21,85 km/h, 0:57 h

Freitag, 22. Oktober 2010

Spruch der Woche

"Und wenn jemand auf der Toilette ist, dann haut's ihn runter." 

Heiner Geißler, Schlichter von S21 beim heutigen Schlichtungsgespräch über die Weichen beim Einfahren der Züge in den Stuttgarter Bahnhof.

Montag, 4. Oktober 2010

Kanelbullens dag

Heute ist Kanelbullens dag, der Tag der schwedischen Zimtschnecken. Hier das Rezept:

Ca. 40 Stück Für die Füllung:
75 g Hefe100 g Marzipanrohmasse
5 dl Milch 100 g Butter
1,8 - 2 l Weizenmehl 1 1/4 dl Zucker
200 g Butter 2 1/2 EL Semmelbrösel
2 dl Zucker 1 EL Wasser
2 Eier 1 EL Zimt
1 EL gemahlenes Kardammom Glasur:
1 Ei + 1 Prise Salz + 1/2 TL Wasser, Perlzucker

  1. Alle Zutaten müssen Zimmertemperatur haben.
  2. Die Hefe in einer Schüssel zerbröseln. Die Milch darüber geben (Zimmertemperatur oder maximal 37 °C). Umrühren, bis sich die Hefe gelöst hat. 
  3. Den größten Teil des Mehls dazugeben, ca 1 1/2 l, dann den in Stücke geschnittenen Butter, Zucker, Eier, Salz und Kardamom. Alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten, dabei evtl mehr Mehl dazu geben.
  4. Den Teig zugedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen.
  5. Währenddesen die Füllung zubereiten. Die geriebene Mandelmasse mit Butter, Zucker, Semmelbrösel, Wasser und Zimt mixen oder mit dem Handrührgerät verrühren.
  6. Den gegangenen Teig kneten und in zwei Teile teilen. Jedes Teil zu einem Rechteck ausrollen und die Zimtfüllung darauf ausbreiten.
  7. Die Rechtecke von der Längsseite her zusammenrollen. Die Kanten mit etwas Wasser bepinseln, so halten sie besser zusammen. Die Rollen in 2-3 cm breite Stücke schneiden. Mit Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  8. Zugedeckt etwa 20-30 Minuten gehen lassen. 
  9. Den Ofen auf 250 °C vorheizen
  10. Ei, Salz und Wasser verrühren. Die Zimtschnecken damit bepinseln und anschließend den Perlzucker darüberstreuen.
  11. Im Ofen 7-8 Minuten backen. 

Sonntag, 3. Oktober 2010

Tag der Eutschen Deinheit

Mehr zum Tag der Eutschen Deinheit mit Kelmut Hohl auf SWR3.

Logbuch: Tag der Deutschen Einheit

Weiß jemand wie schmerzhaft es ist, mit einem geschwollenen, entzündeten Vorfuß in Klickpedalen Rad zu fahren? Ich kann Euch sagen, lustig war das heute nicht. So schön das Wetter auch ist, ich war froh, als ich zuhause war.

Tü - Weilheim - Kiebingen - Siebenlinden - Hirschau - Tü
22,29km, ∅ 22,22 km/h, 1:03 h

Freitag, 1. Oktober 2010

Zitat der Woche

"Er sollte sich dann bei Wladimir Putin bewerben. Mit diesem brutalen Vorgehen gegen Demonstranten hat er dort gute Einstellungschancen"

Cem Özdemir, Grünenvorsitzender, über den Baden-Württembergischen Innenminister Heribert Rech und dem unverhältnismässig brutalen Vorgehen der Polizei bei Demonstrationen gegen die Baumfällarbeiten von Stuttgart 21

Dienstag, 21. September 2010

Logbuch: 21

Dieser Beitrag handelt nicht um Stuttgarat 21, das iste ein anderes Thema (auch gesungen). Nein, heute ist einfach der Einundzwansigste. Der Tag, an dem ich eine Strecke von 21,21 km mit einem Schnitt von 21,21 km/h fuhr.
Das war jetzt wirklich nicht beabsichtigt. Die gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit ist bei Freizeitfahrern ja abhängig von vielen Faktoren: die Fußgängerbrücke, über die man meist schieben muß, der Verkehr, die Ampelschaltung, die Rentner, die behindernd vor einem fahren und nicht zuletzt von der Windstärke und -richtung. Außerdem kommen bei mir noch zwei weitere Fakturen dazu: die Schmerzen in linken Vorfuß sowie die Schwäche im rechten Bein. Ich sollte doch das Cortison erhöhen.

Tü - Weilheim - Kiebingen - Siebenlinden - Hirschau - Tü
21,21km, ∅ 21,21 km/h, 1:00 h

Sonntag, 19. September 2010

Logbuch: Möhren

Das hätte mein Bein letzte Woche noch nicht mitgemacht: drei Tage hintereinander radfahren. Zwar nicht unbedingt weit, auch nur Ebene, aber immerhin. Hat der Globuli jetzt also das richtige Mittel erwischt. Jetzt muß die Schwäche im Bein und die Muskelschmerzen im Ar... äh Po nur noch ganz verschwinden, dann bin ich glücklich. Vorausgesetzt auch der Darm bleibt ruhig. Apropos ... ob der die beiden Möhren kommentarlos akzeptiert, die ich heute zu Mittag hatte, das wird sich auch noch zeigen :-(

Tü - Weilheim - Kiebingen - Siebenlinden - Wurmlingen - Siebenlinden - Hirschau - Tü
27,37km, ∅ 21,61 km/h, 1:16 h

Samstag, 18. September 2010

Logbuch: Glück gehabt

Eine schöne Zeit um radzufahren ist die Zeit zwischen 12 und 13 Uhr. Da sind die meisten nämlich beim Mittagessen, Spaziergänger noch keine Unterwegs und man hat schöne freie Bahn. Den Zeitpunkt hatte ich aber auch aus einem anderen Gesichtspunkt gut gewählt: seit 14 Uhr scheint hier nur noch selten die Sonne.
So konnte ich den Nachmittag nutzen um mein Stadtrad zu putzen - was mit Hilfe eines gekauften Fahrradreinigers eine einfache Sache ist. Das Stadtrad wird nämlich nächste Woche generalüberholt. Und da ist es dann doch irgendwie peinlich, ein seit Jahren nicht mehr geputztes Rad abzugeben.

Tü - Weilheim - Kiebingen - Siebenlinden - Hirschau - Tü
21,18km, ∅ 21,35 km/h, 0:59 h

Freitag, 17. September 2010

Wandertag

Gestern hatten wir Betriebsauflug. Wandertag. Also Busfahrt an den Ausgangsort, Wanderung, am Zielort noch eine Besichtigung. Dort holte uns der Bus dann wieder ab. Bevor wir losfuhren im Bus die übliche Frage: "vermißt einer jemanden?" Ein einstimmiges kopfschüttelndes Nein war die Antwort. Und so fuhren wir los, wie sich heute herausstellte, mit einer Person zu wenig. Unter uns gesagt, mich wundert nicht wirklich, dass dieser Kollege nicht vermißt wurde, aber peinlich ist es schon. Lachen könnte ich aber immer noch darüber.

Logbuch: Helmlos

Freitag. Endlich Wochenende, dazu noch schönes Wetter und Bein macht auch mit. Den gestrigen Wandertag habe ich ohne Muskelkater oder Piriformisschaden überstanden. Nichts spricht also gegen eine kleine Radtour. Nachdem ich etwa 1 km gefahren bin fällt mir auf, dass alles so luftig ist heute. Schlagartig wird mir klar warum: ich hatte den Helm vergessen. Umkehren hatte ich auch keine Lust, also fuhr ich heute meine erste helmlose Tour seit 14 Jahren.
An dieser Stelle könnte jetzt eine endlose Diskussion und das Für und Wider des Helmtragens erörtert werden. Aber mit Helmlosen halte ich es so wie mit der Kirche: ich lasse sie in Ruhe, also sollen sie mich auch in Ruhe lassen. Basta.

Tü - Weilheim - Kiebingen - Hirschau - Tü
18,52 km, ∅ 20,6 km/h, 0:53 h

Sonntag, 5. September 2010

Logbuch: Schwanenspaziergang

Nach drei Tagen Pause heute wieder ein erneuter Versuch, der ganz gut ging. Es war herrliches Wetter, die Sonntagsradler waren recht angenehm und blockierten keine Radwege, nur der Gegenwind hätte mit etwa 10 km/h etwas schwächer sein können.
Nach Hirschau sehe ich in der Ferne plötzlich etwas Weißes. "Ein Hund" dachte ich, was soll es auch sonst sein, das da auf der Wiese herumspaziert. Beim näher kommen wird immer deutlicher, dass dieser "Hund" einen recht langen Hals und einen orangefarbenen Schnabel hat. Ein Schwan. Was der auch immer auf dieser Wiese machte, er scheinte sich auf jeden Fall nicht unwohl zu fühlen, wie er da so gemütlich vor sich hinspazierte.  Einen Schwanenspaziergang eben.

Tü - Weilheim - Kiebingen - Rottenburg - Hirschau - Tü
23,60 km, ∅ 21,6 km/h, 1:05 h

Donnerstag, 2. September 2010

Logbuch: Vielleicht besser bleiben lassen

Hätte ich nur auf mein Körpergefühl gehört - gell Elsa? Welch wunderbares Geschenk, die Signale des Körpers zu spüren. Aber spüren ist das eine, ignorieren das andere. Das Wetter war einfach zu schön. Und was sind schon 20 km.
Ich habe es auf jeden Fall geschafft. Die Frage ist nur wie:  starke Schmerzen im linken Vorfuß, Schwäche im rechten Oberschenkel, Taubheitsgefühl Kreuzbein und dazu einen niedrigen Blutzuckerspiegeln. Muß ich dazu noch mehr sagen?

Tü - Weilheim - Kiebingen - Hirschau - Tü
19,27 km, ∅ 20,3 km/h, 0:57 h

Mittwoch, 1. September 2010

Logbuch: Endlich "windstill"

Die letzten 1-2 Wochen hatten wir nicht unbedingt bestes Radfahrwetter. Bei Windgeschwindigkeiten von 20 km/h und Böen bis zu 50 km/h wagt man sich nicht unbedingt auf die Piste. Klar, der Rückenwind treibt einen dann ohne zu treten vorwärts, aber irgendwie muß man die Strecke wieder zurück - wenn man nicht den Zug nehmen will.
So ist heute endlich der erste schöne Tag. Auch wenn die Nachttemperatur bei 3,6 °C lag, sind es jetzt immerhin noch 17,7 °C, Windgeschwindigkeit 9 km/h. Kein Vergleich dazu Montag, als es tagsüber kuschelige 11 °C hatte.

Tü - Weilheim - Kiebingen - Rottenburg - Wurmlingen - Siebenlinden - Hirschau - Tü
29,78 km, ∅ 21,4 km/h, 1:23 h

Mittwoch, 25. August 2010

Hummeln

Warum kann eine Hummel eigentlich fliegen. Aerodynamisch gesehen sollte eine Hummel nicht einmal abheben können. Sie hat einen großen runden Körper und im Verhältnis dazu extrem kleine Flügel. So,  wie fliegt eine Hummel eigentlich?

Eine Hummel bewegt ihre Flügel etwa 200 Mal pro Sekunde. So erklärt sich auch der runde Körperbau der Hummel. Um die Flügel in Gang zu halten braucht es starke Muskeln, sonst wäre eine Crashlandung angesagt. Neben den Flügeln verwendet sie übrigens auch ihre Beine, um das Gleichgewicht zu halten.
Wie andere fliegende Tiere auch, drückt die Hummel beim Fliegen die Luft nach unten. Das gibt ihr Auftrieb - allerdings nicht genug, um ihren schweren Körper in der Luft zu halten. Was also macht sie noch?
Die Hummel macht keinen einfachen Flügelschlag mit Flügel runter - Flügel rauf. Am Ende eines Flügelschlags dreht die Hummel ihre Flügel. Das gibt ihr doppelten Auftrieb: beim Flügelschlag nach unten und nach oben und so kann sie auch ihren schweren Körper in der Luft halten.

Schwimmen

Menschen sind nicht zum Schwimmen gemacht. Das weiß ich jetzt. Und es soll mich keiner zum Schwimmen zwingen. Während nämlich ein trainierter Normalschwimmer eine Geschwindigkeit von etwa 3 km/h erreichen kann (Profis 6-7 km/h), schafft ein Delfin bis zu 55 m/h. Und warum?

Wasser ist 800 mal dichter als Luft. Deshalb werden unsere (in Vergleich zum Wasser) weichen Körper vom Wasser verdrängt - ein Widerstand, der uns im Wasser so langsam macht.
Die Haut des Delfins hingegen ist viel dicker als die des Menschen, sie ist fast wie Gummi. So gleitet das Wasser weich über den Körper hinweg, es fliest unbehindert um den Körper des Delfins. Er gleitet also mehr oder weniger ohen Widerstand durch das Wasser.
Es liegt also nicht nur an der Aerodynamischen Form des Delfins, sondern auch an seiner Haut, dass er sich im Wasser so schnell fortbewegen kann. So, warum soll ich mich so quälen für etwas, für das ich nicht gemacht bin?

Sonntag, 22. August 2010

Auf der Stuttgart 21-Bahne



Oder auch zum Anhören und Runterladen auf SWR3.

Logbuch: Sonntags morgens um 8

Kleine Tour vor dem Frühstück gefällig? Strahlender Sonnenschein, fast windstill. Heute sind 30 °C angesagt, also muß man die frühe Stunde nutzen, um noch eine kleine Runde zu drehen. Eine großer erlaubt mein Piriformis leider nicht, die 28 km am Donnerstag hat er mir ziemich übel genommen.
Außer Hundeausführer waren kaum Leute unterwegs. Zwei Jogger, zwei Rennradler,  zwei Gemütlichradler, mehr habe ich unterwegs nicht getroffen. Herrlich, so zu fahren.

Tü - Weilheim - Kiebingen - Siebenlinden - Hirschau - Tü
21,24 km, ∅ 21,7 km/h, 0:58 h

Samstag, 21. August 2010

Stuttgart 21

Neulich las ich einen Artikel in der ZEIT über das Bauprojekt der Elbphilharmonie in Hamburg. Die erste Entwürfe für dieses Projekt wurden 2003 vorgestellt, Kostenpunkt damals etwa 187 Millionen Euro. Finanziert werden sollte das Projekt mit Spenden und dem Verkauf von Wohnungen und eines Hotels, also völlig ohne Steuergelder.
Vier Jahre später, 2007, lagen die geschätzten Kosten schon bei 241 Millionen Euro, davon 114 Millionen Euro aus Steuergeldern. Jetzt, 2010, liegen die Kosten bei 503 Millionen Euro, davon 323 Millionen Euro aus Steuern.
Ähnliches gilt auch für die Ferstigstellung. Noch 2007 ging man von einer Fertigstellung im Jahre 2010 aus. Im Frühjahr 2009 hieß es schon November 2011 und Anfang diesen Jahres schätzte man den Fertigstellungtermin auf Ende 2012. Immerhin wurde im Mai diesen Jahres schon Richtfest gehalten. Keiner weiß, ob die Kosten nicht noch mehr steigen oder ob der Fertigstellungstermin nicht noch weiter nach hinten verschoben wird.

Warum nur muß ich bei Thema Elbphilharmonie sofort an das Bahnprojekt Stuttgart 21 denken? Wie "billig" war das Projekt doch zu Beginn der Planung 1995, als man die Gesamtkosten auf etwa 4,8 Milliarden D-Mark schätzte (Bahnhof Stuttgart und Neubaustrecke Wendlingen-Ulm). 2008 lagen die vom Landtag geschätzten Kosten dann schon bei etwa 5 Milliarden Euro. Der Bundesrechnungshof jedoch errechnete Ende 2008 Mehrkosten von 1,2 Milliarden Euro, also insgesamt ca. 6,2 Millionen Euro, während ein Gutachten von BUND und den Grünen Gesamtkosten von 6,9 - 8,7 Milliarden Euro vorsieht, abhängig vom Ansatz der Baukostensteigerungen. Außerdem weiß keiner, wie teuer der Tunnelbau durch die Schwäbische Alb wirklich wird. Im Juli 2010 werden sie auf 2,89 Milliarden Euro geschätzt (2005: 2,025 Milliarden).

Schaut man sich die offizielle Homepage des Projekt an, so soll durch S 21 unter anderem der PKW/LKW Verkehr der Region gesenkt werden. Dabei fragt man sich, wie der LKW-Verkehr verringert werden soll. Denn aus einer Studie im Auftrag des Umweltbundeamts geht hervor, dass die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm für den Güterverkehr mehr oder weniger nutzlos ist. Der Albaufstieg hat eine Steigung von bis zu 31 Promille, so daß nur leichte Güterzüge die Strecke nutzen können. Vor allem empfielt das Gutachten, das Projekt umgehend zu stoppen, u.a. weil es "kein Nadelör beseitigt, sondern neue schafft" - die derzeit 17 Bahnsteige sollen künftig auf acht reduziert werden. Die Studie geht außerdem davon aus, dass die Kosten auf bis zu elft Milliarden Euro steigen werden.

Zurück zur Projekthomepage: Vorteile nennt die Bahn auch bei verkürzten Fahrzeiten. So soll die Strecke Tübingen-Stuttgart von 61 auf 41 Minuten und von Ulm nach Stuttgart von 54 auf 28 Minuten verkürzt werden. Die Frage ist nur, wie die Fahrzeiten wären, wenn die Bahn ihr Schienennetz besser pflegen würde.

Donnerstag, 19. August 2010

Logbuch: Arschweh

Habe Arschweh. Beidseitig. Muskulär also.  Und es ist nicht der Piriformis. Aber schön war's trotzdem.

Tü - Weilheim - Kiebingen - Siebenlinden - Wurmlingen - Hirschau - Tü
28,85 km, ∅ 20,9 km/h, 1:23 h

Mittwoch, 18. August 2010

Dienstag, 10. August 2010

Logbuch: Gesellschaft

Heute hatte ich Gesellschaft. Ein Mann, vielleicht Mitte 60, hatte sich dazu entschlossen, mit mir zu fahren. Er fuhr eine etwa 30 km Tour, mit Zwischenstopp auf ein Bier in Rottenburg. Wer's braucht. Es war aber recht angenehm, nicht alleine fahren zu müssen.
Seit gestern spinnt mein Knie wieder, ich bin mal gespannt, was es morgen sagt. Aber ich habe ja KG morgen :-)

Tü - Weilheim - Kiebingen - Rottenburg - Hirschau - Freibad - Tü
24,65 km, ∅ 21 km/h, 1:10 h

Montag, 9. August 2010

Logbuch: Sportliche Jungs

Das Schönste an einem Arbeitstag ist, beim Nachhausefahren zu wissen, dass zuhause das Kleine Schwarze sehnsüchtig auf Ausfahrt wartet.

Unterwegs sah ich drei Wagen von Y-Tours mit etwa 20 - 30 schwer bepackte fesche, sportliche Jungs, die sich gerade für ihren weiteren Marsch stärkten. Eine mir entgegenkommende Stabgängerin fluchte "au des no". Keine Ahnung, was sie gegen die feschen Jungs hatte - sie konnte sich sicher sein, dass die ihr sicherlich nicht hinterher pfeifen. Außerdem war sie dicker als ich. Die während meiner 12-stündigen Brech-Durchfall-Orgie vor 2 1/2 Wochen abgenommenen 4 kg sieht man nämlich immer noch.  Es gibt zwar angenehmere Arten, abzunehmen, effektiv war das eine-Woche-lang-Brezel-und-Zwieback-essen auf jeden Fall.

Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Hirschau - Tü
24,64 km, ∅ 20,5 km/h, 1:12 h

Sonntag, 8. August 2010

Blos a Wies

Kollege S. hat sich vor einigen Jahren eine Wiese gekauft. Diese Wiese liegt an einem Hang und ist deshalb nicht einfach zu mähen. Einfallsreich, wie Kollege S. ist, kaufte er zwei Lämmer, die das Mähen übernehmen sollten. Sie sollten dann im Winter geschlachtet werden, so dass er im Frühjahr neue Lämmer kaufen konnte.
Er hatte also zwei Lämmer als ihm einfiel, dass man ja evtl noch einen Zaun braucht, um die Lämmer auf der Wiese zu halten. Zum Zaun kam dann noch eine Tränke dazu. Denn auch trinken müssen die Tiere ja.
Es verging nicht viel Zeit, bis die Wiese abgemäht war. So kaufte Kollege S. einen Anhänger, mit dem er die Lämmer zu anderen Wiesen transportieren konnte.
Als er die Tiere dann im Herbst schlachten wollte, weigerte sich seine Freundin, und so wurden die Tiere über den Winter in einem Stall untergebracht. Sie vermehrten sich und es wurde eine kleine Herde daraus.

Inzwischen ist der Anhänger zum Motorradanhänger umgebaut und die Herde verkauft. Er hätte es so machen sollen, wie Kollege P., der schon seit Jahren sagt, er würde seine Wiese zubetonieren und grün anstreichen.

Samstag, 7. August 2010

Logbuch: Radfahrerjagen

Ich war heute wieder Radfahrer jagen. Eigentlich wollte ich eine gemütliche Tour fahren, denn nachdem die Hand nach der OP endlich wieder gut ist, spinnen Ischias und die Pomuskulatur wieder. Also ist langsames Eingewöhnen angesagt.

Auf einer Brücke mußten wir Schlange fahren. Nach der Brücke überholte die vor mir fahrende Mountainbikern die Sonntagsradler, dann ich.
Was dann folgte, waren wiederholte leichte Seitenblicke der Mountainbikerin, also solche, bei denen man mit den Augenwinkeln überprüft, ob der lästige Radler immer noch hinter einem ist. Ein solcher Schulterblick spornt mich immer an. Die Radfahrer fühlen sich dann irritiert, sie würden den hinten fahrenden gerne loswerden und werden immer einen Tick schneller. Und immer wieder dieser Seitenblick. Mal nach links, mal nach rechts, damit es nicht so auffällt. Und ich immer dicht hinter ihr. Mal im Leerlauffahren, um auf sich aufmerksam machen. Schulterblick. Das ging etwa 2 km so, dann lies ich sie in Ruhe und bin abgebogen.

Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Siebenlinden - Hirschau - Tü
20,55 km, ∅ 20,5 km/h, 1 h

Mittwoch, 28. Juli 2010

Cyanobakterien

Cyanobakterien. Ein Begriff, den ich nicht so schnell vergessen werde. Der Hautkontakt dieser auch Blaualgen genannten Bakterien kann zu Haut- oder Schleimhautreizungen führen. Schluckt man beim Baden Wasser, können Blaualgen Gastroenteritiden, allergische Reaktionen, Atemwegserkrankungen und Leberveränderungen hervorrufen.
Das erste trifft bei mir zu. Das bedeutet: zehn Stunden lang Brech-Durchfall, danach tagelang außer Loperamid und MCP-Tropfen so gut wie nichts essen. Das hat den Vorteil, dass man innerhalb von fünf Tagen 4 kg abnimmt. Außerdem ist es extrem billig, denn abgesehen von den Kosten für die Medikamente braucht man kaum etwas. Eine Packung Zwieback kostet im Supermarkt, in dem Verwandte Hilde immer einkauft, 1,49 €. Diese reicht für etwa zwei Woche, macht also 0,11 € pro Tag. Dazu täglich eine Brezel für 0,55 €. Damit betragen die täglichen Kosten für Lebensmittel 0,66 €. Rechnet man die Medikamente noch dazu, hat man - auf die Woche gerechnet - tägliche Ausgaben von 2,11 €. Ein Mensaessen ist teurer :-)

Montag, 26. Juli 2010

Bombenalarm

Die kleine Ita, eine kleine englische Setter Hündin, ging auf Reisen. Sie wollte, sicher verstaut im Gepäck des 10jährigen MI, mit dem Flugzeug von Frankfurt nach Stockholm fliegen. In Stockholm aber kam das Gepäck mit klein Ita an Bord erst mit mehrtägiger Verspätung an.

Alle waren verzweifelt. Wo war der Koffer, wo war klein Ita? Wie ging es ihr, was war aus ihr geworden? Lebt sie noch? Wurde sie entführt, hat sie sich verlaufen? Ihr Herrchen war außer sich vor Sorge. Warum war der Koffer mit seinem Schmusetier nicht angekommen? Mehre Anrufe auf dem Stockholmer Flughafen waren nötig, bis der Koffer endlich gefunden wurde. Aufgebrochen. Was war passiert?
Um die Geschichte zu verstehen, muß man etwas über klein Itas Innenleben wissen. Drückt man nämlich auf den Knopf in ihrem Bauch, fängt sie an zu schnarchen. Vermutlich hat also etwas auf klein Itas Bauch gedrückt und sie fing an zu schnarchen, was die Angestellten des Frankfurter Flughafens als Bombe verdächtigt haben müssen.  Sie brachen den Koffer auf, entdeckten eine schnarchende kleine Ita, nahmen daraufhin ihr Innenleben auseinander und entdeckten - nichts.
Zur großen Freude ihres Herrchens mußte man nach klein Itas Wiederfinden nur das Innenleben zurückstecken und zunähen. Klein Ita fliegt ab jetzt immer im Handgepäck mit.

Donnerstag, 15. Juli 2010

Männer im Sommer

Es ist schon erstaunlich, wie Mann im Sommer rumläuft. Um nicht mißverstanden zu werden, ich habe auch nichts dagegen, wenn Männer in Shorts zur Arbeit kommen. Es ist sicher auch nicht jedermanns oder -fraus Geschmack, mich mit meinen 58 kg in Shorts zu sehen, aber was ich im Kollegenkreis alles zu sehen bekomme, ist schon erstaunlich.

Shorts mit Halbschuhen Modell Stahlkappe und Socken
Shorts mit gestrickten Socken in Trekkingsandalen
Shorts mit Turnschuhen und Socken
Und natürlich die üblichen Shorts mit Socken in den Sandalen

Jungs, wie wäre es mal mit Sneakers? Aber was solls, schließlich trugen schon die alten Römer Socken in ihren Sandalen.

Mittwoch, 7. Juli 2010

Boot

Sie hat ein knallgelbes Segelboot
mit diesem Segelboot fahr'n wir hinaus!


Sie hat ein knallgelbes Segelboot
und erst im Abendrot kommen wir nach Haus!

Dienstag, 29. Juni 2010

Mensmaskin

Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob das eine Verarschung sein soll oder nicht. Der 1. April ist ja irgendwie schon vorbei. Aber wie Dagens Nyheter heute berichtet, wurde beim Londoner Royal College of Art eine Menstruationmaschine erfunden. Die Maschine soll Männern helfen, Frauen besser zu verstehen. Endlich können Männer auch die monatliche Last mit Blut und Bauchschmerzen erleben. Nur schade, dass sie das tragbare Gestell wieder ablegen können.

Sonntag, 27. Juni 2010

Wie wahr, wie wahr ...

"Die Engländer haben unter irgendeinem Stein wieder einen Torwart hervorgezaubert, der vom Bällehalten so viel versteht wie die FDP vom Regieren."

Die Zeit Nr. 18 vom 24. Juni 2010


4:1 gegen Endland

Samstag, 19. Juni 2010

Königliches Menü

Lecker Essen bei der Hochzeit von Kronprinzessin Viktoria und Daniel Westling. Das Kalbsfilet und den Nachtisch würde ich auch essen.
Quelle: Hofet.

Menü
Kaisergranat von der schwed. Westküste mit Sommertrüffel und Trüffelkaviar, zitrusmarinierter gezüchteter Dorsch in Blumenhülle mit Gurkengelée und kalter grüner Erbsensuppe mit Maränenrogen.
Havskräfta från västkusten med sommartryffel och tryffelkaviar, citrusmarinerad odlad torsk i blomhölje med gurkgelé och kall grön ärtsoppa med Kalixlöjrom 

Saibling mit Erbsendecke, poschierte Wachteleier, grüner Spargel und Rote Bete von Gotland an Brennessel- und Bärlauchsoße
Landöröding med örttäcke, pocherat vaktelägg, grön sparris och rödbeta från Gotland samt nässel- och ramslökssås

Kalbsfilet aus Stenhammar mit geröstetem Schalottenkrisp, Kartoffelgratin mit Allerum Prästost (Käse), Tomatenterrine, thymiangekochte Möhren in Weißkohl und Estragonsoße
Kalvytterfilé från Stenhammar med rostad schalottenlökskrisp, potatisgratäng med Allerum prästost, tomatterrin, timjanskokta morötter i vitkål och dragonsky

Erdbeermousse mit Rhabarberfüllung und Vanilleeis in weißer Schokolade
Jordgubbsmousse med rabarberinteriör och vaniljglass i vit choklad

Wein
Champagne Pommery 2000 Grand Cru
Sancerre Les Pierris 2008 Domaine Roger Champault
Pommard 1:er Cru Epenots 2002 Louis Jadot
Château Simon 2007 Sauternes

Det kungliga bröllopet

Ach! Eine Traumhochzeit in Schweden. Jetzt sind sie verheiratet, Kronprinzessin Victoria und ihr Herzensprinz.
- Olof Daniel Westling, vill du ta Victoria Ingrid Alice Désirée till din hustru och älska henne i lust och nöd?

Und alles live übertragen auf SVT. Frag' mich jetzt noch einer zu meiner Abendgestealtung. So rührend, so romantisch, so verliebt! Dazu noch Daniels Rede an seine Victoria. Ehrlich, da kommen einem die Tränen. Ach!

Donnerstag, 17. Juni 2010

Daily

"Ich bin geschockt" wurde ich von Omi am Telefon begrüßt, als ich sie heute morgen anrief. "Und ich habe gehört, dass ihr auch zu diesem Schock beigetragen habt!"

Omi, die eigentlich nicht meine Omi ist sondern nur so genannt wird, wurde heute morgen eine Überraschung überreicht - in Form einer vier Monate alten Zwergpudel-Dame. Sie hatte wirklich keine Ahnung davon gehabt, dass ihre Tochter schon seit über einem Jahr den Kauf eines neuen Hundes plant - um sie dazu zu bewegen, mehr spazierenzugehen. Die dicke Senja, eine 13 Jahre alte schottische Terrier-Dame, hat dazu schon seit einiger Zeit überhaupt keine Lust mehr. Und so fiel - nach vielen und langen Überlegungen - die Wahl schließlich auf Daily. Nicht, weil wir alle Pudel begeistert sind, eher tvärtom, nein der Hund mußte einfach bestimmte Omi-taugliche Bedingungen erfüllen, und da war ein Pudel einfach noch die bessere Wahl. Auch den Namen hat sich Omis Tochter gut überlegt: tägliches Spazierengehen.
Schwesterherz und ich haben zu einem kleinen Teil zu der Anschaffung von Daily beigetragen. Man könnte vielleicht sagen, dass Ohren, Schwanz und die linke Pfote von uns sind. Deshalb also wurde Omis Schock auch teilweise von uns verursacht.
Damit sie den Schock besser verkraftet, bot der Schwiegersohn Omi dann erst einmal einen großen Whisky an, sie lehnte aber ab. Omi ist also geschockt, Senja skeptisch und Gudhund Pigalle eifersüchtig. Welch' schöner Start für Daily.


Samstag, 12. Juni 2010

Telefongespräche zweier älterer Damen

Statistisch gesehen führte im Jahr 2008 jeder Deutsche 33 Stunden Telefongespräche über das Festnetz. Das erscheint mir recht wenig, denn ich alleine schaffe - wenn ich nur die Telefonate mit Trude rechne - sicherlich etwa 300 Stunden pro Jahr.

Jetzt mögen sich manche fragen, was man denn - um Gottes Willen - stundenlang zu bereden hat. Und ich muß darauf ehrlich antworten: eine Stunde ist oft schnell vorbei. Schließlich muß Trude mir stets das Neueste von Elsbeth und Elsa erzählen. Man braucht ja was zu Lästern. Außerdem ist auch Finchen immer an Neuigkeiten von Elsa interessiert - man muß ja was zu lästern haben während der Behandlung.

Diese Woche aber ging es hauptsächlich um ... Krankheiten. Ab einem gewissen Alter hat man einfach das ein und andere Wehwehchen. Ich, vor drei Wochen operiert, erzähle von den Fortschritten beim Bewegen, erzähle davon, dass die Rheumatologin mir wieder TÜV gegeben hat (der leider nur bis November gilt), dass die Ärztin neulich von einem Patienten einen Asbach Uralt geschenkt bekommen hat ("mal ehrlich, sehe ich so aus, als würde ich so etwas trinken?"). Von mir bekam sie einen Spätburgunder mit dem Kommentar, sie hätte es jetzt schon 15 Jahre mit mir ausgehalten, jetzt könne sie sich für die nächsten 15 Jahre Mut ansaufen :-)

Im Vergleich zu mit hat Trude jedoch ettliches mehr zu erzählen: Bandscheibenvorfall, Aufregung beim Orthopäden, Stirnrunzeln beim Neurologen und blaue Flecken bei der Physiotherapie. Es kann aber auch vorkommen, dass sich Trude an Töpfen und Herdplatten verbrennt und den Abend damit verbringt, den Finger zu kühlen. Und als wäre die Woche sonst doch etwas ereignislos, klingelte heute morgen erneut mein Telefon. Mal unter uns gesprochen: ab einem gewissen Alter, sollte man vielleicht nicht mehr Kickboard fahren. Schon gar nicht, wenn man als Standbein das Bein benutzt, das kraftlos ist und das laut Neurologe keine Muskelreflexe mehr zeigt. Das Resultat war ein Lachanfall meinerseits und eine aufgeschüfte und geprellte linke Seite bei Trude. Also Trude: vielleicht sollte man solche Experimente doch besser bleiben lassen?!

Dienstag, 8. Juni 2010

Paul Benjamin

Ein herzliches Willkommen unserem neuen Erdenbürger


Paul Benjamin
52 cm - 3,5 kg 

Glückwunsch den stolzen Eltern.

Freitag, 4. Juni 2010

Mein neuer iMac

Jetzt ist es endlich da, mein neues iMac'le. Obwohl ... man kann bei 27" schlecht vom iMac in der Verkleinerungsform reden. So schön, unbeschreiblich. Das typische Mac-Gefühl. Ein Windows-Rechner ist ein Arbeitsgerät, ein Mac ist zum süchtig werden.
Es riecht noch richtig neu im Wohnzimmer. Willkommen iMac'le!



Für alle, die sich am Spiegeln stören, soll gesagt sein: es wird noch umgestellt.

Montag, 24. Mai 2010

Netter Schwabe

Ich habe mich jetzt schon zum zweiten Mal im Badischen operieren lassen. Dabei macht man als Schwäbin so seine Erfahrungen. Das letzte mal wurde ich vom OP-Pfleger begrüßt mit einem netten "sind Sie froh, dass wir hier nicht ausländerfeindlich sind!" Dieses Mal war die OP-Schwester Schwaben gegenüber positiver eingestellt.
Dafür wurde ich bei der ersten Visite nach der OP vergessen. Trude habe ich es zu verdanken, dass überhaupt noch ein Handchriurg zu mir kam. Wenn man aber auch auf der Orthopädiestation liegt! "Wer hat Sie denn hier reingeschmuggelt" fragte morgens auch promt der Orthopädie-Chefarzt bei der Orthopädie-Visite.
Am zweiten Tag ist der erste Verbandeswechsel. Der diensthabende Oberarzt findet, dass ich entlassungsfähig sei und erfährt dabei, dass ich Schwabe bin: "An Schwob sind Sie? Da sind Sie aber an netter Schwob!"

Mittwoch, 12. Mai 2010

Logbuch: schwätzende Weiber

Dorftrasch in Bühl. Zwei Weiber stehen auf der Straße, sie erzählen sich vermutlich die neuesten Gerüchte über die Nachbarn. Von links kommt ein Radfahrer, von rechts ein Lieferauto. Die Weiber weichen keinen Schritt zur Seite, so daß der Lieferwagen langsam tun muß, um mich vorbei zu lassen. Wahrscheinlich hätte ich direkt auf die Tussen zufahren sollen.

Tü - Weilheim - Kiebingen Siebenlinden - Wurmlingen - Siebenlinden - Hirschau - Tü
27,28 km, ∅ 21,5 km/h, 1:16 h

Sonntag, 9. Mai 2010

In memoriam

Mama

1944 - 9. Mai 2006 

Samstag, 8. Mai 2010

Logbuch: Fahr edd so schnell ...

Die schöne Nachmittagssonne und 17 °C muß frau ausnutzen und auf ein paar km testen, ob Globulis neues Mittel auch gegen eingeschlafenen Arm beim Radfahren hilft. Die Antwort ist: ja! Es ist irgendwie herrlich, wenn einem nicht bereits nach 4 km der ganze Arm einschläft sondern erst nach 10 km die Fingerspitzen.

Unterwegs saßen 5 ältere Herren um die 60 auf einem Bänkchen, mit diversen Flaschen vor sich. Vermutlich üben sie schon mal für den Vatertag nächste Woche. Freundlich grüßend fahre ich an den Herren vorbei, als mir einer nachruft: "Fahr edd so schnell, sonsch bisch z'friah dahoim!" Zu einem Bier hat mich aber keiner eingeladen.

Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Hirschau -  Tü
25,56 km, ∅ 22,3 km/h, 1:08 h

Donnerstag, 29. April 2010

Logbuch: erster Arbeitstag

Das schöne Wetter geht weiter und ich muß wieder arbeiten. Aber wer um 7 anfängt kann schließlich schon um 4 gehen, so dass ich eigentlich noch den halben Mittag für mich habe.
Anstrengend war's heute. Liegt vermutlich daran, dass ich die Kombination Arbeiten/Radfahren nicht mehr gewöhnt bin. Aber erstaunlich war heute morgen, wie locker ich die Mühlstraße hochkam. Sonst wird die Ampel oben schon grün, wenn ich noch einige Meter davon entfernt bin. Heute wurde es grün, als ich oben ankam. Wahnsinn, wie schnell das mit der Kondition wieder kommt.

Tü - Weilheim - Rottenburg - Wurmlingen - Siebenlinden- Hirschau - Freibad - Tü
31,07 km, ∅ 21,4 km/h, 1:26 h

Logbuch: letzter schöner Tag

Man muß den heutigen Tag noch genießen, ab jetzt soll es kalt und regnerisch werden. Mit 25 °C war es aber auch zu warm für April.
Nachdem es gestern doch etwas zu viel war, wollte ich heute etwas langsamer fahren. Die Betonung liegt hier auf etwas, denn so viel langsamer war ich dann auch nicht. Aber kürzer war die Strecke. wenn mein Oberschenkel nicht immer wieder mosern würde, könnte ich jetzt mal mit dem Bergtraining anfangen.  Aber was gibt es Schöneres, als nach der Arbeit auf dem Kleinen Schwarzen durch die Gegend zu radeln? Und in knapp 3 Wochen OP. Ich habe den Termin echt scheiße gelegt!

Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Siebenlinden- Hirschau - Tü
24,57 km, ∅ 21,4 km/h, 1:09 h

Montag, 26. April 2010

Logbuch: letzter Urlaubstag

Morgen muß ich wieder arbeiten. Und morgen wird es wieder sonnig und heiß. Aber ich will mich nicht beklagen, die ganze letzte Woche, die ich auch Urlaub hatte, war herrliches (Fahrrad-)Wetter. Man kann ja abends auch noch los. Vor allem, wenn jetzt das Steißbein auch noch 27 km nicht besonders schmerzt. Die drei Wochen vor der Hand-OP muß ich jetzt ausnützen, danach falle ich für 4-5 Wochen wieder aus.
Heute früh war Westwind, d.h. die Rennstrecke zwischen Rottenburg und Hirschau fuhr ich mit 27-28 km/h, immer der Regenwolke davon, die sich von hinten näherte. 2 km vor zuhause hatte sie mich dann doch erwischt.

Tü - Weilheim - Siebenlinden - Wurmlingen - Siebenlinden- Hirschau - Tü
27,41 km, ∅ 21,4 km/h, 1:17 h

Logbuch: Sonntagsfahrer

Es ist Sonntag und schönes Wetter. Das heißt, man muß so spät aus dem Haus, dass es schon warm ist, aber so früh, dass die ganzen Sonntagsausflügler noch zuhause sind. Das mit den Sonntagsausflüglern hat nicht ganz geklappt. Inliner waren recht viele unterwegs, und auch ältere Herr- und Damschaften auf dem Rad. Manche Inline brauchen trotz Gegenverkehr immer noch die ganze Wegbreite. Und von Handzeichen haben die Sonntagsfahrer auch noch nie etwas gehört. Es müssen ja nicht unbedingt die Handzeichen sein, die man beim Fahren in der Gruppe nutzt (für Trude). Ein einfaches linker Arm für links abbiegen und rechter Arm für rechts abbiegen würde schon viel helfen. Aber ich will nicht klagen, auch viele Autofahrer hatten bei der Anschaffung ihres Wagens kein Geld mehr für die Sonderausstattung Blinker.

Tü - Weilheim - Rtbrg - Wurmlingen - Rtbrg - Hirschau - Freibad - Tü
33,19 km, ∅ 21,6 km/h, 1:32 h

Freitag, 23. April 2010

@ den seglande Göre

I will drink whisky hot and strong
Whisky Johnny!
I will drink whisky all day long
Whisky for me, Johnny!

http://www.youtube.com/watch?v=u4JbuKNs600 

Logbuch: Nordost-Wind

Heute war Nordost-Wind, das ist ungewöhnlich, meistens haben wir Wind aus Süd-West. Somit hatte ich auf meiner "Rennstrecke" Gegenwind.

Tü - Weilheim -  Rtbrg - Wurmlingen - Rtbrg - Hirschau - Freibad - Tü
30,22 km, ∅ 21 km/h, 1:26 h

Mittwoch, 21. April 2010

Logbuch: Duathlon

Na ja, so richtig Duathlon war es nicht, denn anstatt Laufen, Radfahren, Laufen bestand meiner aus Laufen, Mittagessen, Wäschewaschen, Radfahren.
Nach vier Tagen Kurpfalz - beim Überqueren der Kurpfalz-Brücke ging mir ständig das Lied "Der Jäger aus Kurpfalz" durch den Kopf. Als Kind hatten wir das immer gesungen, nur damals wußte ich noch nicht, was bzw wo die Kufpfalz ist. Für mich war das damals eine Stadt, in deren Nähe sich ein Wald befindet, in dem der Jäger das Wild schießt. Was die Kurpfalz genau ist, darüber mußte ich erst in Wikipedia lesen.
Ich war also in Mannheim, in dessen Innenstadt die Adresse heißt A 4, 2 - und keiner außerhalb Mannheims kann damit etwas anfangen. Obwohl es recht einfach zu durchschauen ist, wenn man sich damit einmal vertraut gemacht hat. Anstatt auf dem Stadtplan mühsam nachzuschauen, wie man jetzt von der Willhelmstraße in die Rümelinstraße kommt, kann man sich leicht ausrechnen wie mab vom Freudenhaus in Q 5, 2 in das British Tea-House in M3, 7 kommt. Zwei Straßen nach rechts, vier Straßen nach vorne.
Ich war also einige Tage in Mannheim. habe 30 Minuten auf mein rotes Gemüse-Curry warten müssen und  teuer eingekauft (ein Paul Frank T-Shirt und Tiger-Schuhe). Aber kann man sich von der jüngeren Schwester sagen lassen, man sei ZU ALT für diesen Laden?

Wo war ich, ach ja, Duathlon. Ich war also etwa 6 km laufen (hochdeutsch: gehen) in der Stadt und habe mich bei herrlichem Wetter nach Mittagessen und Tvättstuga auf mein Kleines Schwarzes geschwungen, härrligt!  20 km, mehr habe ich mich nicht getraut wegen meines Steißbeins. Der Arm schlief kaum ein, das Steißbein hat es auch recht gut überstanden, es ist also mal ein Anfang.

Tü - Weilheim - Kiebingen - Siebenlinden - Hirschau - Freibad - Tü
22,6 km, ∅ 21 km/h, 1:4 h

Freitag, 2. April 2010

Die Micky-Maus-Hefe des Jürgen Rüttgers

Im Zeitmagazin 10/2010 erfahren wir mehr über Jürgen Rüttgers, der ja dadurch berüchtigt berühmt wurde, dass Unternehmen mit einer Zahlung von 20.000 € die Ehre hatten, Einzelgespräche mit dem nordrheinwestphälischen Ministerpräsidenten zu führen.
Ehemalige Mitschüler Rüttgers jedoch, so zitiert die ZEIT die Zeitschrift Cicero, würden das nicht einmal gegen eine Bezahlung von 20.000 € tun, so unbeliebt war der junge Jürgen damals. Da fragt die ZEIT zurrecht: ist so etwas als Ministerpräsident tragbar, wo doch Schäuble in einerm Interview mit der ZEIT sagt, man dürfe den Leuten nicht nur nach dem Mund reden? Man kann nur hoffen, dass Schwarz-Gelb im Mai bei der Wahl in NRW eine gehörige Absage bekommt.

Donnerstag, 1. April 2010

Allheilmittel

Mein Chef stellte mich einem neuen Kollegen eben vor als "das Mittel gegen das allgemeine Chaos". Das kann man jetzt natürlich so oder so sehen.

Mittwoch, 24. März 2010

Logbuch: Immer noch Frühling

Wieder frei, wieder herrliches Wetter. Ich wollte eigentlich Freitag frei nehmen, das wurde aber nicht genehmigt. Ich habe heute eindeutig das bessere Los gezogen.
Das Steißbein war heute besser, vielleicht auch nach Finchens etwas ungewöhnlicher Behandlung am Montag. Arm schlief weiterhin oder besser immer noch. Egal, hauptsache Radfahren.
Am WE gehe ich auf ein komisches Seminar mit Düften und Lebensfreude wecken. Meine Lebensfreude ist schwarz, steht im Keller, hat zwei Räder und 27 Gänge!

Tü - Weilheim - Rottenburg - Wurmlingen - Hirschau - Tü
29,77 km, ∅ 21,89 km/h, 1:21 h

Freitag, 19. März 2010

Logbuch: Frühling!

Es wird Frühling - in verschiedener Hinsicht. Nach dem langen, kalten und schneereichen Winter - und ich muß zugeben, ich fand das toll - ist es seit einigen Tagen warm und sonnig. Zugegeben, unser Winter war nichts gegen die Zustände in Norddeutschland oder Schweden, wo Finnlandfähren im Eis stecken blieben, Autobahnen stunden- oder tagelang gesperrt waren oder Züge nicht fuhren.
Auch für mich persönlich war der Winter lang. Mein persönlicher Winter fing Ende Oktober an mit Ischias, Piriformis, Kribbeln, Verspannungen und endete Anfang Februar mit einem dicken, geschwollenen, brennenden Gesicht. Ursache: Rhus toxicodendron. Ursprünglich wurde es mir gegen das Frieren nach dem Radfahren gegeben, hatte auch gleich eine Crohn-Erstverschlechterung - also ein druchgreifender Erfolg. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass die Ischiasbeschwerden und das Kribbeln davon kommt. Jetzt bin ich schlauer.  Details siehe Arzneimittelbild.

Anfangs hatte ich Schmerzen im Steißbein, die sich aber nach etwa 20 Minuten legten. Der linke Arm schlief ständig. Stellt sich mir die Frage: was hat Steißbein mit Armnerven zu tun? Ich sollte mal Finchen fragen.

Tü - Weilheim - Kiebingen - Siebenlinden - Hirschau - Freibad - Aldi
23,8 km, ∅ 20,6 km/h, 1:10 h

Donnerstag, 18. März 2010

Freitag, 5. März 2010

Betriebssysteme

Seit genau 2001 gehöre ich zur Mac-Fangemeinde. Schon beim alten Mac OS war die Installation bzw Deinstallation von Programmen kinderleicht: Programmsymbol in den Programm-Ordner kopieren - fertig. Zum Deinstallieren wird die Applikation einfach wieder aus dem Programm-Ordner gelöscht.
Bei Windows dagegen fängt die Installation mit einem Doppelklick auf die Datei-exe an. Dann wird man gezwungen, die Lizenzvereinbarungen zu akzeptieren, dann einen Installtionsort auswählen, muss hier auf 'ja', dort auf 'weiter' klicken, und nach einiger Zeit ist das Programm dann endlich installiert. Zum Deinstallieren dann dasselbe rückwärts. Man klickt auf Start/Systemsteuerung/Software,  scrollt sich dann mühsam zum gewünschten Programm, klickt dieses an und wählt 'entfernen'. Daraufhin startet der Deinstallationsvorgang, man klickt wieder einige Male auf 'ja' und irgendwann ist das Ding dann weg. Wenn man Pech hat, ist gar nicht alles deinstalliert, sondern Windows hat ein paar leere Ordner und vorallem Einträge in der Registry übrig gelassen.

Seit einiger Zeit kann man sich in unserem Netzwerk nicht nur über VPN, sondern auch über 802.1x identifizieren. Unser Rechenzentrum stellt dafür Installationsanleitungen zur Verfügung (jeweils mit Bildern).
- für Windows
     * XP:  4 Seiten
     * Vista: 7 Seiten
     * 7:  10 Seiten
- für Linux: 3 Seiten
- für Mac OS X: 2 Seiten

Rede da einer von intuitiv.

Dienstag, 23. Februar 2010

iSandwich

Schon mal ein iSandwich gemacht?

Sonntag, 7. Februar 2010

Zahlen

549 mrd €
15 mrd €
13 mrd €
4 mrd €
Pharmamarkt weltweit
Geschenke und Proben für Ärzte
Antidepressiva
Potenzmittel
245 mrd €Dt. Gesundheitssystem
3454,48 €
215 €
meine Medikamentenkosten 2009
davon gesetzliche Zuzahlung
310 mrd €
17 mrd €
Vermögen der christlichen Kirchen
jährl. Transferleistung der BRD an die Kirchen
218 mrd €von russischen Beamten kassierte Bestechungsgelder
135 mrd €Marktwert Google
34 mrd €Vermögen der Aldi-Brüder
33 mrd €Profit von Shell und BP
22 mrd €Deutscher EU-Beitrag
14 mrd €Einnahmen aus der Tabaksteuer
11 mrd €Ausgaben für Bildung und Forschung

Die Daten sind der Infografik der ZEIT entnommen

Freitag, 5. Februar 2010

Entschädigung bei Zugverspätung

Die Deutsche Bahn zahlt, wie alle EU-Bahngesellschaften, bei Verspätungen von einer Stunde 25% des Fahrpreises, bei einer zweistündigen Verspätung 50%.

In Norwegen ist man da weniger großzügig. Bis jetzt wird bei Verspätungen der Norwegischen Staatsbahn NSB keinerlei Entschädigung gezahlt. Das soll anders werden beschloss man in Norwegen und diskutiert eifrig über das Thema. Zur Zeit liegen die Überlegungen bei einer Entschädigung von 8.33 NOK bei mehr als einer Stunde Verspätung - das ist etwa 1 Euro. Bei zwei Stunden wären  es dann tatsächlich 16,66 NOK.  Das schreibt Dagens Nyheter  in der Onlineausgabe vom 31. Januar. Von so viel Großzügigkeit kann Bahnchef Grube nur träumen.

Dienstag, 2. Februar 2010

Spontanremission oder homöopatische Heilung?

Ich werde die genaue Ursache wohl nie erfahren. Der Hausarzt nennt es Spontanremission, der Homöopathe sieht seine homöopathische Heilkunst bestätigt. Aber egal was es war, Fakt ist der Bericht des Gastroenterologen: "Hinweise auf eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung sieht man nicht ..."

"Toll" sagen jetzt viele - viele Gesunde - mit einem matten Lächeln auf dem Gesicht. Gesunde werden sich wohl nie in die Lage von chronisch Kranken hineinversetzen können. Sie können versuchen es zu verstehen, es wird ihnen aber nie richtig gelingen. Deshalb konnten auch die Wenigsten meine überschwängliche Freude nachempfinden, mein ständiges Grinsen auf dem Gesicht, das Es-nicht-Fassen-können.
Spontanremission. Kein Crohn mehr, keine Angst mehr, wann der nächste Schub kommt, keine Ungewissheit, wie lange der Darm der Entzündung Stand hält bis die erste OP fällig ist. Weg, als wäre nie etwas gewesen. "Sie haben genügend Pech gehabt in Ihrem Leben, das haben Sie jetzt verdient!" sagte der HA. Der Homöopathe grinste durchs Telefon "ich hoffe, das haben Sie gefeiert." Davon kann er ausgehen - stilvoll mit einem schönen Rotwein.

Und keine Mutter mehr, die sich mit einem freuen kann.

Aber noch genügend andere Baustellen, damit es mir auch ohne Crohn nicht langweilig wird.

iMac

Ich hatte mir fest vorgenommen, im April einen 27" iMac zu kaufen. TV raus, iMac rein und einfach wohlfühlen. Schönes Design und Funktionalität - alles vereint in einem einzigen Gerät.
Und was lese ich jetzt: die 27" iMac-Produktion liegt auf Eis. Hat mich denn gar keiner lieb?

Sonntag, 31. Januar 2010

Virenabwehr

Wenn man als EDVler an einer Apotheke vorbei läuft und bei Werbeschild "Virenabwehr" sofort an Computerviren denkt, dann sollte man sich vielleicht doch überlegen, ob man den Beruf wechseln sollte.

Montag, 25. Januar 2010

Digital Immigrants

Ich,  Trude, Tiffy, Freya - alle sind wir digitale Immigranten. Das schreiben John Palfrey und Urs Gasser in ihrem Buch " Born digital : understanding the first generation of digital natives".
Digital Immigrants sind laut Palfrey und Gasser hauptsächlich die Generation der vor 1970 geborenen. Bei den Digital Natives dagegen handelt es sich um die Jahrgänge ab 1980, um diejenigen also, die in das digitale Zeitalter hineingeboren wurden, die mit Computerspielen, sozialen Netzwerken, Mobiltelefonen und Instant Messaging groß geworden sind.
Im Gegensatz dazu wir digitale Immigranten. Wir, die noch wissen, was eine Schallplatte ist, die wir die Geburtsstunde des Walkman miterlebt haben und die digitale Informationen eher ausdrucken, als dass wir sie am Bildschirm zu lesen.

Den Digital Natives wird heute vorgeworfen, das Urheberrecht nicht besonders ernst zu nehmen und auch private Daten gedankenlos im Internet preis zu geben. Auch beim Thema Informationskompetenz haben die Digital Natives große Lücken. Es wird blind allem vertraut, was im Netz zu finden ist. Erst wenn die Hausarbeit, die aus Wikipedia abgeschrieben wurde, wegen sachlicher Fehler schlecht benotet wurde, wächst langsam die Skepsis. Glaubt man Palfrey und Gasser, dann liegt die Ursache am noch nicht voll leistsungsfähigen präfrontalen Cortex der Teenager. Dieser Hirnbereich spielt u.a. für Urteilskraft, Differenzierung und Interpretation von semantischen Informationen eine wichtige Rolle. Schaut man sich aber viele digitale Immigranten an, so scheint auch bei ihnen dieses Hirnareal nicht voll leistungsfähig zu sein.

Man sollte das Buch aber doch etwas differenzierter sehen. Was haben wir digitale Immigranten damals Musik "geklaut", von Urheberrecht hatten wir noch nie etwas gehört. Freunde hatten eine LP (ab den 80ern dann auch CDs). Und anstatt uns die Scheiben selber zu kaufen, haben die Freunde uns die Musik auf Kassette aufgenommen. Im Grunde nichts anderes, damals gab es eben noch kein Filesharing, Napster, Pirate Bay oder P2P.

Die Digital Natives seien mehr multitaskingfähig als wir Digital Immigrants. Sie machen alles gleichzeitig: Hausaufgaben, mit der Freundin Instant Messages austauschen und sein Profil in Facebook oder SchülerVZ aktualisieren. Nebenbei in iTunes die neueste Musik hören. Stichwort Reizüberflutung. Andererseits, Musik gehört während dem Hausaufgaben machen, das haben wir auch.

Aber die Autoren haben schon recht, es ist eine andere Generation, die kommt bzw schon da ist. Wer von uns über 40jährigen kann mit dem Begriff Netvibes etws anfangen, mit iGoogle, Weblog oder RSS? Das digitale Zeitalter ist angebrochen, wilkommen bei Web 2.0.

Dienstag, 19. Januar 2010

Werkstatt

 "Wenn's Audo en d'Werkschdadd muß, muß es en d'Werkschdadd!"

Antwort meines Chefs auf die Ankündigung, dass ich Montag wegen Koloskopie und im Mai wegen einer Hand-OP krank bin.

Samstag, 16. Januar 2010

Laminat

Wohl dem, der Teppichboden hat. Nicht, dass eine Wohnung mit Teppichboden sauberer ist, als eine mit Parkett, Laminat oder Fliesen. Mitnichten. Man sieht nur den Dreck nicht so. Als Beispiel nehme ich meine mittelgrauen Fliesen im Flur. Heute morgen gefegt und nass gewischt, sehe ich jetzt bei ungünstigem Sonneneinfall schon wieder die Staubflusen. Bei meinen Parkettböden ist es ähnlich, und seit Trunde Laminatfußböden hat, kann auch sie mitreden.

Laminat, nichts anderes als Spanplatte, Papier und Kunstharz, wird von vielen auch als Plastikholz oder Press-Kacke bezeichnet. Der Vorteil von Laminat: es ist vor allem billig, weshalb viele Vermieter es in  ihren Mietwohnungen verlegen lassen - zur Freude ihrer Mieter. Außerdem ist es pflegeleicht und leicht zu verlegen. Es hat allerdings auch Nachteile. Neben dem Ausdünsten von Formaldehyd ist das größte Problem die große Empflindlichkeit gegenüber Nässe. Andererseits sollte man auf geölte Parkettfußböden keine heißen Becher stellen (wie Laminat sich bei heißen Bechern verhält, konnte ich leider noch nicht ausprobieren). Weitere Nachteile sind eine durchschnittliche Lebensdauer von etwa 10 Jahren und, wie oft betont wird, Laminat trägt  nicht zu einem guten Raumklima bei wie beispielsweise gewachstes oder geöltes Parkett.

Deshalb werde ich mein Parkett nach der niederschmetternden Erfahrung mit den Flurfliesen jetzt gründlich fegen. Bis die nächsten Staubflusen kommen.

Dienstag, 12. Januar 2010

GM-Hasser

 Ich gebe es stets offen zu, und wer es noch nicht weiß, erfährt es jetzt: ich hasse GM. Ich würde nie einen Opel kaufen. Und wie sagte Daniel einmal, als man ihm einen Opel als Mietwagen geben wollte: ich will Auto fahren, nicht laufen.

Jetzt will GM Saab abwickeln lassen. Oder einen Anbieter finden, der 450 Mio Dollar hinlegt. Dabei muß der Käufer zusätzlich zum Kaufpreis noch einiges investiereren: neue Modelle müssen entwickelt werden, Werbung muß gemacht werden usw. Außerdem bauen schließlich alle Saab-Modelle auf GM-Technik. Das bedeutet, dass noch ein Vertrag mit GM über zukünftige Zusammenarbeit, aber auch über den Einkauf von Komponenten verhandelt werden muß. Das schreibt Dagens Nyheter in seiner gestrigen Ausgabe.

Dort findet man auch ein schönes Zitat: "Es ist nicht Saabs Unvermögen konkurrenzstarke Autos zu bauen, die zur Schließung des Unternehmens führen, sonderns GMs Unwille, Saab genau das machen zu lassen. GM hat durch Schlamperei, Nonchalans und Inkompetenz ein Autounternehmen mit stolzer Ingenieurstraditions ins Grab gefahren."