Samstag, 27. Juni 2009
Gewitter
Es kommt nicht jeden Tag vor, dass die Kreise Tübingen und Reutlingen über mehrere Stunden hinweg in den Nachrichten genannt werden. Da muß schon etwas Besonderes passiert sein. In diesem Fall heftige Gewitter mit überfluteten Kellern, inklusive Blitzeinschlag. Den Blitz habe ich gesehen, den gleichzeitigen Donnerschlag gehört. Gehört hatte ich auch, dass einige Zeit später erst die Feuerwehr Stadtmitte hier vorbei fuhr und gleich danach auch die örtlidhe Feuerwehr ausrückte. Als kurze Zeit später die Stadtmitte wieder zurück fuhr dachte ich erst an Fehlalarm, durch die Zeitung wurde ich aber eines Besseren belehrt: Blitzeinschlag, nur wenige 100 m entfernt von hier. Ein Besen hatte gebrannt. Der Feuerwehrmann meines Vertrauens erklärte die Details, da hätte auch mehr passieren können. Die Erdgasleitung beispielsweise, an der der Besen gelehnt hatte. Da war der Besen mit starker Rauchentwicklung noch harmlos.
Dienstag, 23. Juni 2009
Sonntag, 21. Juni 2009
Logbuch Juni
30. Juni
Ich kann das rechte Bein immer noch nicht voll einsetzen, sonst nervt der Ischias - im wahrsten Sinne des Wortes. Ich vermute, Finchen wusste, dass sich die Geschichte länger hinziehen würde. Ich müsste sie inzwischen gut genug kennen, dass "ich kann es nicht sagen" mehr als nur drei Wochen bedeutet. Aber ich kann ihr jetzt versprechen, dass ich jetzt mindestens eine Woche lang nicht Rad fahren werde! Stattdessen Segeln mit MI, Spazierengehen mit Piggen und einfach den schwedischen Sommer genießen.
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Tü
25,5 km, ∅ 21,4 km/h, 1:11 h
28. Juni
Trude war da, deshalb drei Tage Fahrradabstinenz. Außerdem war ich Freitag nicht bei Finchen, sondern bei einer neuen Kollegin, nennen wir sie Fanny. Ich muß sagen, die 20 Minuten waren intensiv und anstrengend, aber effektiv. Trude sagte hinterher, sie sei froh, dass sie nicht hier zur KG gehe, da müsste man ja richtig arbeiten. Das Ergebnis von Fannys Muskeltrainingseinheit für Hüfte und Oberschenkel: Bauchmuskelkater.
Und damit es nicht langweilig wird, zieht es seit heute nacht in der rechten Oberschenkelrückseite. Ich war beim Fahren zweimal nahe dran, umzudrehen, aber komischerweise wurde es besser, je länger ich fuhr. Heike hat dann heute am Fuß rumgemacht und unangenehm in meinen Oberschenkel gedrückt. Aber wenns hilft!
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Tü
24,7 km, ∅ 21,2 km/h, 1:09 h
24. Juni
Sonntag war irgendwie zuviel, also erst mal Pause einliegen. Aber da es Montag und Dienstag regnete, bestand auch keine Gefahr, dass ich Rad fahre. Finchen hat mir für die nächsten Wochen Ebene verordnet, also werde ich mich daran halten. Sie sagte auflerdem, dass sie die meisten ihrer Patienten bei Piriformis-Syndrom überhaupt nicht fahren lassen würde, aber bei mir wisse sie, dass ich meinen Körper recht gut kenne und einschätzen kann, dass ich weiß, wann ich fahren kann und wann nicht. Deshalb eben heute wieder die übliche Runde bei Sonne und 22 °C.
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Freibad - Tü
27,6 km, ∅ 21,1 km/h, 1:18 h
21. Juni
Heute ist AOK-Radsonntag. Es gibt eine schöne Strecke durch den Schönbuch, 40 km. Nur leider ist der Schönbuch nicht unbedingt steigungsfrei. Aber es gibt doch ein paar Socken gratis, wenn man mitmacht. Kann sich ein Schwabe ein paar kostenlose Sportsocken entgehen lassen? Trude hat gestern ja noch nicht so richtig geglaubt, dass ich heute nur Ebene fahre. Ätsch, Trude. Also einmal Tü - Bebenhausen und zurück.
Tü - Bebenhausen - Tü
24,6 km, ∅ 21,3 km/h, 1:10 h
20. Juni
Ich dachte eigentlich, ich wäre eine gemütliche Tour gefahren. Aber am Ende war es dann doch wieder ein 22er-Schnitt. Klar, wenn man ständig die gleiche Strecke fährt. Bei einer 50-km-Tour würde ich vermutlich nach 30 km schwächeln. Macht nix, gut für die Statistik ist der Schnitt allemal.
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Tü
26,63 km, ∅ 22,03 km/h, 1:13 h
18. Juni
Die Piriformissache scheint eine längere Angelegenheit zu werden. Nach 4 Behandlungen erlaubt mir Finchen immer noch keine hügelige Strecke. Ich meine, dürfen tu' ich schon, aber ich bin schon lange genug bei ihr, um entsprechende Aussagen deuten zu können. Aber immerhin habe ich die 25 km heute ohne Schwierigkeiten geschafft, das ist doch mal positiv!
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Tü
25,2 km, ∅ 22,43 km/h, 1:07 h
17. Juni
Ich konnte heute wieder in meinem normalen Gang fahren. Erst nach etwa 12 km hat das Bein anfangen meckern, nach 17/18 km muße ich einen Gang runterschalten. So langsam wird es! Trotzdem bin ich völlig überrascht ob der Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 23 km/h.
Ab morgen habe ich Urlaub, habe heute mal wieder mehr gearbeitet als ich dürfte. Ich bin dann nur in die Wohnung, umziehen, Radwechsel und ab. Als ich nach Hause kam, hatte ich Trude auf dem AB: "Startest du deinen Urlaub mit einer Radtour demit du einfach runterkommst? Denn du wirst heute sicher wieder mehr als 8 Stunden gearbeitet haben." Woher weiß sie das?!
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Tü
24,75 km, ∅ 22,93 km/h, 1:04 h
14. Juni
Heute ist ähnliches Wetter wie gestern, nur etwas mehr bewölkt und deshalb doch etwas kälter als gestern. Vor dem Frühstück bin ich los, mein Bein war mehr oder weniger die ganze Zeit aktiv dabei. Nach 11 km fing der Ischias an, sich zu melden, nach 17 km wurde das Bein schwach, nach 20 ganz schwach, war aber immer noch leicht einsetzbar, zumindest auf der Ebene. Und mit einem 22er-Schnitt bin ich auch sehr zufrieden. Aber erst 134 km gefahren diesen Monat!
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Tü
30,82 km, ∅ 22,05 km/h, 1:24 h
13. Juni
Das war also meine zweite nicht geleitete Radtour. Finchen hat abgeraten und das war wohl auch besser so. Morgens war ich auf dem Markt, das rechte Bein war die ganze Zeit belastbar. Pirformis macht Fortschritte dank Finchens guter Behandlung. Dazu herrliches Wetter (morgens um 9 schon 27 °C in der Sonne). Es hat mich wirklich große Vernunft gekostet, Gertrude noch einmal zu bestätigen, dass ich nicht fahre.
Nachmittags fuhr ich dann los Richtung Wurmlingen, die Gruppe treffen. Kurz nach Weilheim verlies mich mein rechtes Bein, es war also doch die richtige Entscheidung, abzusagen. In Wurmlingen hatte ich einen Schnitt von 19,73, ich war also nicht in bester Verfassung. Und hätte ich gewußt, dass Schatz dabei ist, wäre ich vielleicht doch gefahren, ich hätte ja jemanden gehabt, der mich schieben konnte.
Der schlechte Schnitt lag dann aber nicht an mir, sondern an einer, die noch langsamer war!
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Hirschau - Tü
20,84 km, ∅ 18,19 km/h, 1:08 h
05. Juni
Jetzt sind beide Beine schwach. Das eine wegen des Ischiasnervs, das andere, weil die ganze Belastsung einseitig ist. Deshalb war ich heute auch etwas langsamer unterwegs. Als die Muskulatur dann warm war, ging es etwas flotter. Die ganze Woche war herrliches Wetter, jetzt soll es Sa und So regnen, da kann sich mein Bein wieder etwas erholen. Montag ist KG angesagt. Mal sehn, was Finchen dazu sagt.
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Tü
31,1 km, ∅ 21,0 km/h, 1:29 h
03. Juni
Die Kraftlosigkeit ist inzwischen auch in der Wade angekommen, dafür sind die Schmerzen weg. Und was gibt es Besseres, als auf diese Art die linke Beinmuskulatur zu trainieren? Nach 25 km bin ich linke genauso kraftlos wie rechts :-) Hoffentlich kriegt Finchen das bis zum 13. wieder hin. Also ist momentan Ebene angesagt und bei 22 °C ist es ein gemütliches dahinradeln.
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Tü
25,1 km, ∅ 21,6 km/h, 1:10 h
02. Juni
Welch ein Tag! Das ganze Wochenende Panik, dass ich eine Muskelzerrung oder gar einen Muskelfaserrifl habe. Ich habe dieses komische grofle Hämatom am Oberschenkel, von dem ich nicht weifl, woher es kommt. Dazu absolut keine Kraft im Oberschenkel und Treppensteigen tut gar nicht gut. Also bin ich zu Dr. m HA der eine Muskelzerrung diagnostizierte und mich zum Hautarzt schickte, um eine Thrombose auszuschlieflen. Denn dass die dicken Beine vom Antibiotikum kamen, wollte er nicht so recht glauben. Steht aber im Beipackzettel! Also war ich gleich noch beim Hautarzt und der stellte eindeutig fest: Ischiasnerv. Na ja, andere gehen deswegen zum Orthopäden. Kann also doch Radfahren. Das habe ich natürlich gleich ausgenutzt, das Wetter war zu schön um irgendetwas zu schonen.
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Tü
26 km, ∅ 21,3 km/h, 1:14 h
Ich kann das rechte Bein immer noch nicht voll einsetzen, sonst nervt der Ischias - im wahrsten Sinne des Wortes. Ich vermute, Finchen wusste, dass sich die Geschichte länger hinziehen würde. Ich müsste sie inzwischen gut genug kennen, dass "ich kann es nicht sagen" mehr als nur drei Wochen bedeutet. Aber ich kann ihr jetzt versprechen, dass ich jetzt mindestens eine Woche lang nicht Rad fahren werde! Stattdessen Segeln mit MI, Spazierengehen mit Piggen und einfach den schwedischen Sommer genießen.
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Tü
25,5 km, ∅ 21,4 km/h, 1:11 h
28. Juni
Trude war da, deshalb drei Tage Fahrradabstinenz. Außerdem war ich Freitag nicht bei Finchen, sondern bei einer neuen Kollegin, nennen wir sie Fanny. Ich muß sagen, die 20 Minuten waren intensiv und anstrengend, aber effektiv. Trude sagte hinterher, sie sei froh, dass sie nicht hier zur KG gehe, da müsste man ja richtig arbeiten. Das Ergebnis von Fannys Muskeltrainingseinheit für Hüfte und Oberschenkel: Bauchmuskelkater.
Und damit es nicht langweilig wird, zieht es seit heute nacht in der rechten Oberschenkelrückseite. Ich war beim Fahren zweimal nahe dran, umzudrehen, aber komischerweise wurde es besser, je länger ich fuhr. Heike hat dann heute am Fuß rumgemacht und unangenehm in meinen Oberschenkel gedrückt. Aber wenns hilft!
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Tü
24,7 km, ∅ 21,2 km/h, 1:09 h
24. Juni
Sonntag war irgendwie zuviel, also erst mal Pause einliegen. Aber da es Montag und Dienstag regnete, bestand auch keine Gefahr, dass ich Rad fahre. Finchen hat mir für die nächsten Wochen Ebene verordnet, also werde ich mich daran halten. Sie sagte auflerdem, dass sie die meisten ihrer Patienten bei Piriformis-Syndrom überhaupt nicht fahren lassen würde, aber bei mir wisse sie, dass ich meinen Körper recht gut kenne und einschätzen kann, dass ich weiß, wann ich fahren kann und wann nicht. Deshalb eben heute wieder die übliche Runde bei Sonne und 22 °C.
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Freibad - Tü
27,6 km, ∅ 21,1 km/h, 1:18 h
21. Juni
Heute ist AOK-Radsonntag. Es gibt eine schöne Strecke durch den Schönbuch, 40 km. Nur leider ist der Schönbuch nicht unbedingt steigungsfrei. Aber es gibt doch ein paar Socken gratis, wenn man mitmacht. Kann sich ein Schwabe ein paar kostenlose Sportsocken entgehen lassen? Trude hat gestern ja noch nicht so richtig geglaubt, dass ich heute nur Ebene fahre. Ätsch, Trude. Also einmal Tü - Bebenhausen und zurück.
Tü - Bebenhausen - Tü
24,6 km, ∅ 21,3 km/h, 1:10 h
20. Juni
Ich dachte eigentlich, ich wäre eine gemütliche Tour gefahren. Aber am Ende war es dann doch wieder ein 22er-Schnitt. Klar, wenn man ständig die gleiche Strecke fährt. Bei einer 50-km-Tour würde ich vermutlich nach 30 km schwächeln. Macht nix, gut für die Statistik ist der Schnitt allemal.
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Tü
26,63 km, ∅ 22,03 km/h, 1:13 h
18. Juni
Die Piriformissache scheint eine längere Angelegenheit zu werden. Nach 4 Behandlungen erlaubt mir Finchen immer noch keine hügelige Strecke. Ich meine, dürfen tu' ich schon, aber ich bin schon lange genug bei ihr, um entsprechende Aussagen deuten zu können. Aber immerhin habe ich die 25 km heute ohne Schwierigkeiten geschafft, das ist doch mal positiv!
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Tü
25,2 km, ∅ 22,43 km/h, 1:07 h
17. Juni
Ich konnte heute wieder in meinem normalen Gang fahren. Erst nach etwa 12 km hat das Bein anfangen meckern, nach 17/18 km muße ich einen Gang runterschalten. So langsam wird es! Trotzdem bin ich völlig überrascht ob der Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 23 km/h.
Ab morgen habe ich Urlaub, habe heute mal wieder mehr gearbeitet als ich dürfte. Ich bin dann nur in die Wohnung, umziehen, Radwechsel und ab. Als ich nach Hause kam, hatte ich Trude auf dem AB: "Startest du deinen Urlaub mit einer Radtour demit du einfach runterkommst? Denn du wirst heute sicher wieder mehr als 8 Stunden gearbeitet haben." Woher weiß sie das?!
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Tü
24,75 km, ∅ 22,93 km/h, 1:04 h
14. Juni
Heute ist ähnliches Wetter wie gestern, nur etwas mehr bewölkt und deshalb doch etwas kälter als gestern. Vor dem Frühstück bin ich los, mein Bein war mehr oder weniger die ganze Zeit aktiv dabei. Nach 11 km fing der Ischias an, sich zu melden, nach 17 km wurde das Bein schwach, nach 20 ganz schwach, war aber immer noch leicht einsetzbar, zumindest auf der Ebene. Und mit einem 22er-Schnitt bin ich auch sehr zufrieden. Aber erst 134 km gefahren diesen Monat!
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Tü
30,82 km, ∅ 22,05 km/h, 1:24 h
13. Juni
Das war also meine zweite nicht geleitete Radtour. Finchen hat abgeraten und das war wohl auch besser so. Morgens war ich auf dem Markt, das rechte Bein war die ganze Zeit belastbar. Pirformis macht Fortschritte dank Finchens guter Behandlung. Dazu herrliches Wetter (morgens um 9 schon 27 °C in der Sonne). Es hat mich wirklich große Vernunft gekostet, Gertrude noch einmal zu bestätigen, dass ich nicht fahre.
Nachmittags fuhr ich dann los Richtung Wurmlingen, die Gruppe treffen. Kurz nach Weilheim verlies mich mein rechtes Bein, es war also doch die richtige Entscheidung, abzusagen. In Wurmlingen hatte ich einen Schnitt von 19,73, ich war also nicht in bester Verfassung. Und hätte ich gewußt, dass Schatz dabei ist, wäre ich vielleicht doch gefahren, ich hätte ja jemanden gehabt, der mich schieben konnte.
Der schlechte Schnitt lag dann aber nicht an mir, sondern an einer, die noch langsamer war!
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Hirschau - Tü
20,84 km, ∅ 18,19 km/h, 1:08 h
05. Juni
Jetzt sind beide Beine schwach. Das eine wegen des Ischiasnervs, das andere, weil die ganze Belastsung einseitig ist. Deshalb war ich heute auch etwas langsamer unterwegs. Als die Muskulatur dann warm war, ging es etwas flotter. Die ganze Woche war herrliches Wetter, jetzt soll es Sa und So regnen, da kann sich mein Bein wieder etwas erholen. Montag ist KG angesagt. Mal sehn, was Finchen dazu sagt.
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Tü
31,1 km, ∅ 21,0 km/h, 1:29 h
03. Juni
Die Kraftlosigkeit ist inzwischen auch in der Wade angekommen, dafür sind die Schmerzen weg. Und was gibt es Besseres, als auf diese Art die linke Beinmuskulatur zu trainieren? Nach 25 km bin ich linke genauso kraftlos wie rechts :-) Hoffentlich kriegt Finchen das bis zum 13. wieder hin. Also ist momentan Ebene angesagt und bei 22 °C ist es ein gemütliches dahinradeln.
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Tü
25,1 km, ∅ 21,6 km/h, 1:10 h
02. Juni
Welch ein Tag! Das ganze Wochenende Panik, dass ich eine Muskelzerrung oder gar einen Muskelfaserrifl habe. Ich habe dieses komische grofle Hämatom am Oberschenkel, von dem ich nicht weifl, woher es kommt. Dazu absolut keine Kraft im Oberschenkel und Treppensteigen tut gar nicht gut. Also bin ich zu Dr. m HA der eine Muskelzerrung diagnostizierte und mich zum Hautarzt schickte, um eine Thrombose auszuschlieflen. Denn dass die dicken Beine vom Antibiotikum kamen, wollte er nicht so recht glauben. Steht aber im Beipackzettel! Also war ich gleich noch beim Hautarzt und der stellte eindeutig fest: Ischiasnerv. Na ja, andere gehen deswegen zum Orthopäden. Kann also doch Radfahren. Das habe ich natürlich gleich ausgenutzt, das Wetter war zu schön um irgendetwas zu schonen.
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Tü
26 km, ∅ 21,3 km/h, 1:14 h
Mittwoch, 10. Juni 2009
Musculus piriformis
Kennt ihr den Musculus piriformis? Ich kannte ihn bis vor kurzem nicht. Auf dt. übersetzt also der birnenförmige Muskel. Lt. Wikipedia ist es ein Skelettmuskel der tieferen Schicht der Hüftmuskulatur. Er verläuft an der Innenseite des Beckens zum Oberschenkelknochen. Verantwortlich ist dieser Muskel u.a. für die Aussenrotation, Abduktion und der Neigung des Beckens zur Seite und nach hinten.
Dieser Schlingel ist der Schuldige, der mich am problemlosen Radfahren hindert! Er ist es nämlich, der auf den Ischias drück, der dann seinerseits anfängt zu meckern, und ich habe keine Ahnung, wie viele Sitzungen bei Finchen es bedarf, damit ich wieder voll funktionsfähig bin.
Damit ist lässt sich eindeutig feststellen: Frau wird alt!
Nachtrag Middsommardagen 2009
Im engl. Wikipedia fand ich folgende Zitat:
Ich meine, wer dehnt schon seinen Hintern nach dem Radfahren. Meine Beine werden regelmässig gedehnt, ich werde jetzt also noch die Pomuskulatur dazu nehmen. Ich sehe es schon kommen, dass, wenn der Piriformis wieder in Ordnung ist, kommt sicherlich etwas am Oberkörper dazu, weil durchs Radfahren die Beinmuskulatur mehr gefördert ist als der Rest des Körpers. Das Endergebnis wird dann sein: 2 h Radfahren, 1 h Ausgleichsgymnastik.
Dieser Schlingel ist der Schuldige, der mich am problemlosen Radfahren hindert! Er ist es nämlich, der auf den Ischias drück, der dann seinerseits anfängt zu meckern, und ich habe keine Ahnung, wie viele Sitzungen bei Finchen es bedarf, damit ich wieder voll funktionsfähig bin.
Damit ist lässt sich eindeutig feststellen: Frau wird alt!
Nachtrag Middsommardagen 2009
Im engl. Wikipedia fand ich folgende Zitat:
- "In 15-30% of the population the sciatic nerve passes through the piriformis muscle, rather than underneath it. These people have been reported by some studies to have a greater incidence of piriformis syndrome than does the general population."
- "Overuse injury resulting in piriformis syndrom can result from activities performed in the sitting position that involves strenuous use of the legs as in rowling/sculling and bicycling."
- "Runners, bicyclists and other athletes engaging in forward-moving activities are particularly susceptible to developing piriformis syndrome if they do not engage in lateral stretching and strengthening exercises. When not balanced by lateral movement of the legs, repeated forward movements can lead to disproportionately weak hip abductors and tight adductors. Thus, disproportionately weak hip abductors/gluteus medius muscles, combined with very tight adductor muscles, can cause the piriformis muscle to shorten and severely contract. Upon a 40% increase in piriformis size, sciatic nerve impingement is inevitable. This means the abductors on the outside cannot work properly and strain is put on the piriformis."
Ich meine, wer dehnt schon seinen Hintern nach dem Radfahren. Meine Beine werden regelmässig gedehnt, ich werde jetzt also noch die Pomuskulatur dazu nehmen. Ich sehe es schon kommen, dass, wenn der Piriformis wieder in Ordnung ist, kommt sicherlich etwas am Oberkörper dazu, weil durchs Radfahren die Beinmuskulatur mehr gefördert ist als der Rest des Körpers. Das Endergebnis wird dann sein: 2 h Radfahren, 1 h Ausgleichsgymnastik.
Mitbringsel

Trude war im Urlaub. 15 Tage Türkei. Und sie hat nicht nur eine Postkarte geschrieben, sondern auch an ein Mitbringsel für die ganzen Verrückten gedacht. So laufen außer mir jetzt auch Trude, Göre und Tiffi mit einem Namens-Armbändchen rum. Und eigentlich müssten wir mal ein peinliches Armbändchen-Treffen veranstalten. Vielleicht bei Göres Frauenradrennen im August?
Donnerstag, 4. Juni 2009
Theorie und Praxis
Göre und Tülgül haben am Wochenende an einem Radrennen teilgenommen. Göre wurde 11. (grattis!), Tülgül 5. Theoretisch gesehen ist Tülgül also fitter (37,97er Schnitt zu 38,5er).
Praktisch gesehen jedoch verhält sich das etwas differenzierter. Ich habe mich heute mit Kollegen R. darüber unterhalten. Denn Tatsache ist, dass Göre keine optimale Radfahrerfigur hat, Tülgül ist diesbezüglich besser gebaut. Tülgül hat nämlich längere Beine als Göre.
Wie jeder weiß, kommt beim Radfahren die Kraft aus den Beinen, also aus den Muskeln von Oberschenkel und Wade. Der Oberschenkel wirkt dabei wie ein Hebel, also je länger der Oberschenkel desto größer die Helbewirkung pro Pedalumdrehung und je besser die Kraftumsetzung. Deshalb benötigt Tülgül weniger Kraft um gleichschnell zu sein wie Göre.
Praktisch gesehen jedoch verhält sich das etwas differenzierter. Ich habe mich heute mit Kollegen R. darüber unterhalten. Denn Tatsache ist, dass Göre keine optimale Radfahrerfigur hat, Tülgül ist diesbezüglich besser gebaut. Tülgül hat nämlich längere Beine als Göre.
Wie jeder weiß, kommt beim Radfahren die Kraft aus den Beinen, also aus den Muskeln von Oberschenkel und Wade. Der Oberschenkel wirkt dabei wie ein Hebel, also je länger der Oberschenkel desto größer die Helbewirkung pro Pedalumdrehung und je besser die Kraftumsetzung. Deshalb benötigt Tülgül weniger Kraft um gleichschnell zu sein wie Göre.
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