Montag, 29. Dezember 2008

Elefanten

Zwei Elefanten sehen an einem FKK-Strand zum ersten mal einen nackten Mann. Sagt der eine Elefant: ich frage mich, wie der wohl isst?!

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Hambacher Fest

Weihnachten waren wir auf dem Hambacher Schloss. Jetzt soll es Leute geben, denen ist das Hambacher Schloss ein Begriff, anderen weniger. Zur zweiten Kategorie gehört meine Schwester. Na ja, Hambach gehört zu Neustadt an der Weinstrasse und somit zur Pfalz und somit muß frau das Schloss zumindest dem Namen nach kennen, denn frau wohnt in Monnhem und war schon öfter Radfahren dort. Nur warum ist Schwaben der Name dieses Schlosses ein Begriff? Woher kennen DIE das Hambacher Schloss?
Diese und andere Fragen stellt sich also mein Schwesterherz. "Was war denn das für ein Fest?" fragte sie, als an einem Haus eine Grafik sah Hambacher Fest 1832 - 1958?". Übrigens stellte sie an diesem Tag auch schadenfroh fest, dass meine pigmentlosen Haare immer mehr werden und ich somit endlich älter aussehen würde als sie!
Aber zurück zum Hambacher Schloss. Auf besagtem Schloss fand 1832 das bereits erwähnte Hambacher Fest statt. Und für alle, die ähnlich unwissend sind wie Schwesterlein soll aus Wikipedia zitiert werden: "Die Forderungen der Festteilnehmer nach deutscher Einheit, Freiheit und Demokratie hatten ihre Wurzeln in der Unzufriedenheit der Bevölkerung der Pfalz mit der Verwaltung der Region durch das Königreich Bayern." Jetzt wissen wir also auch, warum die Bayern ausserhalb ihres Freistaats so unbeliebt sind.

Jetzt habe ich den ulitmativen Hambacher-Schloss-Fest-Test gemacht:
KG: klar, sagt mir was. Gehört zum Thema Geschickte.
Trude: Nee, noch nie gehört. Ich war auf der Hauptschule, da hatten wir so etwas nicht. (Diese Behauptung liese sich vielleicht durch Tülgül widerlegen.)
Kollegin: Habe ich schon mal gehört, aber was genau weiß ich nicht mehr.

Freitag, 5. Dezember 2008

Adventskalender

Wie jedes Jahr gegen Mitte/Ende November findet bei uns eine große Adventskalender-Austausch-Aktion statt. Ich habe dieses Jahr sechs Kalender gemacht, Trude etwas mehr. Und wer macht bekommt auch, und so haben ich und Trude auch von einer Bekannten von der Alb, genauer definiert von der Ostalb - nennen wir sie mal Elsbeth, einen Adventskalender bekommen.

Am 1. Dezember enthielt mein Türchen u.a. einen Garfield-Schlüsselanhänger. Die Freude war groß, schließlich freuen sich 10jährige Mädchen über so etwas. Das Türchen des 3. Dezembers enthielt - nein, keinen Garfield-Schlüsselanhänger, so einfach macht es sich Elsbeth nicht - dieses Mal war es ein Alf-Schlüsselanhänger. Ein bisschen Abwechslung muss da schon sein.
Aber so stellt sich mir die Frage: wurden diese Schlüsselanhänger von Elsbeth Jahrzehnte lang aufbewahrt um sie dann bei einer passenden Gelegenheit an mich weiterzuverschenken? Eigentlich keine schlechte Idee. Dumm nur, dass ich die beiden Schlüsselanhänger schon weggeworfen habe.

In einem aber habe mich getäuscht. Sie hat sie nicht nur an mich weiterverschenkt. Gestern hat nämlich auch Trude einen Garfield-Schlüsselanhänger bekommen. Ob Elsbeth wohl auf dem Sperrmüll eine Schachtel solcher Gummitiere-Schlüsselanhänger gefunden hat? Dr Schwob isch ja sparsam, vor allem der von dr Alb ra, ond der von dr Oschald erschd reacht. Also freundlich lächeln und sich bedanken und hoffen, dass keiner Gedanken lesen kann.

Dienstag, 18. November 2008

Altweibertreff in Monnem

Am 29. findet in Monnem ein Altweibertreff statt: meine Freundin Trude, mein Schwesterherz, auch s'Kend genannt, und deren Freundin Tülgül. So lernt Trude auch mal Tülgül kennen.
Trude, auch Elli genannt, hat jedoch versprochen, Rollator, Gehstock und Hörgerät zuhause zu lassen. Das Hörgerät auch deshalb, damit die Schunkelmusik nicht so laut ist. Auf die Zähne will sie nicht verzichten, da singt und schunkelt es sich nicht so gut.

Fahrradfahrer-Licht-Statistik

Ich war heute etwas später dran und ich habe die 2,7 km Fußweg zur Arbeit genutzt, eine eigene private Statistik über die Tübinger Fahrradfahrer und ihr Verhältnis zur Fahrradbeleuchtung zu erstellen. Die Daten:

- 52 Radfahrer fuhren mit Licht
- 13 Radfahrer fuhren ohne Licht

Das wäre, wenn man es rein mathematisch nimmt, genau ein Viertel der Tübinger Radfahrer zuwischen 7.00 und 7.30 Uhr. Aber das Leben besteht nun mal nicht aus Nullen und Einser, so auch hier. Denn acht der 52 Radfahrer mit Licht fuhren nur mit Vorderlicht. Man könnte sie also auch zu den Radfahrern ohne Licht zählen. Dann sähe die Statistik folgendermaßen aus:

- 44 Radfahrer fuhren mit Licht
- 21 Radfahrer fuhren ohne Licht

Also würden dann etwa 15/7 (oder auch knapp die Hälfte) der Radfahrer ohne Licht fahren.
Genaugenommen aber haben diese Radfahrer ein halbes Licht. Zählt man dann vier Radfahrer zu denen mit Licht und vier zu denen ohne? Es wären dann also 48 zu 17. Oder man rechnet sie überhaupt nicht mit ein und es wären

- 44 Radfahrer mit Licht
- 13 Radfahrer ohne Licht

Samstag, 15. November 2008

Das Töchterchen

Bin gerade zu Besuch bei meiner Freundin Trude. Trude ist 40, also nur minimal älter als ich. Trude ging für ihre Eltern einkaufen, als brave Freundin folge ich mit. Beim Bäcker sagt eine ältere Dame zu Trude: "Man sieht's, dass es das Töchterchen ist!".
Das wurde von uns vehement bestritten, sicherlich auf beiden Seiten mit entsetzten Gesichtsausdrücken. Entsprechend verwirrt auch die alte Dame. "Aber die Ähnlichkeit ist da!"
Es ist in solchen Situationen doch sehr unhöflich, laut loszuprusten. Mit hochroten Köpfen erledigen meine Mutter und ich also unsere Einkaufe für - äh, meine Großeltern - und verlassen schnellstmöglich den Laden. Wie gesagt, laut loslachen im Beisein von älteren Damen ist etwas unhöflich.

Der Vierzigste von Trude ist jetzt leider schon vier Monate und einen Tag her, aber für eine Antifaltencreme ist es eigentlich nie zu spät. Dabei sollte sie zum Fünfzigsten doch einen Bauchtanzkurs bekommen!

Montag, 10. November 2008

Einladung

Einladung an mein Schwesterherz

Du hast in deinem fast neuen Backofen sicherlich noch keine Plätzchen gebacken. Herzliche Einladung, es mal auszuprobieren.
Für den Fall dass du nicht weißt, was du machen sollst, ich habe am Wochenende gebacken: Apfelbrot, Spitzbuben, Vanillegipferl, Strohhütchen und Schnitzbrot.

Donnerstag, 6. November 2008

Diagnose

Endlich habe ich eine Diagnose für mein Nichtradfahren: Schleudertrauma.
Warum kommt da kein Orthopäde oder auch Neurologe drauf, sondern eine Internistin? Die Symptome seien eindeutig. Klar, Neurologen wollen nur Glückspillen verschreiben: "Sie sind psychisch angespannt. Wir können es medikamentös versuchen, damit sie ruhiger werden." Tack och hej din jäckla idiot.

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Schneeflöckchen Weißröckchen

Wir haben Donnerstag, den 30. Oktober 2008. Man beachte das Wort Oktober, denn es fällt (und liegt) Schnee. Zugegeben, der Schnee liegt eher auf Dächern, Bäumen, Wiesen und Autos, auf den Straßen kommt er eher vor in Form von SchneeMATSCH, aber es fiel der erste Neuschnee im Winter 2008/09.

Stromausfall in Zwiefalten, Behinderungen im Landkreis RT, Umgestürzte Bäume in Schwarzwald und auf der Alb. Välkommen vinter.

Mittwoch, 3. September 2008

Do fahrt ma driwwer!

Ein Mannemor-Witz auf dem Blog von Schwesterherz.

Montag, 1. September 2008

Wasserverschwendung

Seit 6.56 Uhr bin ich bei der Arbeit. Das heißt, kam unten zur Tür rein. Treppe hoch, Zimmer aufschließen, Fenster auf, Teekocher holen und abmarsch in Richtung Küche. Erstmal Wasserhahn auf. Denn die Teeküche ist montags morgens dafür bekannt, dass recht lange eine braune Brühe kommt. Aber SO lange? Ich warte. Und warte. Und kontrolliere die Farbe des Wassers. Und warte wieder. Gehe in mein Büro, G5 anschalten, Tee schon mal griffbereit hinstellen. Gehe wieder in die Küche. Immer noch braune Brühe. Und warte. Und warte. Schaue aus dem Fenster und beobachte das Treiben auf die Baustelle unten auf der Straße. Und warte. Gehe wieder in mein Büro, mache die Monitore an, schaue die Bilder vom leckeren Frühstück meiner Schwester und gehe zurück zur Teeküche. Und warte. Gehe zurück und schreibe einen Eintrag in meinem Blog über die Wasserverschwendung an der Uni. Und wieder zurück in die Küche. In der Zwischenzeit ist es 07.15 Uhr.
Das Wasser wird langsam heller. In der Zwischenzeit weiß ich auch die Ursache. Wir kriegen eine neue Leitung und während der Bauarbeiten kommt das Wasser von den Leitungen des ehemaligen Rektorenhäuschens.

Dienstag, 26. August 2008

Im Wartezimmer

Neulich im Wartezimmer eines Arztes. Ein älteres Ehepaar (beide locker über 70).
Sie liest in einer Zeitschrift etwas über Arthroskopie. Sie: "Guck amol, des machet se jetzt au mit so 'ra Spiegelung wie se's bei mir am Knia au gmacht hen. Da wird na gar'ed richtig obberierd."

Wenig später, wieder sie zu ihm: "Aber gell, wenn mir nacher drakommat, du bisch fei ruhig. Koine Witzla, koin Kommendar. De oinzige wo schwätzed ben i ond dr Doktor!"

Und noch später: "Mir sen scho daube Säu" ?????

Montag, 18. August 2008

E-Mail

In meiner Funktion als Onlineredakteurin bekam ich neulich folgende E-Mail:

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist xxx, ich habe ein Paar Fragen.

Ich habe xxxx meinen Realschulabschluss gemacht und würde mich nun gerne noch weiterbilden um daraufhin z.B. studieren zu können!
Haben Sie die Möglichkeit, dass ich bei Ihnen die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife erreichen kann?

Wann wäre bei Ihnen die Bewerbungsfrist?

Ich bin allerdings ab Mitte Okt. für ca. ein halbes Jahr in Australíen!

Über Informationen würde ich mich sehr freuen!

Dienstag, 12. August 2008

Kurioses

Gestern abend im Radio. Auszüge aus älteren Dienstvorschriften der Bundeswehr:

"Ab einer Wassertiefe von 1,20 m hat der Soldat selbständig mit Schwimmbewegungen zu beginnen. Dabei entfällt die Grüßpflicht."

"Beim Einsetzen der Dämmerung ist mit zunehmender Dunkelheit zu rechnen."

"Beim Erreichen der Baumspitze stellt der Soldat das Klettern selbständig ein."

"Nach dem Einsatz von Atomsprenkörpern kann das Gelände sehr stark verändert sein. Das Zurechtfinden wird dadurch erschwert."

"Den Feuerkampf gewinnt, wer schneller schießt und besser trifft."

"Ein toter Soldat hat viel von seiner Gefährlichkeit verloren."

"Bei schwerem Frost ist mit zunehmender Kälte zu rechnen."

"Bei Nachttemperatur von über 27 °C in der Stube, sind die Ärmel des Schlafanzuges viermal aufzukrempeln."

Dienstag, 5. August 2008

Unter Osteopathen

Unterhalten sich zwei Osteopathen. Der eine erzählt von einem Patienten und vom Behandlungsplan, den er aufgestellt hätte, wann er was behandelt. Antwortet die zweite Osteopathin, das würde leider nur nicht immer funktionieren. Sie hätte einen Patienten, da hätte sie auch einen Behandlungsplan aufgestellt. Nur dann wäre der Patient gegen einen Pfosten gefahren und das hätte den ganzen Plan zunichte gemacht.

Freitag, 11. Juli 2008

Eigenleben der Server

Ich will Urlaub machen. Ab Montag. Und es ist Freitag VOR dem Urlaub. Und wie vor jedem Urlaub, Freitags so gegen 13 Uhr passiert folgendes: an einem oder mehrerer Server sind komische Einträge in der Ereignisanzeige oder es kommen gewöhnliche Fehlermeldungen beim Starten des Servers oder einzelner Programme. Wie zum Beispiel heute:

Server 1: Virenscanner war aus unersichtlichen Gründen deaktiviert, der Dienst war ausgeschaltet. Also macht frau sich auf die Suche nach der Ursache (glücklicherweise keinen Eindringling gefunden).

Server 2: MsiInstaller - Event ID 1004
Erkennung von Produkt '{9B7173D1-5049-45C1-936F-0E8C95809A9C}', Funktion 'MetaFrame_XP', und Koponente '{303994BA-6487-47AE-AF1D-7AF6088EEBDB}' failed. Die Ressource 'H' ist nicht vorhanden.

Klar, es gibt auch keine Ressource H, hat auch noch nie eine gegeben. Jetzt soll ich die Registry umbenennen. Trau' ich mir das noch vor dem Urlaub? Wollte ja eigentlich heutet gegen 14 Uhr gehen. Muß noch doch aufräumen, bekomme Besuch.

Dienstag, 8. Juli 2008

Vorbildlich

Habe ja Radfahrverbot. Wobei für mich der Weg zur Arbeit (2,6 km pro Strecke) nicht als Radfahren zählt. Es ist ... ja was eigentlich? Es ist einfach ein zur-Arbeit-kommen. Und zwar auf dem schnellsten Weg.
Auf jeden Fall bin ich heute zu Fuß unterwegs. Weiß auch nicht warum, Bauchgefühl. Und wen treffe ich unterwegs? Meine Krankengymnastin. "Vorbildlich!" ruft sie mir zu. Manchmal hat man so etwas einfach im Gefühl.

Montag, 7. Juli 2008

Durareizung

Ich darf immer noch nicht radfahren. Das Stichwort ist Durareizung. Die Dura mater ist lt. Wikipedia Teil der Hirnhaut, genauer gesagt die äußere Hirnhaut. Googelt man nach Durareizung findet man meist Seiten zum Thema Mikräne. Das kann noch heiter werden.
Und immer schön weiter üben.

Dienstag, 1. Juli 2008

Nerven blockiert

War gestern bei Katrin. Sie vermutet, dass die Nervenbahnen noch blockiert sind. Es habe sich möglicherweise durch den Sturz ein Ödem gebildet, das noch auf die Nerven drückt. Und das muß jetzt mit noch mehr Übungen (habe Muskelkater) behoben werden. Aber man hat ja sonst nix zu tun.

Montag, 30. Juni 2008

Herr Kalsong

Meine Schwester hat Mitfahrer in ihrem Auto. Neben ihrem Schutzengel (den sie mir mal zum Radfahren ausleihen könnte), fahren mit: Knut, Herr Olof und Herr Kalsong. Die Übersetzung des Wortes Herr Kalsong (oder herrkalsong) sei anderen überlassen. Herr Kalsong hat jetzt auch endlich eine Hose. Liebevoll gestrickt von Trudes Mutter.


Sonntag, 29. Juni 2008

Endlich wieder

Ich darf wieder Fahrradfahren. 20 km sind testweise erlaubt.
Eigentlich wollte ich meine übliche Feierabendstrecke machen, aber die Neckarbrücke in Kiebingen wird aus mir unerklärlichen Gründen abgerissen. Die war schön. Alt und aus Stahl. Also mußte ich den Umweg über Rottenburg machen. Auch wurscht.

22,22 km, Durchschnitt: 21 km/h, t: 1 h, 03 min.

Samstag, 21. Juni 2008

Midsommar i skärgården

Meine Freundin Tove ist Finnin. Obwohl in Schweden geboren. Durch sie kenne ich neben "helan går" jetzt noch zwei Schnapslieder der Finnlandschweden. Zum besseren Verständnis muss man dazu sagen, dass die Finnen eher wortfaul und schwermütig sind. Skål!



Snapsvisa (Schnapslied) Nr. 1 mit folgendem ausdrucksstarken Text:
NU!!

Lied Nr. 2:
Grannens skithus har fallit ikull
och våran står och lutar
så låt oss ta en sup därtill
och se hur det hela slutar

(Das Plumpsklo des Nachbarn ist zusammengefallen
unseres ist auch schon schief
Deshalb lasst uns darauf einen trinken
und einfach sehen, wie das Ganze ausgeht.)

Der Vollständigkeit halber, hier noch Helan går:
Helan går, sjung hopp fa-de-ral-lan-lal-lan lej!
Helan går, sjung hopp fa-de-ral-lan lej!
Och den som inte halvan tar,
han heller inte helan får.
Helan går!
Sjung hopp fa-de-ral-lan-lej!

Freitag, 20. Juni 2008

Vätternrundan 2008

Meine Schwester radelte Vätternrundan. 300 km um den See Vättern. Startzeit 23:20 Uhr. Krankheitsbedingt und durch Knieschmerzen war sie recht lange unterwegs. Hier ein Bild von ihr unterwegs.


Deutsche Grillwurst



Dienstag, 10. Juni 2008

Beschiss

"Frische Suppen mit farbstarkem Gemüse. Große saftige Hamburger und Kuchen, prall gefüllt mit Schokolade. Oder?"
Diese Schlagzeilen in der heutigen Onlineausgabe von Svenska Dagbladet machte mich neugierig. Die Seite pundo3000.com von Samuel Müller vergleicht Werbebilder mit Realität. Und die ist wie sich jeder denken kann erschreckend. Wohl bekomm's.

Mittwoch, 21. Mai 2008

Mit dem Rad zur Arbeit

Dienstag ist Auftaktveranstaltung für "mit dem Rad zur Arbeit". Die BG veranstaltet ein Radlerfrühstück. Und wirbt mit den Vorteilen des Radfahrens:
- macht gute Laune
- hält fit
- Streßabbau
- gut für Herz-Kreislauf
- spart Geld, da auf dem Weg zur Arbeit weder Busticket noch Benzin bezahlt werden muß (Diesel ist gerade genauso teuer wie Benzin)

Außerdem schreibt Christoph im Rundbrief, dass sich der Durchschnittsdeutsche am Tag nur 250 m bewegt. Fragt Frank zurecht: Warum lernen die Kinder dann überhaupt laufen? Sie können sich doch gleich im Rollstuhl fortbewegen.

Dienstag, 20. Mai 2008

Immer noch Nachwirkungen

War Montag bei Finchen. Die war gar nicth begeistert. Rhythmus war wieder weg. Wieder mal nicht radfahren, keine Feierabentour, keine Einkaufstour zu Trigema. Ein Jammer. So wird das nie was mit meiner Kondition.

Donnerstag, 15. Mai 2008

Arztgespräche

Hatte gestern einen Termin bei meiner Lieblingsärztin und hatte die Röntgenbilder der BG dabei.
- "Wie kommen Sie zu Röntgenbilder von der BG?"
Also war Aufklärung notwendig.
- "Und merken Sie noch was davon?"
- "Nee, von dem nicht aber vom zweiten Sturtz!"
?????????????
Habe dann eins auf den Deckel bekommen, dass ich deswegen nicht zum HA bin. Und im Bericht steht jetzt "vor vier Wochen Sturtz mit Helm auf den Hinterkopf. Offensichtlich keine Gehirnerschütterung."

Freitag, 9. Mai 2008

Feierabendtour

War gestern mal wieder bei der Feierabentour. Ich weiß, meinem Hals/Nacken/Rücken tut das nicht gut, aber bei dem Wetter muß man einfach radfahren. Wir waren zu viert:
Bebenhausen, Hohenentringen (Einkehr mit herrlicher Aussicht und leckerer Mostbowle), Unterjesingen Tübingen.

30 km
18,5 Durchschnitts-km/h

Donnerstag, 8. Mai 2008

Nachwirkungen der Schweiztour

Habe heute mal die blauen Flecke gezählt, nachdem Kirsten gestern meinte, die Ellenbogen seien ja immer noch blau vom Unfall. Stimmt nicht, das ist neu! Also, Anzahl blaue Flecken - woher auch immer:
rechtes Bein 16, linkes Bein 9, rechter Arm 6, linker Arm 1, Bauch 2

Dienstag, 6. Mai 2008

Gleichung mit Unbekannten II

Veränderung der Daten vom 20. Februar
w* = Wadenumfang
s* = Umfang des Oberschenkels
t* = Umfang der Taille

Nach 830 Kilometer Radfahren ergeben sich folgende Werte:
wneu = w + 1,5 cm
sneu = s
tneu = t - 3,5 cm


*es handelt sich dabei um bekannte Werte. Die Autorin hat es aus Datenschutzgründen vorgezogen, diese Werte nicht zu veröffentlichen

Montag, 5. Mai 2008

Zu Auffahrt ins Mittelland

1. Tag.

Tübingen, 1. Mai, ca. 8.25 Uhr. Der Zug nach Horb wird bereit gestellt. Obwohl – Zug ist etwas übertrieben. Der Triebwagen nach Horb wird bereit gestellt. Auf dem Bahnsteig gut 20 Fahrräder und noch mehr Menschen. Alle wollen in diesen einen Triebwagen. In den offiziell nur Platz ist für 10 Fahrräder. Aber wie kann die Bahn auch wissen, dass am 1. Mai so viele Ausflügler unterwegs sind. Das wäre zu viel verlangt.

Umsteigen in Horb. Doppelstockwagen. Auch hier die Fahrradabteile alle voll, der Schaffner wies uns einen anderen Platz an. Der Weg zum Klo war nur noch schwer begehbar, aber es hat funktioniert. Von Singen nach Schaffhausen hingegen hatten wir genügend Platz, wenigstens eine Strecke, wo alles problemlos klappt.



Ankunft Schaffhausen 11.24 Uhr. Regen. Und von den andern nichts zu sehen. Telefonisch waren sie auch nicht zu erreichen. Gesa nutze die Zeit um Geld zu holen. Irgendwann erreichte uns Roland. Treffpunkt Schiffsanlegestelle. Dort wurden wir herzlich begrüßt und die Gruppe war bis auf Roland und Mascha, die am Freitag in Baden dazustoßen wollten, komplett. Die Gruppe, die bereits in Singen gestartet war hatte anstatt der von Martin berechneten 30 km bereits 50 km auf dem Tacho. Auch die Höhenmeter stimmten nicht ganz, denn die ganze Strecke sollte 200 Hm haben, insgesamt waren es aber 600.

Los ging es den Rhein entlang zum Rheinfall. Von dort aus hoch zu einer Taverne in Nohl. Mittagessen. Gemischter Salat und surrer Most. Dort erwischte uns auch der Regen, aber als wir losfuhren was bereits wieder Sonne. Nach wenigen Metern waren wir wieder in Deutschland und fuhren weiter rechteshreinisch über Jestetten (D), Rüdlingen (CH), Buchberg nach Eglisau. Dort kehrten wir ein bzw ich saß mit Roland und Christoph auf einem Bänkchen am Rhein und genoß die Aussicht.

In Eglisau überquerten wir den Rhein und fuhren weiter am Rhein entlang über Glattal, Neerach, bis wir in Fisibach abbogen in Richting Bachs (430 m).

Familie Erb-Graf hieß uns herzlich willkommen und zweigte uns unser Quartier. Es gab zwei Duschen sowie Übernachtungsmöglichkeiten in Zimmer, Matratzen und Stroh. In der Massenunterkunft stand – etwas abgetrennt von Stroh und Matratzen auch ein Bett. Das war meins!

Es war herrlichstes Wetter und sofort waren die Tische und Bänke vor dem Kvartier belegt. Mit Leuten, die noch duschen wollten und die, die bereits geduscht hatten. Und wir wollten nur eins: Abendessen. Es gab Rösti (natur, Käse, Speck) mit Spiegelei und Fleischkäse, dazu Salat. Und als Nachspeise eine Zitronencreme mit Fruchtsoße. Es ging uns also richtig gut!

Der Großteil der Leute hatte heute 90 km und 600 Hm hinter sich und waren entsprechend müde. „Wie spät ist es?“ – „10 Uhr“. – „Nee, es ist doch erst 9.“ – „Na ja, gefühlte 10“. So waren um 10 auch alle verschwunden bis auf ein paar Hartnäckige, die sich aber 15-30 Minuten später auch zurückzogen.

43,5 km, 300 hm
2:41 h, 15,23 ∅-km/h

2. Tag.

06.30 Uhr Wecken. 07:30 Uhr Frühstück. Aber viele waren bereits früher auf und um halb 8 hatten eigentlich alle ihr Rad schon gepackt, so dass es direkt nach dem leckeren Frühstück mit der riesigen Schüssel Bircher-Müsli losgehen konnte.


Zunächst ging es über Sündikon (451 m) hinauf nach Regensberg (617 m). Das Städtchen Regensberg wurde 1244 von Freiherren Lütold V. von Regensberg gegründet. Schon 1302 war Lütold VII gezwungen, da Städtchen den Habsburgern zu verkaufen. welche es 1409 an die Stadt Zürich verpfändeten.

1417 ging Regensburg endgültig in züricherischsen Besitz über und wurde Sitz des Landvogts. Als 1798 die Helvetische Reupblik gegründet wurde, wurde es dem Distrikt Bülach angegliedert.

Nach Ende der Helvetischen Republik 1803 wurde es Bezirkshauptort, verlor aber diese Funktion 1871 an Dislsdorf, welches durch den Eisenbahnbau an Bedeutung gewonnen hatte.


Nach der Besichtigung des Städtchens fuhren wir hinab ins Limmat-Tal und weiter nach nach Baden. Nach einer Pause mit Einkauf beim Bäcker stießen auch Jörg und Mascha dazu. So waren wir vollzählig und weiter ging es, der Mittagspause entgegen. Martin ging einkaufen: verschiedene Brotsorten, Käse, Schinken, Salami, Tomaten, Apfelsaft, getrocknete Mangos und Nussstängli.

Frisch gestärkt fuhren wir weiter. Auf einer sehr hügeligen Strecke. vorbei am Hallwilersee, wo uns zum Schluß ein Aufstieg mit 21% Steigung erwartete. Nach diesem Aufstieg (Roland, Thomas, Stefan und Christoph fuhren ganz hoch) gab es den ersten Ausfall. Doris brach zusammen. Also wurde ihr Gepäck auf die starken Jungs verteilt und wir fuhren nach einer Pause weiter nach Beromünster. Dort mußten wir uns alle erst einmal erholen bis wir die letzten 10 km bis zu Bauer Fritz (http://www.bauer-fritz.ch) in Rickenbach in Angriff nahmen.

Der Hof ist sehr schön gelegen, abseits jeglichen Autoverkehrs. Auch hier: Zimmer, Stroh und Matratzen. Und zwei Duschen. Zum Abendessen gab es Lasagne und Salat, als Nachtisch Crème Brulé.

Da wir recht spät ankamen, saßen wir erst um halb 8 beim Abendessen und um halb 10 war nach diesem Tag von den allermeisten nichts mehr zu sehen.

81,4 km, 1175 hm
5:39 h, 14,4 Ø km/h

3. Tag.

Die Muskeln sind schwer, der erste, wenn auch recht kleine Anstieg noch schwerer. Aber dann ging es erst einmal bergab zum See und weiter nach Huttwil (638 m). Dort verliesen uns Manfred und Doris, die auf eigene Faust weitermachen wollten. Die langsame Gruppe fuhr über Dürrentorh zur Käserei Affoltern (801 m). Dort gönnten wir uns nach dem Aufstieg erst einmal eine Militär Chäseschnitte. Das war eine Scheibe Brot mit einer dicken Scheibe Käse belegt, das ganze paniert und fritiert. Dazu Salat. Man konnte noch die Schaukäserei anschauen und natürlich Käse kaufen. Dann ging es denselben Berg, den wir 1 Stunde zuvor hoch geradelt sind wieder hinab und weiter rollten wir gemütlich nach Burgdorf, wo wir uns mit den anderen verabredet hatten.

Die anderen waren von Huttwil über Fritzenflue (929 m) nach Wasen gefahren und von dort hoch auf die Lüderenap (1144 m). Nur waren sie – als wir in Burgdorf waren, noch 20 km entfernt. Nachdem wir ½ h in Burgdorf saßen beschlossen wir aufzubrechen, zumal die nächste Unterkunft nur eine Dusche hat.

An Emme und Aare entlang rollten wir über Koppingen zu unserem Quartier in Aarwangen. Hier machte sich der Nachteil des Funktachos bemerkbar. Wir fuhren recht lange entlang von Hochspannungsleitungen und der Tacho zeigte überhaupt nichts mehr an. 0 km/h und keine Strecke. Dadurch gingen mir etwa 14 km auf dem Gesamttachostand verloren. Der nächste Tacho hat definitiv wieder Kabel!

Kurz davor war noch ein steiler Anstieg, der alle zum Fluchen brachte. Das mußte heute wohl auch nicht mehr sein.

101 km, 660 hm
5:35 h, 17,7 Ø km/h

Hier übernachteten wir in einem Heuschober aus dem 18. Jahrhundert. Unten Aufenthaltsraum, oben Stroh, unterm Dach Matratzen. Richtig gemütlich. Zum Abendessen gab es lasche Bratwurst mit Spiralnudeln und verkochtem Gemüse und Salat. Als Nachtisch gab es die restlichen Nuß-Stängli und Mangos vom Vortag.

4. Tag.

Letzter Tag, die Knie schmerzen, aber es ist trotzdem schade, dass es schon zuende ist. Bevor wir waber nach Basel gelangen, mußte noch der Jura überquert werden. In der leichtesten Variante, wie Martin sagte. Das ist der Obere Hauenstein-Pass von Basalthal nach ... Der Obere Hauenstein gehört zu den ältesten Übergängen zwischen dem Mittelland und dem Baselbiet. Schon die Römer benutzten diese Verbindung zwischen Salodurum/Solothurn und Augusta Raurica/Augst.

Auch hier trennten wir uns. Eine Gruppe fuhr mit Martin einen neuen Weg, die andere die asphaltierte Paß-Straße. Martins Weg-Test führte erst recht lange flach im Tal entlang und hatte dann einen recht steilen Anstieg. Das muß die alte Römerstraße gewesen sein, denn die Jungs hatten die Spurrinnen der Wagen gesehen. Die Strecke war ein einziges Hoch und runter, während wir gemächlich unseren leichten Aufstieg hatten (230 Höhenmeter auf 8 km).

Oben angekommen lud uns Ernst zu Kuchen ein, er hatte heute Geburtstag. Nur verriet er nicht, wie alt er wurde. Aber das kriegen wir auch noch raus. Danach ging es nur noch abwärts nach Basel. Noch ein kurzer Halt am Münsterplatz mit obligatorischem Gruppenfoto und dann Richtung Badischer Bahnhof.

Hier waren wir mit 12 Rädern angemeldet. Aber kein Schaffner in allen drei Zügen (Basel-Singen, Singen-Horb, Horb-Tübingen) wußte etwas davon. Der Zug Horb-Tübingen bestand wie auf der Hinfahrt aus einem Triebwagen und war entsprechend voll. Als in Rottenburg Leute aussteigen wollte, mussten wir erst einmal einen Teil der Räder ausladen, denn die hatten den Ausgang blockiert.

68,5 km, 470 hm
3:38 h, 17,52 Ø km/h

Gesamt: ca 290 km, 2600 hm

Fotos: Stefan Wiese

Montag, 28. April 2008

Fahrradverbot

Fahrradverbot. Ich. Schon wieder. 20 km wurden mir erlaubt. Aus Trainingszwecken für die Schweiz. Wenn es gut geht auch 30. Aber es ging nicht besonders gut. Die übliche Strecke. Bei Hirschau gemerkt, dass ich keinen Schlenker mehr über Tübingen machen sollte, sondern auf dem direkten weg unter die warme Dusche.
Dann das Telefon "wo bist du? Wir warten auf dich". Gesas und Gernots Tour nach Glatt. 120 km, riesige Kuchenstücke und das alles ohne mich. Das Wetter sonnig und 24 °C. Es ist zum heulen. Aber was tut man nicht alles, um mit in die Schweiz zu gehen. Aber hart war es trotzdem. Sehr hart. Extrem hart sogar.

19,5 km, Durchschnitt: 22,5 km/h

Freitag, 25. April 2008

BW-PC

Freitag morgen kurz nach sieben. Verschlafen boote ich meinen schönen Rechner mit Festplatten von insgesamt 280 GB (80/80/120) und DVD-Brenner. Ich gehöre zu den Wenigen im Haus, die einen DVD-Brenner haben. Zugegeben, der Rechner ist auch nicht aus UB-Mitteln beschafft worden, sondern noch vom MM-Labor. Aber egal, kein Susi hat einen Brenner!
Also, verschlafen boote ich meinen Rechner. Das Bootmenü blinkt "smart failure predicted on primary master. Please backup your hard disc immediately!" Panik entsteht. Wie alt sind die Backups, was ist wichtig, welchen Schrott habe ich wo liegen.
Aber ich bin ja Katastrophen gewöhnt - aber nicht am eigenen Rechner! Also ntbackup starten und alles übers Wochenende laufen lassen. Puh, das wäre geschafft.

Jetzt bekomme ich einen Baden-Württemberg-PC. Ja, so etwas gibt es. Für die Hochschulen des Landes. Eine Blechkiste mit schönem Inhalt:
- Athlon 64 X2 4800+ (2.5 GHz) (ein Dualprozessor, nur für mich)
- 1 GB RAM
- 250GB SATA Festplatte (für noch mehr mp3s auf der Festplatte)
- DVD (SATA 16X +/-RW LightScribe)
- Tastatur mit Smartcard-Reader
- optische Maus

Und das für popelige 345 €.
Montag soll er bestellt werden. Hoffentlich hält mein alter noch so lange durch. Die Altersschwäche zeigt sich vor allem morgens beim Booten. Durchhalten Junge, durchhalten.

Montag, 21. April 2008

Nachwirkungen

Schwesterherz sagt, der Pfosten sei wirklich leicht zu übersehen. Und ich sei auch nicht die erste gewesen, die Kontakt mit ihm hatte.
Finchen sagt, ein paar Schädelknochen wären verschoben und der craniosakrale Rhythmus sei am rechten Hinterkopf kaum zu spüren - keine Ahnung was das bedeutet. Der Rhythmus sei so etwas ähnliches wie der Puls. Ich habe auf jeden Fall Schädelweh, einen Bluterguss am Hintern (rechts) und einen am Schienbein (links), Schürfwunden an beiden Knien, völlig blaue Ellenbogen und diverse nicht nennenswert große blaue Flecken.
Wegen der Kopfschmerzen habe ich mir erst mal einen freien Tag gegönnt. Weiß man, ob es nicht doch eine Gehirnerschütterung ist? Ist es nicht, aber Finchen hat trotzdem genug zu tun, um mich bis Auffahrt wieder fit zu kriegen. Radfahrverbot. So wird das nie was mit meiner Beinmuskulatur.

Mittwoch, 16. April 2008

Pfosten

Sonntag war ich Radfahren. Mit Stefan bei den Bürgerseen. Die Touriinfo schreibt: "Inmitten von Grün zwischen Streuobstwiesen und Wald liegt das Naherholungsgebiet Talwald mit den drei Bürgerseen." Liegt irgendwo zwischen Kirchheim/Teck und Nürtingen.
Stefan schreibt:"Eine gemütliche Rundtour, die uns über die Höhen des Neckartals zu den Bürgerseen bei Kirchheim führt..." Gemütlich ist zwar was anderes, aber das ist ja recht so, Frau will ja schließlich für die Mittelland-Tour am 1. Mai trainieren.
Etwa 16 km sind es von Derendingen nach Pliezhausen, dort wurde gestartet. Martin war da, Heike, Jens und noch ein paar mehr. Neun Leute insgesamt.
Durch Wald und Wiese, Matsch und Pfützen fuhren wir also dorthin. Ich habe ihn verflucht. Muß der durch den ganzen Matsch fahren, gibt es keinen besseren Weg, mein kleines Schwarzes ist schließlich ganz neu!
Mittagessen ("wir haben Hunger, wann sind wir endlich da?" gab es beim Italiener am Flugfeld. Nicht der Hit aber günstig. Wo kriegt man schon eine Pizza mit Salami und Schinken für 5,50 €?
Zurück sind wir dann über Nürtingen und noch andere Käffer entlang des Neckartalradwegs.

In Pliezhausen große Verabschiedung und wir zu viert zurück in Richtung Tübingen. Und plötzlich steht da ein Pfosten. Ich kann es mir nur so erklären, dass der kurz vor mir auf den Radweg gerannt ist, dieser Pfosten.
Erst mal alle Glieder sortieren, Augen auf, neben mir auf dem Boden sitzt Heike. Kopf tut weh, bin irgendwie auf den Hinterkopf geknallt, der Helm hat Risse. Knie aufgeschürft, blaue Flecke überall. Heike geht es ähnlich.

87 km, Durchschnitt 19 km/h, knapp 600 Hm

Dienstag, 15. April 2008

Kleine Freitagsrunde

Mössingen hat seit 29. Februar einen ADFC Ortsverein. Cheffe dort ist Martin. Martin bietet viele Radtouren an, aber auch regelmässige Feierabendtouren. Jeden zweiten Freitag im Monat trifft man sich dazu um 18 Uhr am Mössinger Bahnhof. Die erste Tour solle am 11. April sein. Den Kreisverband bat er um zahlreiche Unterstützung, da auch die Presse da sein würde.
Also trifft sich der Kreisverband Freitag um 17 Uhr an der Neckarbrücke. Jörg, ich, Jens, sowie Michael und Karin. Wir radel los. Kaum aus Derendingen draußen fängt es doch ziemlich an zu schütten. Anhalten, Regenhose an, Regenjacke, Kaputze und Gamaschen. Ohne ging gar nichts.
Klatschnass kamen wir mutigen Freiwillige, die sich geopfert hatten, von Tü bei Regen nach Mössingen zu fahren um Martin zu unterstützen, am Bahnhof an. Und was ist, Tübinger Cheffe war mit dem Zug gekommen. Feigling!
Also, einmal um den Kreisverkehr, Pressebild, heim zu Martin und Rüblitorte essen. Lecker.
Es war dann aber doch recht unangenehm, hinterher wieder in die kalten, nassen Klamotten zu steigen. Ein Vorteil hatte es aber: jetzt weiß ich wenigstens, dass meine Regenhose nicht mehr dicht ist, ich muß mir also für die Schweiz eine neue kaufen.

Mittwoch, 9. April 2008

Schöne Zähne

Aus dem Gespräch mit der Putzfrau.
- "Sind Sie die Frau xxx?"
- "Ja." ???
- "Ach sehen Sie, dann hatte ich doch recht. Ich hatte mich neulich mit Herrn yyy unterhalten und da sind wir auf Sie gekommen. Ich sagte ihm, dass ich Sie nicht kenne aber er sagte, das wäre so eine Kleinere. Worauf ich ihn fragte, ob das die sei mit den auffallend schönen Zähnen."
- ??????????????????

Eine Kollegin hatte mir ja schon erzählt, dass die Frau psychische Probleme hat!

Dienstag, 8. April 2008

Endlich meins

Habe gestern morgen bei Fahrradhändler angerufen und seiner Trudl mitgeteilt, dass ich das Rad heute (also gestern) um halb 6 holen werde. Sie: "ach, hat er sich am Samstag nicht mehr gemeldet." So scheinheilig können fromme Leute sein.

Also, Montag abend, 17.35 Uhr. Ich betrete den Laden. Nach etwa 5 Minuten kommt endlich jemand. Au, er wäre gleich fertig, es fehlt nur noch der Tacho. 10 Minuten später: "Die Hörnchen passen nicht auf den Lenker." Ah ja, ich dachte, es wäre nur noch der Tacho? Also nach Alternativhörnchen geschaut. Dann noch das Trittfrequenz-Dingens hingebaut, dann kam noch andere Kundschaft, dann Krapp um zu schauen, ob ich noch da bin. Dann fehlte noch die Klingel, und es mußte das Klickfix noch vom alten aufs neue Rad montiert werden.
Dann endlich kam die große Rechnung. Um 19.30 Uhr waren wir dann bei Krapp zuhause! Und jetzt ist es meins. Nur: wenn ich für den neuen (Austausch-)Sattel den vollen Preis bezahle, müßte ja der Originalsattel auch meiner sein. Muß mal nachfragen. Saftladen!

Montag, 7. April 2008

Kundendienst

Freitag habe ich mein kleines Schwarzes weggebracht. Fertig machen (Remote LO der Federgaben, Trittfrequenzmesser) und Kundendienst plus: Verkabelung Rücklicht ändern wegen Packtasche, Klick-Fix, Klingel. Fertig sein sollte es Samstag.
Nach dem Anruf gegen 10 Uhr wurde mir mitgeteilt, dass das Rad noch nicht fertig sei, er würde sich melden. Mehr muß ich dazu nicht schreiben.
Also habe ICH mich heute morgen gemeldet und ausrichten lassen, dass ich es heute abend hole. Günter soll der Teufel holen!

Donnerstag, 3. April 2008

Birgitta Birgersdotter

Die Heilige Birgitta von Schweden, geboren 1303, Gründerin des Klosters in Vadstena. Mit 13 Jahren wurde sie mit Ulf Gudmarsson verheiratet und hatte mit ihm acht Kinder. Zusammen mit Ulf lebte sie auf Burg Ulvåsa in der Nähe von Motala.
1341 pilgerten die beiden nach Santiago de Compostela. Auf dem Heimweg erkrankte er schwer, wurde aber durch göttliche Fügung wieder einigermassen gesund. Diese Genesung veranlasste ihn als Novize in das Kloster Alvastra einzutreten, wo er dann 1344 starb.

Diese seltsame Tat veranlasste mich etwas nachzuforschen. Darf auch heute noch ein bereits verheirateter Mann einfach so seine Frau verlassen und ins Kloster gehen? Er ist ja immerhin schon verheiratet und müsste sich dann entweder scheiden lassen - was ja bei den Katholikten eigentlich nicht erlaubt ist. Oder er wäre sowohl mit seiner Frau als auch mit der Kirche verheiratet was so ziemlich gegen die Monogamie spricht.
Zu was arbeite ich in einer Bibliothek mit Sondersammelgebiet Theologie, wenn man hier die Lösung nicht finden würde. Ein Kollege konnte mir weiterhelfen. Antwort: ja, es ist möglich. Mann muß mit seiner Frau nur getrennt leben von Tisch und Bett und kann dann in ein Kloster eintreten. Natürlich andersrum auch. Und: der Mann könnte verheiratet sogar Priester werden!!! Warum sind dann die jungen Studenten so dumm? Erst heiraten und Kinder kriegen und sich dann in den Dienst der Kirche stellen, so hat man wenigstens ein paar Jahre seinen Spaß.
Außerdem zahlt die kath. Kirche für 3 (in Worten: DREI) nichteheliche Kinder der Priester die Alimente. Ab dem vierten muß man dann selber zahlen.
Auch interessant zu erfahren war, dass jeder Christ (also auch ich wenn ich nicht aus der Kirche austrete) Papst werden kann. Habemus papam. Amen.

Mittwoch, 2. April 2008

Feierabend

Der letzte Tag schönes Wetter. Das muß ich ausnutzen. Mir tun zwar immer noch die Knie weh von den 400 Höhenmetern am Sonntag, aber es muß trainiert werden und zwar vor allem bergauf, sonst habe ich in der Schweiz ein Problem. Da sind 500 - 100 Hm pro Tag angesetzt. Aber für die Knie gibt es ja Cortison und Diclo.
Der Heimweg ("wie, sie fahren jetzt noch nach Reutlingen? Mit dem Rad? Da fahre ich auch hin, aber mit dem Zug, das ist doch mit dem Rad viel zu weit!") führte mich über Wannweil-Jettenburg-Wankheim-Mähringen. Viel Gegenwind. Habe ich bei der Strecke abends irgendwie ständig. Deshalb war ich auch so langsam. Natürlich nur deshalb. Nicht wegen der Kondition.
23 km, Schnitt 17,5 km/h

Montag, 31. März 2008

Torten essen

Sonntag waren wir Radfahren. Der ADFC und ich. Über das Neckar- und Starzeltal ging es nach Hechingen in Martins geliebtes Café Röcker. Und es war das erste mal, dass ich die allseits gelobte und geliebte Torte gegessen habe. Die Auswahl fällt nicht leicht, aber die Fürst-Pickler-Torte mit ihren verschiedenen Buttercrems und Kirschfüllung (mit Alkohol) sah doch sehr lecker aus. Vielleicht probiere ich die von Michael und Jörg verspeiste Calvados-Torte das nächste mal. Oder die Vanille-Torte. Martin liebt ja seine Marzipan-Torte, aber wer Marzipan nicht so mag hat da wohl ein kleines Problem. Deshalb Fürst-Pickler. Sehr zu empfehlen.
Zurück ging es über Bodelshausen-Sebastiansweiler-Belsen-Mössingen-Ofterdingen-Dußlingen nach Tübingen.
68 km, 400 Höhenmeter, Schnitt 18 km/h.

Montag, 17. März 2008

230 km insgesamt

Samstag war schönes Wetter. Wie kann man den Tag besser nutzen als mit dem Rad die Umgebung zu erkunden? Zusammen mit Krapp bin ich über Dußlingen-Ofterdingen-Bodelshausen-Hemmendorf-Weiler-Rottenburg-Kiebungen-Bühl-Kilchberg-Weilheim nach Derendingen. 41 km, Durchschnit 18,5 km/h.

Sonntag war Wind. Sehr viel Wind. Deshalb habe ich mich auch entschieden, nicht mit dem ADFC nach Hechingen zu Fahren - Martin wollte ins Café Röcker. Mit Jens lange hin und her verhandelt, aber ich war einfach zu müde. Bis nach dem Mittagessen. Gegen 14.30 Uhr hatte ich solch einen Tatendrang, dass es mich trotz des Windes nach draußen zog. Die übliche "Feierabendtour". Beim Wenden in Kiebingen (Neckarbrücke, 8,5 km) hatte ich eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 15,6 km/h. In Derendingen war es dann ein 19er-Schnitt. 

Montag, 10. März 2008

Erste ADFC-Sonntagstour

Heute mal wieder mit dem ADFC unterwegs. Wir waren doch glatt 11 Leute. Aber vielleicht nur, weil Christoph eine Rundmail geschrieben hat, dass es bei ihm nach dem Eintüten der neuen Tourenprogramme Kaffee und Kuchen gibt.
45 km. Ammertal, Reusten, Oberndorf, Wurmlingen, Hirschau. Und am Montag Arschweh und Muskelkater. 170 km hat mein Tacho jetzt. Und die kommende Woche soll es regnen :-(

Montag, 25. Februar 2008

Logbuch

Freitag, 22. Februar
Das Fahrrad war fahrbereit. Zwar ohne Schutzbleche, Beleuchtung und Gepäckträger, aber es fährt. Und zwar gut! Meine erste Fahrt mit meinem kleinen Schwarzen führte mich über Dusslingen-Derendingen das Neckartal entlang Richtung Rottenburg. Ich wollte eigentlich nicht so viel Fahren, immerhin war meine letzte Tour Mitte September, wenn man von der ADFC-Sonntagnachmittag-Tour am 2. Dezember absieht. Und das sind lange fünf Monate, wo in denen ich nicht mehr richtig Rad gefahren bin. Aber herrliches Wetter, ein leichtes und leichtlaufendes Rad - das Ergebnis sieht man in der Durchschnittsgeschwindigkeit. Also fuhr ich bei Gegenwind weiter nach Kiebingen, dort über den Neckar nach Hirschau. Dort Nothalt beim Bäcker, weil der Blutzucker im Keller war. Frisch gestärkt fuhr ich dann vorbei am Tübinger Campingplatz über das Freibad zurück nach Derendingen.
Länge: 28 km, Durchschnitts km/h: 19,9

Sonntag, 24. Februar
Ein herrlicher Sonntag morgen, in der Sonne 16 °C, im Schatten noch schweinekalt.
Derendingen-K'furt-Wannweil, der Bahnlinie entlang nach Betzingen-Ohmenhausen-Gomaringen-Pulvermühle-Derendingen
29,5 km

Nachmittags ADFC mit Zwischenhalt im Sportheim Gomaringen (Vanilleis mit heißen Himbeeren): 
33 km, Durchschnitts km/h 19,5

Montag, 25. Februar
Das zur Arbeit laufen fühlt sich anders an, leichter? Bis jetzt wider Erwarten noch kein Muskelkater. Und das nach über 60 km gestern.

Mittwoch, 27. Februar
Feierabendtour, 20,5 km. Gesundheitlich angeschlagen ist es leider nur eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 18,2 km/h. Und immer noch keinen Muskelkater.

Samstag, 23. Februar 2008

Freitag, 22. Februar 2008

Trickkiste

Eigentlich sollte das Rad gestern fertig sein. Voller Freude gehe ich von der UB nach Hause, will nur den Autoschlüssel holen als ich eine Nachricht auf dem AB sehe. Eine bekannte Stimme sagt mir, das Rad sei noch nicht fertig. Was also machen. Frau hat ja im Laufe der Zeit dazugelernt. Also Anruf bei der Frau des Fahrradhändlers, sagen, ich hätte gehört, dass das Rad heute nicht fertig werden würde. Jetzt hätte ich mich aber dummerweise für morgen nachmittag mit ein paar Leuten vom ADFC zum Radfahren verabredet. Ob sie glaubt, dass das Rad dann morgen fertig wird.  Ja, das sei kein Problem, wenn ihr Mann das wisse, würde er es bis morgen fertig machen. 
Da bin ich mal gespannt.

Mittwoch, 20. Februar 2008

Gleichung mit Unbekannten

Gegeben sind folgende Werte am 20. Februar:
w* = Wadenumfang
s* = Umfang des Oberschenkels

Aufgabe:
Berechnen Sie die Zeit des Radtrainings t, nach der
wneu = w + x und
sneu = s - 2


*es handelt sich dabei um bekannte Werte. Die Autorin hat es aus Datenschutzgründen vorgezogen, diese Werte nicht zu veröffentlichen

Montag, 18. Februar 2008

Schaufenster

Es hat nicht sollen sein. Die Schutzbleche sind noch nicht da. Deshalb kann ich mein kleines Schwarzes jetzt täglich beim Händler im Schaufenster betrachten - wenn ich denn wollte. Gestern wurde mir schon die Frage gestellt, was ich tun würde, wenn jemand dem Händler 2000 € für das Fahrrad bieten würde. In solch einem Fall zeigt sich wohl der Charakter des Händlers.

Dienstag, 12. Februar 2008

Verliebt

Ich bin verliebt. So richtig. Es war Liebe auf den ersten Blick, auf die erste Berührung, den ersten Kontakt.
Seine Eigenschaften: leicht, spritzig, wendig, die Bremsen giftig.
Sein Name: Tao light.

Seine Maße:
Rahmenhöhe. 45 cm
Sitzrohrlänge. 450
Oberrohrlänge. 550
Sitzrohrwinkel. 74.5°
Steuerrohrwinkel. 70°
Kettenstrebenlänge. 450
Steuerrohrlänge. 110
Tretlagerabstand. 55
Radstand. 1073
Stand over height. 644

Jetzt bekomme ich noch einen schmäleren Lenker, einen anderen Vorbau, Schutzbleche, Gepäckträger und eine Lichtanlage. Ach ja, und einen anderen Sattel. Meinem Schwesterherz würde dieser Sattel gefallen, ich hatte bereits nach 2 km Arschweh. Schmal, schwarz, hart. Aber dazu habe ich wohl einen zu breiten Hintern.
Samstag sehen wir uns endlich wieder, mein kleines Schwarzes und ich.



Montag, 21. Januar 2008

Muskelkater

Ich habe heute nacht geträumt, mein kleines Schwarzes sei gekommen. Natürlich bin ich gleich damit gefahren. Und jetzt habe ich Muskelkater, der von Stunde zu Stunde schlimmer wird. Vielleicht sollte ich ein Buch schreiben "Fit im Schlaf". "Schlank im Schlaf" gibt es ja schon.