Montag, 27. Dezember 2010

Essen an Heiligabend

Im Gegensatz zu Schweden, wo es an Heiligabend traditionell Julbord gibt, sind es in Deutschland Würstchen mit Kartoffelsalat. Das Festessen (Gans) gibt es erst am 1. Weihnachtstag. Im ZEIT Magazin 52 (2010) schreibt Joseph Jessen zu diesem Thema:

"Nur mit Entsetzen kann man die Kunde quittieren, dass manche Familien den Heiligabend mit Würstchen und Kartoffelsalat begehen. Weihnachten feiert zwar den Geburtstag eines Kindes, es ist aber deswegen noch lange kein Kindergeburtstag; ansonsten könnte man ja auch die Ankunft des Christkindes mit Topfschlagen und Blindekuh-Spielen begehen. ..."

Nur gut, dass es sich bei Weihnachten um ein Christenfest handelt, man als Atheist also eigentlich essen kann, was man will. Also auch Würstchen mit Kartoffelsalat! Bei uns gab's übrigens Fondue (Heiligabend), Grünkohl (1./2. Weihnachtstag).

Freitag, 24. Dezember 2010

Weihnachten - oder doch Ostern?

Die Schludrigkeit unseres Schwäbischen Tagblatts wurde von der Esslinger Zeitung noch übertroffen. Diese wünscht heute allen Lesern „ein fröhliches und gesegnetes Osterfest".
Dann lag ich gestern doch nicht so falsch, als ich Kollegen "frohe Weihnachten, ein gutes neues Jahr und frohe Ostern" gewünscht hatte?!

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Spruch des Jahres

"Sie glauben doch wohl nicht im Ernst, dass ich Ihnen diese Frage beantworte!"

Altbundeskanzler Helmut Schmidt auf die Frage von Sandra Maischberger, was er von der außenpolitischen Kompetenz von Guido Westerwelle halte

Sonntag, 19. Dezember 2010

Die Erfindung des 19. Advents

Wie in jeder Stadt gibt es auch bei uns eine mehr oder wenige lokale Tagezeitung. Der Mantelteil kommt aus Ulm, der Lokalteil wird hier produziert. Anfang des Jahres startete die Zeitung eine große Leserumfrage, bei der auch ich mich, als überzeugte Nichtleserin des Blatts, beteiligte.
Mich wundert das gute Umfrageergebnis, denn ich lies wenig Gutes an den sich bemühenden Zeitungsmachern. Das Blatt strotzt nur so von Schreibfehlern, auch Falschmeldungen kommen in unregelmässiger Regelmässigkeit vor. Außerdem, was interessiert mich der Kaninchenzüchterverein von Wurmlingen oder dass die C-Jugend des TSV Untertupfingen in der 15. Regionalliga wegen eines Schiedsrichterfehlers ausgeschieden ist. Der, den das interessiert, geht hin, allen anderen ist es eh egal.

Den Gipfel brachte das Blatt am 14. Dezember, zwei Tage nach dem dritten Advent. Dort wurde zu einem Konzert in der Reutlinger Nikolaikirche eingeladen; stattfinden sollte das Ganze am 19. Advent. In der Überschrift wurde das Konzert auf den 3. Advent datiert.
Solche Fehler dürfen nicht passieren, passt aber ins Schema unseres Käsblatts. Einem Setzer wäre solche Fehler sicherlich nicht passiert. Seit aber alles nur noch digital abläuft, sind der Schludrigkeit der Redakteure keine Grenzen mehr gesetzt.

Sonntag, 12. Dezember 2010

Heatball

Nein, es ist keine Glühbirne, es ist ein Heizelement, das in eine Lampenfassung geschraubt wird. Das Licht ist dabei nur ein Nebeneffekt des Heizelements. Trotzdem scheint es Leute zu geben, die den Heatball als Lampe nutzen. Aber das ist ja nicht die Schuld des Produzenten, wenn der Einsatz seines Produktes missbraucht wird. Kann ein Hersteller von CDs und DVDs etwas dafür, wenn Leute sich die glitzernden Scheiben als Dekoration an den Weihnachtbaum hängen?

Erhältlich ist der Heatball in den Stärken 100 W und 75 W. Der Wirkungsgrad des Heatballs beträgt lt. Hersteller 95% und ist somit in der Energieeffizienzklasse A.
Produziert wird er in China. Die Nachfrage nach diesem Heizelement so aber hoch, dass die Chinesen zur Zeit mit der Produktion nicht mehr nachkommen und es deshalb Lieferschwierigkeiten gibt. Außerdem hängt eine Lieferung zur Zeit beim Zoll fest. Kunden müssen sich also noch etwas gedulden.

Nährere Informationen unter heatball.de.