Freitag, 30. Januar 2009

Krankheiten

Wir tauschen unsere Krankheiten über den Blogg aus, mein Schwesterherz und ich. Ja, Herz trifft es bei ihr ganz gut, Schwester mit Herzgeschichten.
Das ist bei ihr genau so wie Schätzles Symptomen: Entzündung der Schulter durch falsche Bewegung (oder eher Überlastung) beim Turnen. Die Entzündung ist am Abklingen, die Schmerzen werden besser. Aber je näher das Ende der Ferien kommt (Schätzle ist Lehrer), desto stärker werden wieder die Schmerzen. Seine ihn liebende Ehefrau vermutet, dass die momentanen Schmerzen doch wohl eher psychosomatisch seien. Daraufhin Schätzle völlig entsetzt: "aber ich spüre die Schmerzen doch wirklich!"

Bei mir ist es ja eher der Darm. Mag sein, dass das auch mit einem "psychotherapeutisch anzugehenden Knall" zu tun hat, ich vermute aber eher, dass es mit völliger Überarbeitung zusammenhängt.
Ich frage mich, wie manche es schaffen, seit Monaten bzw Jahren täglich mehr als 10 Stunden, meist ohne Mittagspause durchzuarbeiten ohne zusammenzubrechen. Bei mir reichen dazu schon 2 1/2 Wochen bis Herr Crohn sagt "hallo, ich bin auch noch da!".
Ich weiß natürlich nicht, in wie weit die Behandlung meiner Heilpraktikerin eine Rolle gespielt hat. Wenn ja, dann hat sie mir zu zwei freien Tagen verholfen. Ich muß mich korrigieren, sie waren arbeitsfrei. Frei im eigentlichen Sinne waren sie nicht, weil ich doch eher an ein gewisses Örtchen gebunden war. Aber nach einigen Stunden hat man den Abstand raus, in dem die Anfälle kommen und kann die Pause dazwischen nutzen, um sich beim Bäcker seines Vertrauens eine Brezel zu holen. Und nachdem das Cortison wirkt und sich die Abstände auf etwa 2 h verlängern, wagte ich es sorgar zum Arzt zugehen.
Etwas Positives hat die ganze Geschichte: Mutti, unsere Bundesglucke, ermuntert uns Bürgerinnen und Bürger ja ständig zu mehr Konsum. Der Umsatz von Klopapier im "Supermarkt, in dem ich immer Einkaufe" (Dank an Hilde für die Umschreibung des Namens Aldi) ist auf jeden Fall gestiegen.

Sonntag, 25. Januar 2009

Jag visste det

Jag visste det. Det var precis det jag inte ville att det skulle hända. Jag skulle ha kännt mej bättre.

Nu när jag har den fina gamla (och långsama) g4:an hemma händer precis det som jag inte ville att det skulle hända: jag sitter alldeles för mycket framför datorn. Men dett är så otroligt praktiskt med bredband: man kan lysna på svensk webradio medan man skriver sina mejl, titta på svts öppet arkiv och kolla saker på nätet. Som till exempel vad syfilis har med behandlingen av kroniska sjukdomder att göra. En ev Trudes "bästa vänninor" - Gunhild - fick nyligen diagnosen cystisk fibros. Sedan en längre tid tillbaka satsar hon med alla sina andra sjukdomar helt och hållet hå homöopathin. Med - i mina ögon - negativt resultat.
Och nyligen berättade hon åt Trude nånting om detta, om syfilis menar jag. Skulle även jag och Trude ha syfilis? Eller måste man ha syfilis för att kunna bota sin kronisk sjukdom? Skulle vi rekommendera Gunhild att åka till östeuropa söka en karl som har syfilis? Eller annonsera "söker man med syfilis"?

Jag jobbade absolut för mycket de sista två veckorna. Så är jag kanske i en sån förvirrad tillstånd att jag skriver såna fåniga saker?
Fråga: hur klarar man tre jobb, en sedan två veckor sjuk arbetskamrat (som kommer att vara sjukskriven tre veckor till), bygga upp en ny avdelning och två trasiga servrar? Helt enkelt med 10-11 timmars jobb och max en halv timmes lunch.
Nu kan man inte påstå att jag åt väldigt nyttigt de senaste två veckorna. Men man kan säga att jag åt väldigt mycket. Stressätare. Jag åt nyttiga saker som kex, choklad, chips, pizza, lasagne te och kaffe. Å, jag glömmde det viktigastse: glöggen. Väldigt gott tll chips och colaflaskor.

Ne är det helg och istället att läsa en bra bok em söndag kväll sitter jag framför datorn. Helt galen, men det är kanske typiskt jag. Men nu ska jag värma min glögg. Skål!

Donnerstag, 22. Januar 2009

Behandlungsgarantie

In Schweden gibt es eine sogenannte Behandlungsgarantie. Mit dieser wird garantiert, dass Patienten innerhalb eines gewissen zeitlichen Rahmens behandelt werden. Für Stockholm gilt deshalb:

  • Innerhalb von fünf Tagen hat man das Recht, von einen Allgemeinarzt behandelt zu werden. Wenn ein Facharzt notwendig ist, muss man nicht länger als 30 Tage (in den meisten Län sind das 90 Tage) auf einen Besuch warten.

  • Man muss nicht länger als 90 Tage auf den Beginn einer geplanten Behandlung warten.


Stell sich das mal einer bei einer Krebsdiagnose vor.

Werden die garantierten Wartezeiten nicht eingehalten, muss (zumindest in Sthlm) ab diesem Jahr eine Strafe bezahlt werden. Die Wartezeit dort beträgt jedoch zwischen drei und sechs Monate. Also weitaus mehr als 30 Tage Wartezeit auf einen Termin.

Um diese Strafe zu umgehen und um die Warteschlange abbauen zu können , weigern sich die drei grossen Stockholmer Krankenhäuser (im Bereich Orthopädie bei Hüft- und Knieoperationen) jetzt, die vom Hausarzt eingegangene Überweisung anzunehmen. Eingehende Überweisungen werden an die überweisenden Ärzte zurück geschickt.

Link zum Artikel.

Sonntag, 18. Januar 2009

Elsbeth

Trude zuliebe habe ich immer noch Kontakt mit Elsbeth. Zur Erinnerung: Elsbeth, frühere Freundin, in den letzten Jahren sehr nervig geworden, seit drei Jahren nur E-Mail-Kontakt. Wie bereits erwähnt, Trude zuliebe.

Also, um Trude nicht in Schwierigkeiten zu bringen, gibt es in regelmässigen Abständen E-Mails. Meine sehen so aus, dass ich mit z.B. Freitag über meine Arbeit (zu viel) und Überstunden erzählt habe, und dass ich das Cortison reduziert habe, usw.
Also, ich erzähle wenigstens ein bisschen etwas über das, was sich Privatleben nennt. Aber nach jeder Antwort von Elsbeth frage ich mich, ob Trude weiß, welches Opfer ich für sie erbinge. Denn die Informationen, die man durch den E-Mail-Kontakt mit Elsbeth bekommt, sind gleich null. Dinge wie: Schmerzen in der Hüfte durch Knie-OP, Medikamenten-Studie abgebrochen, Überlegungen zur Arzt-Suche, wie war Weihnachten usw., das erfahre ich alles über Trude. Hier die neueste Antwort von Elsbeth:

"Na dann hast du das WE ja verdient und ich hoffe du kannst dich in den zwei Tagen auch gut erholen.
Vielleicht kommst du ja dann um die Cortisonerhöhung drumrum.
Dir ein schöns WE!
Elsbeth"

Freitag, 16. Januar 2009

Kaffeetrinken verringert das Risiko für Demens"

Lese ich gestern bei forskning.se: "Kaffedrickande i medelåldern minskar risken för demens senare i livet", also: "das Kaffeetrinken im mittleren Alter verringert das Risiko für Demenz im späteren Leben".

Karolinska Institutet in Sthlm und die Universität Kuopios haben in einer Studie festgestellt, dass Kaffee- und zum Glück auch Teetrinken das Risiko für Demenz/Alzheimer verringert.

"Unser Ziel war es, das Verhältnis zwischen Kaffee- und Teekonsum im mittleren Lebensalter und das Risiko für Demenz zu untersuchen, da der langfristige Einfluss von Koffein auf das zentrale Nervensystem immer noch nicht bekannt ist und die patholgischen Prozesse, die zur Alzheimer Erkrankung führen, vermutlich bereits jahrzehnte vor dem klinischen Manifestation der Erkrankung beginnen" sagt die Leiterin der Studie Miia Kivipelto.

Die Teilnehmer der Studie wurden in Gruppen eingeteilt (Kaffee: 0-2 Tasse, 3-5 Tassen und mehr als 5Tassen. Tee: keinen Tee, 1 Tasse Tee.)
Das geringste Demenzrisiko (um 65 % verringertes Risiko) hatte die Gruppe der mässigen Kaffeetrinker (also 3-5 Tassen/Tag). Das Teetrinken war in der Studie relativ selten und wurde nicht mit Demenz verknüpft.

Kivipelto:
"In Anbetracht des großen Kaffeekonsums auf der ganzen Welt kann das Resultat wichtige Konsequenzen auf die Vorbeugung oder das Herauszögern von Demenz/Alzheimer haben. Das Ergebnis muß noch durch andere Studien bestätigt werden, aber es zeigt die Möglichkeit dafür, dass die Ernährung einen Einfluss auf das Risiko für Demenz/Alzheimer hat. ..."


Link zur Pressemitteilung des KI.

Donnerstag, 15. Januar 2009

online

Ob ihr es glaubt oder nicht. Ich als notorischer Verweigerer eines eigenen Heimcomputers mit Internetanschluss bin online:
Apple G4 (PowerPC natürlich), CPU: 450 MHz,768 MB RAM (1 x 512 MB, 2 x 128 MB), 120 GB Festplatte.
Jetzt nur noch Thunderbird herunterladen, E-Mail-Konten einrichten, nebenher weiter Petras Mon Cheri futtern und danach keinen Hunger mehr haben.