Manchmal fühle ich mich dem Krümelmonster doch recht nahe. Vor allem, wenn an Tagen wie heute meine Frustschokolade alle ist.
Hier geht's zu Krümelmonsters Kekskonflikt.
Dienstag, 24. Juli 2012
Freitag, 20. Juli 2012
Heute beim Metzger
Lehrling: Das müssen wir bis morgen früh auch noch machen. Das gibt 'ne Menge Arbeit und wir haben keine Heinzelmännchen.
Filialleiterin: Ne, aber Lehrlinge!
Filialleiterin: Ne, aber Lehrlinge!
Dienstag, 10. Juli 2012
Feinde?
Wir haben eben eine sehr einfache Möglichkeit entdeckt um unbeliebten Mitbürgern einige Stunden Arbeit und außerdem Ärger mit dem E-Mail-Provider aufzuhalsen. Nämlich in dem ihr E-Mail-Account zugemüllt wird.
Das nämlich passierte uns heute mit einem Kollegen, einem netten Kollegen. Wir ahnungslose Techniker wollten nur Metadaten von einem System ex- und in ein anderes importieren. Zugegeben, uns wurde ziemlich schnell klar, dass das mit rund 35 tausend Datensätzen etwas länger dauern würde als nur eine halbe Stunde. Bei schätzungsweise 1 Sekunde Transferdauer pro Datensatz kann sich der geneigte Leser selber ausrechnen, wann die Aktion in etwa abgeschlossen sein wird.
Das Dumme an der Sache ist nur, und das wußten wir nicht, dass das System für jeden importierten Datensatz an besagten netten Kollegen eine E-Mail verschickt. Nach 2000 E-Mails reagierte unsere EDV und sperrte den E-Mail-Account des Kollegen, der sich zur Zeit im Urlaub befindet: er weiß er noch nichts von seinem Pech! Und unsesre anfängliche Idee, ihm eine E-Mail zu schicken, wurde nach kurzem Nachdenken ziemlich schnell verworfen.
Wir wissen also jetzt, wie das Ärgern von Mitmenschen funktioniert. Anfragen mit entsprechender Begründung werden jederzeit gerne entgegen genommen.
Das nämlich passierte uns heute mit einem Kollegen, einem netten Kollegen. Wir ahnungslose Techniker wollten nur Metadaten von einem System ex- und in ein anderes importieren. Zugegeben, uns wurde ziemlich schnell klar, dass das mit rund 35 tausend Datensätzen etwas länger dauern würde als nur eine halbe Stunde. Bei schätzungsweise 1 Sekunde Transferdauer pro Datensatz kann sich der geneigte Leser selber ausrechnen, wann die Aktion in etwa abgeschlossen sein wird.
Das Dumme an der Sache ist nur, und das wußten wir nicht, dass das System für jeden importierten Datensatz an besagten netten Kollegen eine E-Mail verschickt. Nach 2000 E-Mails reagierte unsere EDV und sperrte den E-Mail-Account des Kollegen, der sich zur Zeit im Urlaub befindet: er weiß er noch nichts von seinem Pech! Und unsesre anfängliche Idee, ihm eine E-Mail zu schicken, wurde nach kurzem Nachdenken ziemlich schnell verworfen.
Wir wissen also jetzt, wie das Ärgern von Mitmenschen funktioniert. Anfragen mit entsprechender Begründung werden jederzeit gerne entgegen genommen.
Freitag, 6. Juli 2012
Der vernünftige Patient
Deutsche Ärzte neigen dazu, vernünftige Patienten zu wollen. Patienten also, deren erster Ansprechpartner der Hausarzt ist, die immer das tun, was ihnen der Arzt rät, sie wollen Patienten, die Vorsorge treiben, sich gesund ernähren usw. Vor allem Patienten mit chronischen Erkankungen sollten ihre Erkrankung ernst nehmen und sich auch in anderen Dingen des Lebens entsprechend verhalten. Natürlich kann man als Patient dann auch einen vernünftigen Arzt erwarten.
Bei mir ist das mit der Vernunft immer so eine Sache. Die zweiwöchige Rucksacktour vor 8 Jahren stieß auf Seiten der Ärztin auf ziemliches Unverständnis und der entsetzten Frage "haben sie schon gebucht?" - "Ja, ich fliege in vier Tagen." Inzwischen weiß sie, dass Widerspruch zwecklos ist und lässt mich gewähren. Beim Segeln werde ich nur daran erinnert, dass nicht ich diejenige bin, die den Mast hält, sondern dass er im Boot festgemacht wird.
Als begeisterte Radfahrerin fahre ich natürlich die 16 km zur Ärztin in der Regel mit dem Rad, und regelmässig kommt die Frage - bewundernd - "sind sie wieder mit dem Rad da?" Gestern war es recht warm und schwül, als ich gegen 16 Uhr bei der Ärztin auftauchte - mit dem Auto wegen des angesagten Gewitters. Mir wurde auch prompt die besorgte Frage gestellt "sie sind heute aber nicht mit dem Rad da?" "Nein", antwortete ich "bei der Hitze treibe ich vor 18 Uhr normalerweise keinen Sport. Wissen Sie, im Alter werde auch ich vernünftig." Daraufhin die Ärztin: "Ja, diese Anwandlungen habe ich bei mir auch schon bemerkt."
Bei mir ist das mit der Vernunft immer so eine Sache. Die zweiwöchige Rucksacktour vor 8 Jahren stieß auf Seiten der Ärztin auf ziemliches Unverständnis und der entsetzten Frage "haben sie schon gebucht?" - "Ja, ich fliege in vier Tagen." Inzwischen weiß sie, dass Widerspruch zwecklos ist und lässt mich gewähren. Beim Segeln werde ich nur daran erinnert, dass nicht ich diejenige bin, die den Mast hält, sondern dass er im Boot festgemacht wird.
Als begeisterte Radfahrerin fahre ich natürlich die 16 km zur Ärztin in der Regel mit dem Rad, und regelmässig kommt die Frage - bewundernd - "sind sie wieder mit dem Rad da?" Gestern war es recht warm und schwül, als ich gegen 16 Uhr bei der Ärztin auftauchte - mit dem Auto wegen des angesagten Gewitters. Mir wurde auch prompt die besorgte Frage gestellt "sie sind heute aber nicht mit dem Rad da?" "Nein", antwortete ich "bei der Hitze treibe ich vor 18 Uhr normalerweise keinen Sport. Wissen Sie, im Alter werde auch ich vernünftig." Daraufhin die Ärztin: "Ja, diese Anwandlungen habe ich bei mir auch schon bemerkt."
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