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Freitag, 3. August 2012

Fische

Heute morgen teilte mir Sveriges Radio Wissenschafts-RSS mit, dass der erste wilde Fisch mit Hautkrebs entdeckt wurde. Das Bild auf der Internetseite zeigt einen auf schwedisch genannten leopardgrouper, auf deutsch soll dieser Fisch Leopard-Forellenbarsch heißen, latein Plectropomus leopardus, eine Unterart des Plectropomus also.
Ich kenne mich mit Fischen nicht aus, ich mag Fische auch nicht. Weder lebend - und noch viel weniger auf dem Teller. Auch in meinem Freundeskreis kommen keine Fische vor. Eine Astroseite schrieb, Fische seien das Letzte, also ich meine das letzte Zeichen im Tierkreis. Fische-Männer seien etwas schüchtern, während Fische-Frauen anscheinend romantische Träumer sind.
Am sympatischen sind mir dann doch noch die Fischköpfe. Wo genau Grenze zwischen Süddeutschland und Fischkopfland verläuft, ist allerdings nicht genau definiert. Für waschechte Schwaben verläuft sie nördlich von Stuttgart, für Gelbfüßler wie Trude gehören nur Bundesländer wie Schleswig-Holstein und Hamburg zu Fischkopfland. Im Gegensatz dazu verläuft für Fischköpfe die Grenze zu Bayern auch schon südlich von Göttingen bzw Kassel. Ich weiß das, denn ich war vier Jahre lang mit einem Fischkopf mit dem Motorradkennzeichen PE zusammen
Der Hautkrepbs-Fisch wurde übrigens von Australiern entdeckt, und man geht davon aus, dass der Krebs durch die UV-Strahlung verursacht wurde. Er hat übrigens auch einen neuen Namen bekommen: Rambofisch.

Mittwoch, 4. April 2012

Popcorn gesünder als Gemüse

Vergesst Gemüse und esst mehr. Das ist das Resultat einer Studie der University of Scranton in Pennsylvania. Denn Popcorn enthält mehr Antioxidantien als maches Obst und Gemüse.

Es spielt keine Rolle, ob man Popcorn selbst herstellt, es im Beutel in die Mikrowelle stellt oder fertiges Popcorn im Laden kauft. Die Studie verglich unterschiedlich hergestelltes Popcorn und das Resultat war eindeutig.
"Popcorn enthält 100% unbearbeitetes Vollkorn und eine Portion davon kann den Tagesbedarf an Vollkorn und Antioxidantien mit bis zu 70% decken", sagt Joe Vinson, Leiter der Studie und Professor an der Chemischen Fakultät an der University of Scranton, in einem Interview mit The Vancouver Sun.
Was Popcorn gesund macht sind vor allem die so genannten Polyphenole, ein Antioxidant, das den Cholesterinspiegel senkt und gewisse Arten von Krebs verhindert. Laut der Forscher kann Popcorn bis zu 300 mg Polyphenole enthalten.

Wenn Polyphenole mit Wasser verdünnt werden, verlieren sie die meisten ihrer gesunden Eigenschaften. Aber während Obst und Gemüse zu etwa 90% aus Wasser bestehen, enthält Popcorn nur ca. 4%, was erklärt, warum die Superinhaltsstoffe so gut ankommen. Vor allem die Schalenanteile, die so leicht zwischen den Zähnen stecken bleiben, enthalten die höchste Konzentration an gesunden Antioxidantien und Ballaststoffe. "Die Schalen sind gut. Es ist nicht der weiße fluffige Teil der am gesündesten ist", sagt Joe Vinson.

Aber Achtung: Popcorn enthält nicht nur Vollkorn und Polyphenole. Mit Butter und Zucker oder Salz wird das gesunde Popcorn zu einem Snack mit hohen Fettgehalt und vielen Kaolrien.

Gefunden in Svenska Dagbladet

Freitag, 28. Oktober 2011

7 Milliarden Menschen. Und ich?

Die BBC hat es errechnet: ich bin Mensch Nr. 3.652.797.939. Und die enorme Zahl von 77.762.354.570 Menschen wurden vor mir geboren.

Eine andere Webseite ermittelt ähnliche, aber nicht ganz identische Zahlen. Bei http://www.7billionandme.org/about-you.php bin ich Mensch Nr. 3.652.789.321 und es wurden 77.762.341.079 Menschen vor mir geboren.
Davon lebten zu meiner Geburt 1.313.060.443 Menschen in Städten und 2.339.728.877 in ländlichen Gebieten.
Es gab 1.818.007.425 Frauen und  1.834.781.895 Männer
1.369.607.120 Menschen waren unter 15 Jahre und 300.932.148 über 60 Jahre alt. Außerdem wurden 324.647 Menschen mit mir am selben Tag geboren.

Wäre ich am selben Tag, aber im Jahr 2009 geboren, wären 82.958.339.193 vor mir geboren worden und ich wäre Mensch Nr. 6.850.288.927.
3.442.105.433 leben in Städten und 3.408.183.494 in ländlichen Gebieten.
3.395.458.522 sind Frauen3.454.830.405 Männer.
1.845.378.029 sind unter 15, 748.726.665 über 60 Jahre alt. Und 367,735 Menschen wären am selben Tag wie ich geboren

Freitag, 11. März 2011

Der Affe in uns

Eine Schlagzeile meines Sveriges Radio News-Feeds machte mich heute neugierig: Menschen altern wie Affen.
Trotz Zugang zu Gesundheitswesen und Medizin, schreibt SR, würden wir Menschen auf die gleiche Weise altern wie andere Säugetiere auch. Studien mit sieben anderen Primaten, u.a. Paviane, Schimpanzen und Gorillas zeigten, dass die Sterblichkeit, wie auch bei den Menschen, bei jungen Erwachsenen gering ist und langsam ansteigt, je älter die Tiere werden. Bei den meisten Arten wurden auch die Weibchen älter als die Männchen. Die Forscher schreiben jedoch, dass dabei unter Umständen der Stress der Männchen eine Rolle spielen könnte, die ihr Leben lang um die Weibchen konkurrieren. Aber mal unter uns, ist das bei den Menschen nicht auch so?

Mittwoch, 25. August 2010

Hummeln

Warum kann eine Hummel eigentlich fliegen. Aerodynamisch gesehen sollte eine Hummel nicht einmal abheben können. Sie hat einen großen runden Körper und im Verhältnis dazu extrem kleine Flügel. So,  wie fliegt eine Hummel eigentlich?

Eine Hummel bewegt ihre Flügel etwa 200 Mal pro Sekunde. So erklärt sich auch der runde Körperbau der Hummel. Um die Flügel in Gang zu halten braucht es starke Muskeln, sonst wäre eine Crashlandung angesagt. Neben den Flügeln verwendet sie übrigens auch ihre Beine, um das Gleichgewicht zu halten.
Wie andere fliegende Tiere auch, drückt die Hummel beim Fliegen die Luft nach unten. Das gibt ihr Auftrieb - allerdings nicht genug, um ihren schweren Körper in der Luft zu halten. Was also macht sie noch?
Die Hummel macht keinen einfachen Flügelschlag mit Flügel runter - Flügel rauf. Am Ende eines Flügelschlags dreht die Hummel ihre Flügel. Das gibt ihr doppelten Auftrieb: beim Flügelschlag nach unten und nach oben und so kann sie auch ihren schweren Körper in der Luft halten.

Schwimmen

Menschen sind nicht zum Schwimmen gemacht. Das weiß ich jetzt. Und es soll mich keiner zum Schwimmen zwingen. Während nämlich ein trainierter Normalschwimmer eine Geschwindigkeit von etwa 3 km/h erreichen kann (Profis 6-7 km/h), schafft ein Delfin bis zu 55 m/h. Und warum?

Wasser ist 800 mal dichter als Luft. Deshalb werden unsere (in Vergleich zum Wasser) weichen Körper vom Wasser verdrängt - ein Widerstand, der uns im Wasser so langsam macht.
Die Haut des Delfins hingegen ist viel dicker als die des Menschen, sie ist fast wie Gummi. So gleitet das Wasser weich über den Körper hinweg, es fliest unbehindert um den Körper des Delfins. Er gleitet also mehr oder weniger ohen Widerstand durch das Wasser.
Es liegt also nicht nur an der Aerodynamischen Form des Delfins, sondern auch an seiner Haut, dass er sich im Wasser so schnell fortbewegen kann. So, warum soll ich mich so quälen für etwas, für das ich nicht gemacht bin?

Freitag, 2. Oktober 2009

Radfahren und männliche Sexualität

Radfahren ist eine wichtige Form des Herz-Kreislauf-Trainings. Insgesamt gesehen überwiegen die positiven Effekte. Es ist zu empfehlen, das Trainingsprogramm den oben beschriebenen Erkenntnissen entsprechend, individuell nach Kondition und Körpertyp anzupassen. Es wurde gezeigt, daß ein Wechsel von sitzender in die stehende Position während des Radfahrens einen signifikanten Anstieg des Sauerstoffpartialdrucks im penilen Blut zur Folge hat. Sinnvoll sind also häufige Änderungen der Körperposition während des Radfahrens. Ergänzend dazu ist eine Verminderung der perinealen Kompression durch eine effektive Sitzposition sicherzustellen, so daß nur höchstens ein Viertel des gesamten Körpergewichts auf dem Sattel lastet. Ausgedehnte Ruhepausen während einer langen und anstrengenden Fahrradtour sind sinnvoll, um ein peniles Taubheitsgefühl und eine mögliche erektile Dysfunktion zu vermeiden. Radfahrern, die auch gerne in der Halle trainieren, empfehlen wir das „Spinning”, bei dem während des Trainings viele Wechsel der Körperposition vollzogen werden.

Sollte es trotz der oben genannten vorbeugenden Maßnahmen zu gesundheitlichen Einschränkungen im Genitalbereich kommen, empfehlen wir als Alternative die Benutzung eines Liegefahrrades, um die Risiken von Hypooxygenierung des Schwellkörpers und einer Verminderung des penilen Blutflusses zu vermeiden.

Quelle: Sommer, F.: Die Einflüsse des Radfahrens auf die männliche Sexualität.
Erschienen in: Blickpunkt Der Mann 01/2004