Montag, 31. August 2009
Logbuch August
31. August 2009
Das schöne Wetter hält an und ich sollte evtl mal meinen Ischias schonen. Und zur Ruhe kommen, meine Verdauung war auch schon besser - oder soll ich lieber sagen schlechter? Aber ich kann es nicht lassen, das Wetter ist zu gut. Ich futtere wie eine Wilde, heute: 1 Brezel, ½ Weckle, Schnitzel „Bauern Art“ mit Hörne und Salat, Rührkuchen, ½ Weckle, ½ Körnerbrot, 200 g Joghurt. Und was gibt’s als Nachtisch?
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Weilheim - Tü
25,5 km, ∅ 22,8 km/h, 1:07 h
30. August 2009
Heute nach waren es 6 °C, um 10 Uhr zeigte das Thermometer 21 °C an - in der Sonne. Also noch etwas warten wenn man sich nicht dick anziehen will. Aber auch als ich gegen 11.30 Uhr losfuhr, war es im Schatten noch etwas frisch, aber durch die Bewegung spürte ich da bald nichts mehr davon.
Es ist Sonntag, schönes Wetter und entsprechend viele Radfahrer waren unterwegs. Aber es war doch recht angenehm zu fahren, man muflte nur rechtzeitig klingeln, denn es dauerte manchmal doch recht lange, bis einem Platz gemacht wurde. Zwei Rennradfahrerinnen überholten mich und hatten genau die Geschwindigkeit, dass ich locker im Windschatten der beiden mitkam. Gepasst hat es denen sicherlich nicht.
Tü - Rottenburg - Obernau - Bieringen- Obernau - Rottenburg - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Weilheim - Tü
49,2 km, ∅ 22,4 km/h, 2:12 h
29. August 2009
Radfahren macht süchtig! Warum sonst war ich heute wieder 30 km bei starkem Wind unterwegs? Wieder Westwind wie gestern auch. Laut Internet beträgt die Windgeschwindigkeit aber heute nur 15 km/h. Der Unterschied zu gestern war auch deutlich zu spüren, das Gegenwindfahren war viel angenehmer als gestern. Natürlich war aber auch das Fahren mit Rückenwind langsamer als gestern. Morgen soll es aber weniger windig sein.
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg (2x) - Hirschau - Weilheim - Tü
30,8 km, ∅ 20,5 km/h, 1:30 h
28. August 2009
Kann Radfahren süchtig machen? Wie sonst käme ich auf die wahnsinnige Idee, bei einer Windgeschwindigkeit von 22 km/h und Böen bis zu 46 km/h Rad zu fahren? Westwind. Mit teilweise 7 km/h quälte ich mich durchs Ammertal und hoch nach Wurmlingen. Nach Hirschau hatte ich dann zwar schönen Rückenwind, aber auch der half nicht, wenigstens einen 21er Schnitt zu fahren.
Tü - Unterjesingen - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Weilheim - Tü
26,6 km, ∅ 20 km/h, 1:20 h
27. August 2009
Eigentlich wollte ich heute nicht fahren um der Muskulatur wegen gestern etwas Ruhe zu geben. Das Wetter war dann aber doch zu schön. Erst wollte ich nur eine Stunde gem¸tlich fahren. Dann kam die erste Runde Wurmlingen-Rottenburg, dann die zweite und weil es einfach zu schön war dann auch noch die dritte. So wurden aus eigentlich nicht fahren mal eben 40 km. Es ist einfach zu schön, wenn man beide Beine einsetzen kann.
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg (3x) - Hirschau - Freibad - Tü
38,9 km, ∅ 21,2 km/h, 1:50 h
26. August 2009
Ein Grinsen ist auf meinem Gesicht. Vermutlich ein dämliches Grinsen, ich bin nämlich high. Nein, ich habe weder Heroin noch Koks genommen, es sind einfach nur Endorphine. Eigentlich wollte ich heute eine gemütliche Runde fahren. Aber es lief dann so gut, sogar das rechte Bein konnte ich voll einsetzen. Nach etwa 12 Wochen, in denen ich hauptsächlich das linke Bein einsetzte, ist das rechte natürlich schwächer - man kann das heute also als Muskelaufbau rechs ansehen.
Wie gesagt, es sollte eine gemütliche Runde werden. Aber ich fuhr und fuhr, schaltete einen Gang hoch und verfiel dem Rausch der Geschwindigkeit. Vor mir fuhr ein Mann, der – aus der Ferne betrachtet - auch ein gutes Tempo hatte. Aber plötzlich hatte ich ihn eingeholt. Seinen Waden nach zu urteilen fährt er auch regelmässig Rad. Ein paar Meter fuhr ich zum Ausruhen mit etwa 26 km/h hinter ihm her, dann war es mir zu langsam und ich setzte zum Überholen an. Und fuhr so 31 km in 1h19'. So herrlich!
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg (2x) - Hirschau - Weilheim - Tü
31,6 km, ∅ 23,9 km/h, 1:19 h
24. August 2009
Drei Tage Zollernalbtour, als Zuschauer. Drei Tage lang mußte - nee, durfte - ich sehnsüchtig den Jungs und Mädels bei der Zollernalbtour zuschauen, wie sie sich z.B. am Samstag die 10% Steigung hochquälten. Zweimal hörten wir Göres: "ich kann nicht mehr". Aber sie hat es auf Platz zwei geschafft. Der erste Platz war mit gut 11'19" Vorsprung unerreichbar. Der Abstand zu Platz drei betrug 3'47".
Also, nach drei Tage schmachten habe ich also heute mein Kleines Schwarzes liebevoll gestreichelt und mich mit ihm auf Tour begeben. Es ist fast etwas zu heiß draußen, aber ich bin nunmal kein Abendfahrer. So kann ich jetzt gemütlich vespern und nachher noch mit Trude telefonieren.
Tü - Unterjesingen - Wurmlingen - Rottenburg (2x) - Hirschau - Weilheim - Tü
29,9 km, ∅ 20,9 km/h, 1:25 h
18. August 2009
Was war schön. Draußen sind angenehme Temperaturen. Noch, denn morgen soll es richtig heiß werden, Donnerstag sogar bis 37 °C. Also muflte ich heute die Gelgenheit nutzen. Dieses Mal mit Wasser!
Es lief richtig gut, trotz des nicht so schwachen Gegenwinds hatte ich richtig gut Tempo drauf. Nur waren wieder einige Idioten dabei, die träumend durch die Gegend schauten und auf die Linke Seite kamen. Das Bein machte auch gut mit.
Jetzt bin ich angenehm erschöpft, frisch geduscht, gedehnt und glücklich!
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg (2x) - Hirschau - Weilheim - Tü
31,6 km, ∅ 21,9 km/h, 1:26 h
16. August 2009
Heute ist es heiß. Extrem heiß. Wie konnte ich mich so überschätzen? Um halb 11 bei 33 °C in der Sonne bin ich los, in der Zwischenzeit zeigt das Thermometer bei 36 °C in der Sonne an. „Für das Stündchen muß ich kein Wasser mitnehmen“ dachte ich mir – und kam völlig dehydriert wieder zuhause an. Schon das Warten auf den Aufzug war eine Qual. Oben angekommen trank ich fast 1 Liter Wasser und fiel dann mehr tot als Lebendig auf das Sofa um dort eine gute halbe Stunde regungslos zu verweilen. Aber schee wars trotzdem!
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg (2x) - Hirschau - Weilheim - Tü
30,7 km, ∅ 20,8 km/h, 1:28 h
15. August 2009
Gestern war Ostwind, heute Westwind. Und heiß Ich wollte eigentlich morgens los, war aber zu müde. Deshlab habe ich erst einmal die Wohnung geputz und später mit Hamburg telefoniert. Da ist morgen Cyclassics und Sturmwarnung. Und die Mindestgeschwindigkeit bei der 155-km-Strecke ist 31 km/h. Jetzt stell sich das einmal bei Gegenwind und Windstärke 5 vor. Charlotte ist etwas mulmig zumute. Ich versprach also, ihr die Daumen zu drücken und verlangte einen Lagebericht morgen abend.
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Weilheim - Tü
26 km, ∅ 21,0 km/h, 1:14 h
14. August 2009
Freitag nachmittag, 23 °C im Schatten. Was gibt es Schöneres, als nach Feierabend bei leichtem Gegenwind mit dem Rad durch das Neckartal zu gleiten. Zugegeben, natürlich gibt es Schöneres, zum Beispiel eine schöne Radtour in Schweden, oder bei angehenemWind in den Stockholmer Schären zu segeln, aber man kann nicht alles haben. Und, natürlich, spätestens auf dem Rückweg wird der Rückenwind zu Gegenwind, aber das ist nun mal das Los eines Radfahrers.
Mein Bein war von meinem 3stündigen Sonntagsspaziergang noch etwas angeschlagen, zusätzlich hat Globuli mich auf ein anderes Medikament umgestellt, was mir eine schmerzende und schlaflose Nacht bereitet hat, aber er meint, damit müsse jetzt auch das Bein besser werden. Sein Wort in Gottes Ohren. Aber zurück zur Tour. Je länger die Tour, desto besser das Bein. Leichtes Training hilft vielleicht doch.
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg (2x) - Hirschau - Weilheim - Tü
31,7 km, ∅ 22,6 km/h, 1:21 h
7. August 2009
Freitag, endlich Wochenende. Ich muß es zur Regel werden lassen, mein Kleines Schwarzes zur Arbeit zu nehmen und direkt anschließend eine Runde zu drehen.
Heute fuhr ich alleine, weil Kollege R. nicht so lange warten wollte, bis ich meine Arbeit fertig hatte. Das hatte den Vorteil, dass ich nicht vor dem Supermarkt auf ihn warten mußte. Ich kann nicht verstehen, wie man jeden Tag einkaufen gehen kann. Selbst Milch, Obst und Gemüse hält 2 Tage. Aber mal ist kein Wein mehr im Haus, dann müssen Pfandflaschen zurückgegeben und Obst gekauft werden, dann ist keine Milch mehr da. Etwas mehr Planung hätte ich von Kollegen R. schon erwartet. Männer eben. Obwohl, meine Anwältin geht auch jeden Tag zu die Aldi.
Die leichte Steigung von Unterjesingen nach Wurmlingen macht mein Bein gut mit. Montag mal Finchen um Erlaubnis fragen, ob ich wieder Berge fahren darf.
Jobb - Unterjesingen - Wurmlingen - Rottenburg - Kiebingen - Tü
25,3 km, ∅ 21,1 km/h, 1:13 h
6. August 2009
Schon die zweite After-Work-Tour mit Kollegen R. diese Woche. Obwohl er wieder einkaufen mußte. Dieses Mal war er 13 Minuten weg. Wieder war anscheinend die langsamere Kassiererin schuld. Ob es dieselbe war wie gestern?
Dieses Mal etwas hügeliger, aber das Bein hat gut mitgemacht. Vielleicht ist doch ein leichtes regelmässiges Training sinnsoll? Heute ist es heißer als gestern, aber nachts kühlt es richtig gut ab (mit 12 °C heute nach), so dass man trotz der Hitze (lt. Internet 29 °C) gut schlafen kann.
Tü City - Unterjesingen - Wurmlingen - Rottenburg - Kiebingen - Tü
21,3 km, ∅ 20,1 km/h, 1:03 h
5. August 2009
Das macht richtig Spaß. Wenn ich mein Kleines Schwarzes schon bei der Arbeit dabei habe, fahre ich auch wirklich. Sich dann aber zuhause noch mal aufraffen, das ist eine andere Sache. Ich wollte ja eigentlich gestern schon fahren, aber irgendwie hatte ich, als ich kurz nach 22 Uhr von der Arbeit nach Hause kam, dazu keine richtige Lust mehr. Obwohl draußen noch 19 °C waren.
Kollege R. mußte noch einkaufen, also wartete ich 11 Minuten vor dem Laden. Er schiebt es auf die langsame Kassiererin.
Draußen ist es recht heiß, aber nicht die übliche Schwüle, so war das Fahren recht angenehm. Wenn auch Ostwind war, also Gegenwind Richtung Tübingen. Dem Bein hat es nicht so gut getan, aber das soll Finchen am Montag wieder richten.
Tü City - Hirschau - Wurmlingen - Rottenburg - Kiebingen - Tü
21,3 km, ∅ 19,9 km/h, 1:05 h
Das schöne Wetter hält an und ich sollte evtl mal meinen Ischias schonen. Und zur Ruhe kommen, meine Verdauung war auch schon besser - oder soll ich lieber sagen schlechter? Aber ich kann es nicht lassen, das Wetter ist zu gut. Ich futtere wie eine Wilde, heute: 1 Brezel, ½ Weckle, Schnitzel „Bauern Art“ mit Hörne und Salat, Rührkuchen, ½ Weckle, ½ Körnerbrot, 200 g Joghurt. Und was gibt’s als Nachtisch?
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Weilheim - Tü
25,5 km, ∅ 22,8 km/h, 1:07 h
30. August 2009
Heute nach waren es 6 °C, um 10 Uhr zeigte das Thermometer 21 °C an - in der Sonne. Also noch etwas warten wenn man sich nicht dick anziehen will. Aber auch als ich gegen 11.30 Uhr losfuhr, war es im Schatten noch etwas frisch, aber durch die Bewegung spürte ich da bald nichts mehr davon.
Es ist Sonntag, schönes Wetter und entsprechend viele Radfahrer waren unterwegs. Aber es war doch recht angenehm zu fahren, man muflte nur rechtzeitig klingeln, denn es dauerte manchmal doch recht lange, bis einem Platz gemacht wurde. Zwei Rennradfahrerinnen überholten mich und hatten genau die Geschwindigkeit, dass ich locker im Windschatten der beiden mitkam. Gepasst hat es denen sicherlich nicht.
Tü - Rottenburg - Obernau - Bieringen- Obernau - Rottenburg - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Weilheim - Tü
49,2 km, ∅ 22,4 km/h, 2:12 h
29. August 2009
Radfahren macht süchtig! Warum sonst war ich heute wieder 30 km bei starkem Wind unterwegs? Wieder Westwind wie gestern auch. Laut Internet beträgt die Windgeschwindigkeit aber heute nur 15 km/h. Der Unterschied zu gestern war auch deutlich zu spüren, das Gegenwindfahren war viel angenehmer als gestern. Natürlich war aber auch das Fahren mit Rückenwind langsamer als gestern. Morgen soll es aber weniger windig sein.
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg (2x) - Hirschau - Weilheim - Tü
30,8 km, ∅ 20,5 km/h, 1:30 h
28. August 2009
Kann Radfahren süchtig machen? Wie sonst käme ich auf die wahnsinnige Idee, bei einer Windgeschwindigkeit von 22 km/h und Böen bis zu 46 km/h Rad zu fahren? Westwind. Mit teilweise 7 km/h quälte ich mich durchs Ammertal und hoch nach Wurmlingen. Nach Hirschau hatte ich dann zwar schönen Rückenwind, aber auch der half nicht, wenigstens einen 21er Schnitt zu fahren.
Tü - Unterjesingen - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Weilheim - Tü
26,6 km, ∅ 20 km/h, 1:20 h
27. August 2009
Eigentlich wollte ich heute nicht fahren um der Muskulatur wegen gestern etwas Ruhe zu geben. Das Wetter war dann aber doch zu schön. Erst wollte ich nur eine Stunde gem¸tlich fahren. Dann kam die erste Runde Wurmlingen-Rottenburg, dann die zweite und weil es einfach zu schön war dann auch noch die dritte. So wurden aus eigentlich nicht fahren mal eben 40 km. Es ist einfach zu schön, wenn man beide Beine einsetzen kann.
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg (3x) - Hirschau - Freibad - Tü
38,9 km, ∅ 21,2 km/h, 1:50 h
26. August 2009
Ein Grinsen ist auf meinem Gesicht. Vermutlich ein dämliches Grinsen, ich bin nämlich high. Nein, ich habe weder Heroin noch Koks genommen, es sind einfach nur Endorphine. Eigentlich wollte ich heute eine gemütliche Runde fahren. Aber es lief dann so gut, sogar das rechte Bein konnte ich voll einsetzen. Nach etwa 12 Wochen, in denen ich hauptsächlich das linke Bein einsetzte, ist das rechte natürlich schwächer - man kann das heute also als Muskelaufbau rechs ansehen.
Wie gesagt, es sollte eine gemütliche Runde werden. Aber ich fuhr und fuhr, schaltete einen Gang hoch und verfiel dem Rausch der Geschwindigkeit. Vor mir fuhr ein Mann, der – aus der Ferne betrachtet - auch ein gutes Tempo hatte. Aber plötzlich hatte ich ihn eingeholt. Seinen Waden nach zu urteilen fährt er auch regelmässig Rad. Ein paar Meter fuhr ich zum Ausruhen mit etwa 26 km/h hinter ihm her, dann war es mir zu langsam und ich setzte zum Überholen an. Und fuhr so 31 km in 1h19'. So herrlich!
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg (2x) - Hirschau - Weilheim - Tü
31,6 km, ∅ 23,9 km/h, 1:19 h
24. August 2009
Drei Tage Zollernalbtour, als Zuschauer. Drei Tage lang mußte - nee, durfte - ich sehnsüchtig den Jungs und Mädels bei der Zollernalbtour zuschauen, wie sie sich z.B. am Samstag die 10% Steigung hochquälten. Zweimal hörten wir Göres: "ich kann nicht mehr". Aber sie hat es auf Platz zwei geschafft. Der erste Platz war mit gut 11'19" Vorsprung unerreichbar. Der Abstand zu Platz drei betrug 3'47".
Also, nach drei Tage schmachten habe ich also heute mein Kleines Schwarzes liebevoll gestreichelt und mich mit ihm auf Tour begeben. Es ist fast etwas zu heiß draußen, aber ich bin nunmal kein Abendfahrer. So kann ich jetzt gemütlich vespern und nachher noch mit Trude telefonieren.
Tü - Unterjesingen - Wurmlingen - Rottenburg (2x) - Hirschau - Weilheim - Tü
29,9 km, ∅ 20,9 km/h, 1:25 h
18. August 2009
Was war schön. Draußen sind angenehme Temperaturen. Noch, denn morgen soll es richtig heiß werden, Donnerstag sogar bis 37 °C. Also muflte ich heute die Gelgenheit nutzen. Dieses Mal mit Wasser!
Es lief richtig gut, trotz des nicht so schwachen Gegenwinds hatte ich richtig gut Tempo drauf. Nur waren wieder einige Idioten dabei, die träumend durch die Gegend schauten und auf die Linke Seite kamen. Das Bein machte auch gut mit.
Jetzt bin ich angenehm erschöpft, frisch geduscht, gedehnt und glücklich!
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg (2x) - Hirschau - Weilheim - Tü
31,6 km, ∅ 21,9 km/h, 1:26 h
16. August 2009
Heute ist es heiß. Extrem heiß. Wie konnte ich mich so überschätzen? Um halb 11 bei 33 °C in der Sonne bin ich los, in der Zwischenzeit zeigt das Thermometer bei 36 °C in der Sonne an. „Für das Stündchen muß ich kein Wasser mitnehmen“ dachte ich mir – und kam völlig dehydriert wieder zuhause an. Schon das Warten auf den Aufzug war eine Qual. Oben angekommen trank ich fast 1 Liter Wasser und fiel dann mehr tot als Lebendig auf das Sofa um dort eine gute halbe Stunde regungslos zu verweilen. Aber schee wars trotzdem!
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg (2x) - Hirschau - Weilheim - Tü
30,7 km, ∅ 20,8 km/h, 1:28 h
15. August 2009
Gestern war Ostwind, heute Westwind. Und heiß Ich wollte eigentlich morgens los, war aber zu müde. Deshlab habe ich erst einmal die Wohnung geputz und später mit Hamburg telefoniert. Da ist morgen Cyclassics und Sturmwarnung. Und die Mindestgeschwindigkeit bei der 155-km-Strecke ist 31 km/h. Jetzt stell sich das einmal bei Gegenwind und Windstärke 5 vor. Charlotte ist etwas mulmig zumute. Ich versprach also, ihr die Daumen zu drücken und verlangte einen Lagebericht morgen abend.
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Weilheim - Tü
26 km, ∅ 21,0 km/h, 1:14 h
14. August 2009
Freitag nachmittag, 23 °C im Schatten. Was gibt es Schöneres, als nach Feierabend bei leichtem Gegenwind mit dem Rad durch das Neckartal zu gleiten. Zugegeben, natürlich gibt es Schöneres, zum Beispiel eine schöne Radtour in Schweden, oder bei angehenemWind in den Stockholmer Schären zu segeln, aber man kann nicht alles haben. Und, natürlich, spätestens auf dem Rückweg wird der Rückenwind zu Gegenwind, aber das ist nun mal das Los eines Radfahrers.
Mein Bein war von meinem 3stündigen Sonntagsspaziergang noch etwas angeschlagen, zusätzlich hat Globuli mich auf ein anderes Medikament umgestellt, was mir eine schmerzende und schlaflose Nacht bereitet hat, aber er meint, damit müsse jetzt auch das Bein besser werden. Sein Wort in Gottes Ohren. Aber zurück zur Tour. Je länger die Tour, desto besser das Bein. Leichtes Training hilft vielleicht doch.
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg (2x) - Hirschau - Weilheim - Tü
31,7 km, ∅ 22,6 km/h, 1:21 h
7. August 2009
Freitag, endlich Wochenende. Ich muß es zur Regel werden lassen, mein Kleines Schwarzes zur Arbeit zu nehmen und direkt anschließend eine Runde zu drehen.
Heute fuhr ich alleine, weil Kollege R. nicht so lange warten wollte, bis ich meine Arbeit fertig hatte. Das hatte den Vorteil, dass ich nicht vor dem Supermarkt auf ihn warten mußte. Ich kann nicht verstehen, wie man jeden Tag einkaufen gehen kann. Selbst Milch, Obst und Gemüse hält 2 Tage. Aber mal ist kein Wein mehr im Haus, dann müssen Pfandflaschen zurückgegeben und Obst gekauft werden, dann ist keine Milch mehr da. Etwas mehr Planung hätte ich von Kollegen R. schon erwartet. Männer eben. Obwohl, meine Anwältin geht auch jeden Tag zu die Aldi.
Die leichte Steigung von Unterjesingen nach Wurmlingen macht mein Bein gut mit. Montag mal Finchen um Erlaubnis fragen, ob ich wieder Berge fahren darf.
Jobb - Unterjesingen - Wurmlingen - Rottenburg - Kiebingen - Tü
25,3 km, ∅ 21,1 km/h, 1:13 h
6. August 2009
Schon die zweite After-Work-Tour mit Kollegen R. diese Woche. Obwohl er wieder einkaufen mußte. Dieses Mal war er 13 Minuten weg. Wieder war anscheinend die langsamere Kassiererin schuld. Ob es dieselbe war wie gestern?
Dieses Mal etwas hügeliger, aber das Bein hat gut mitgemacht. Vielleicht ist doch ein leichtes regelmässiges Training sinnsoll? Heute ist es heißer als gestern, aber nachts kühlt es richtig gut ab (mit 12 °C heute nach), so dass man trotz der Hitze (lt. Internet 29 °C) gut schlafen kann.
Tü City - Unterjesingen - Wurmlingen - Rottenburg - Kiebingen - Tü
21,3 km, ∅ 20,1 km/h, 1:03 h
5. August 2009
Das macht richtig Spaß. Wenn ich mein Kleines Schwarzes schon bei der Arbeit dabei habe, fahre ich auch wirklich. Sich dann aber zuhause noch mal aufraffen, das ist eine andere Sache. Ich wollte ja eigentlich gestern schon fahren, aber irgendwie hatte ich, als ich kurz nach 22 Uhr von der Arbeit nach Hause kam, dazu keine richtige Lust mehr. Obwohl draußen noch 19 °C waren.
Kollege R. mußte noch einkaufen, also wartete ich 11 Minuten vor dem Laden. Er schiebt es auf die langsame Kassiererin.
Draußen ist es recht heiß, aber nicht die übliche Schwüle, so war das Fahren recht angenehm. Wenn auch Ostwind war, also Gegenwind Richtung Tübingen. Dem Bein hat es nicht so gut getan, aber das soll Finchen am Montag wieder richten.
Tü City - Hirschau - Wurmlingen - Rottenburg - Kiebingen - Tü
21,3 km, ∅ 19,9 km/h, 1:05 h
Freitag, 28. August 2009
Grün
Tübingen ist grün. So grün, dass sogar auf den Knöllchen folgender Hinweis unseres OBs Boris Palmer zu finden ist:
Und wenn Sie die ‚Knöllchen’ ganz einfach leid sind: Mit der Bahn, dem TüBus, dem Rad oder einem teilAuto haben Sie in der Stadt keine Parkplatzprobleme mehr und schützen das Klima.
Und wenn Sie die ‚Knöllchen’ ganz einfach leid sind: Mit der Bahn, dem TüBus, dem Rad oder einem teilAuto haben Sie in der Stadt keine Parkplatzprobleme mehr und schützen das Klima.
Dienstag, 18. August 2009
Schön gesagt
Betrachte doch nur einmal seine reine Schönheit. Die empfindliche Balance aus Kraft und Eleganz, die du brauchst, um schnell voranzukommen. Die Laufräder, wie sie auf dem Asphalt singen. Die Kette, wie sie auf den Zahnkränzen schnurrt. Das nahtlose Kreiseln in der Führung, das dich und deine Freunde mit 40 Stundenkilometern nach Hause sausen lässt. Schlägt wohl irgendwo auf der Welt ein Herz so kalt, dass es das Radfahren nicht lieben kann.
Scott Martin, Radsportjournalist
Sonntag, 16. August 2009
Gesellschaftskritik
Scheiß Radfahrer - oder besser gesagt: Sonntagsradler. Alles Idioten - außer ich natürlich, aber ich bin ja auch kein Sonntagsradler.
Ein Phänomen, das man bei Radfahrern oft beobachtet: Radfahrer halten immer genau an der Stelle an, an der sie sich gerade befinden. Keiner kommt auf die Idee, zum Anhalten an den Straßenrand zu fahren. Der Radfahrer fährt, bremst, und hält genau dort, wo er sich gerade befindet. Auch wenn es mitten auf der Straße ist.
So auch heute beobachtet auf einem Radweg. Ein Pärchen, mit Mountainbikes unterwegs. Das ist ein zweites Phänomän: Mountainbikes sind in, warum auch immer. Die Reifen sind dick und haben eine große Reibung auf dem Asphalt, die Vollfederung ist auf Asphalt mehr oder weniger sinnlos, da sie zu viel Kraft schluckt. Aber ich denke, bei dem Tempo, das die meisten In-Radler unterwegs sind, wird man von den Nachteilen nicht viel merken.
Nicht, dass man mich hier falsch versteht. Ich habe nichts gegen 26"-Räder. Sowohl 26" also ach 28" Laufräder haben Vor- und Nachteile. Ich war vor einem Jahr selber nahe dran, ein 26"-Rad zu kaufen. Aber solche Überlegungen haben In-Radler nicht.
Aber zurück zu unserem Pärchen. Die beiden fahren also nebeneinander auf dem Radweg, als sie beschließen, dass zu warm ist. Beide bremsen, halten, steigen vom Rad ab und entledigen sich überflüssiger Kleidung (Socken in Turnschuhen und Keps gegen Sonnenstich). Mitten auf dem Radweg, nebeneinander, genau so wie sie gefahren sind. Es kommt keiner mehr an ihnen vorbei. Klingeln ist in diesem Fall schon mindestens 50 m im Voraus erforderlich, denn es dauert schließlich seine Zeit, bis die Dame barfuß (die Socken in die Tasche gestecktg, die Schuhe stehen noch auf dem Radweg) sich zu ihrem Rad begibt und es zur Seite geschoben hat. Wer bringt solchen Sonntagsfahrern endlich mal die Regeln bei?
Ein Phänomen, das man bei Radfahrern oft beobachtet: Radfahrer halten immer genau an der Stelle an, an der sie sich gerade befinden. Keiner kommt auf die Idee, zum Anhalten an den Straßenrand zu fahren. Der Radfahrer fährt, bremst, und hält genau dort, wo er sich gerade befindet. Auch wenn es mitten auf der Straße ist.
So auch heute beobachtet auf einem Radweg. Ein Pärchen, mit Mountainbikes unterwegs. Das ist ein zweites Phänomän: Mountainbikes sind in, warum auch immer. Die Reifen sind dick und haben eine große Reibung auf dem Asphalt, die Vollfederung ist auf Asphalt mehr oder weniger sinnlos, da sie zu viel Kraft schluckt. Aber ich denke, bei dem Tempo, das die meisten In-Radler unterwegs sind, wird man von den Nachteilen nicht viel merken.
Nicht, dass man mich hier falsch versteht. Ich habe nichts gegen 26"-Räder. Sowohl 26" also ach 28" Laufräder haben Vor- und Nachteile. Ich war vor einem Jahr selber nahe dran, ein 26"-Rad zu kaufen. Aber solche Überlegungen haben In-Radler nicht.
Aber zurück zu unserem Pärchen. Die beiden fahren also nebeneinander auf dem Radweg, als sie beschließen, dass zu warm ist. Beide bremsen, halten, steigen vom Rad ab und entledigen sich überflüssiger Kleidung (Socken in Turnschuhen und Keps gegen Sonnenstich). Mitten auf dem Radweg, nebeneinander, genau so wie sie gefahren sind. Es kommt keiner mehr an ihnen vorbei. Klingeln ist in diesem Fall schon mindestens 50 m im Voraus erforderlich, denn es dauert schließlich seine Zeit, bis die Dame barfuß (die Socken in die Tasche gestecktg, die Schuhe stehen noch auf dem Radweg) sich zu ihrem Rad begibt und es zur Seite geschoben hat. Wer bringt solchen Sonntagsfahrern endlich mal die Regeln bei?
Freitag, 14. August 2009
Schadenfreude?
Ein leichtes Grinsen huschte gestern über mein Gesicht, als ich auf Heise folgende Meldung las: US-Gericht verhängt Verkaufsverbot für XML-fähiges Microsoft Word. Inhalt des Artikels ist, dass Microsoft die Programme Word 2003, Word 2007 und Word für Mac 2008 in den USA nicht mehr verkaufen darf. So schade.
Laut einem texanischen Gericht verstößt nämlich Microsoft gegen eine XML-Technik, die von einer kanadischen Firma patentrechtlich geschützt ist. Außerdem sind 290 Mio $ Strafe zu zahlen.
Natürlich wird Microsoft in Berufung gehen. Fortsetzung folgt.
Laut einem texanischen Gericht verstößt nämlich Microsoft gegen eine XML-Technik, die von einer kanadischen Firma patentrechtlich geschützt ist. Außerdem sind 290 Mio $ Strafe zu zahlen.
Natürlich wird Microsoft in Berufung gehen. Fortsetzung folgt.
Donnerstag, 13. August 2009
Mittwoch, 12. August 2009
Sonntag, 9. August 2009
En man i byrån
Lieder haben die Schweden. Und dazu ein passender Bloggeintrag von Isobel Hadley-Kamptz.
En man i byrån
Vad en man kan vara härlig och så plötsligt så besvärlig
ärligt sagt förfärlig, ja du vet
Lite prassel följs av trassel, snick och snack och tissel tassel
O det är trist man längtar efter att få va i ensamhet
Tänk dig att ha en man i byrån, i en ask bland andra grejer
När som helt du får lust så plockar du fram din ask
Känner du dig ensam syster, lite kelsjuk eller dyster
Har du alltid asken att ta till
Sen har du kul tills det blir tråkigt, blir det obekvämt och bråkigt
Stoppar du bara ner din ask i lådan när du vill
Tänk dig att ha en man i byrån, i en ask bland andra grejer
När som helt du får lust så plockar du fram din ask
(Lill Lindfors)
Dt. Übersetzung:
Ein Mann kann herrlich sein, und doch plötzlich so lästig,
um ehrlich zu sein, es ist schrecklich, aber das weißt du ja.
Ein bisschen Fremdgehen, und es gibt sofort Schwierigkeiten, Geschwätz und Getuschel,
Und es ist langweilig, man sehnt sich danach, alleine zu sein.
Stell dir vor, du hast einen Mann in der Schublade,
in einer Schachtel zusammen mit anderen Sachen.
Und immer wenn du dazu Lust hast, dann holst du die Schachtel hervor
Fühlst du dich einsam, Schwester, trübsinnig oder fehlt dir ein bisschen Kuscheln,
dann hast du immer die Schachtel, die du dir nehmen kannst.
Du hast Spaß dabei, so lange bis es langweilig wird.
Und wird es unbequem oder gibt es Streitereien,
dann steckst du die Schachtel einfach wieder zurück in die Schublade.
En man i byrån
Vad en man kan vara härlig och så plötsligt så besvärlig
ärligt sagt förfärlig, ja du vet
Lite prassel följs av trassel, snick och snack och tissel tassel
O det är trist man längtar efter att få va i ensamhet
Tänk dig att ha en man i byrån, i en ask bland andra grejer
När som helt du får lust så plockar du fram din ask
Känner du dig ensam syster, lite kelsjuk eller dyster
Har du alltid asken att ta till
Sen har du kul tills det blir tråkigt, blir det obekvämt och bråkigt
Stoppar du bara ner din ask i lådan när du vill
Tänk dig att ha en man i byrån, i en ask bland andra grejer
När som helt du får lust så plockar du fram din ask
(Lill Lindfors)
Dt. Übersetzung:
Ein Mann kann herrlich sein, und doch plötzlich so lästig,
um ehrlich zu sein, es ist schrecklich, aber das weißt du ja.
Ein bisschen Fremdgehen, und es gibt sofort Schwierigkeiten, Geschwätz und Getuschel,
Und es ist langweilig, man sehnt sich danach, alleine zu sein.
Stell dir vor, du hast einen Mann in der Schublade,
in einer Schachtel zusammen mit anderen Sachen.
Und immer wenn du dazu Lust hast, dann holst du die Schachtel hervor
Fühlst du dich einsam, Schwester, trübsinnig oder fehlt dir ein bisschen Kuscheln,
dann hast du immer die Schachtel, die du dir nehmen kannst.
Du hast Spaß dabei, so lange bis es langweilig wird.
Und wird es unbequem oder gibt es Streitereien,
dann steckst du die Schachtel einfach wieder zurück in die Schublade.
Samstag, 8. August 2009
Deutschland - Dienstleistungsland
Ich wollte heute morgen einkaufen gehen, mir dabei eine leckere Brezel kaufen um dann in aller Ruhe auf dem Balkon zu frühstücken.
Theoretisch, also laut Hinweisschild an der Ladentür, öffnet um 8 Uhr der Milchladen, ebenfalls ab 8 ist (theoretisch) Wochenmarkt. 'Passt perfekt', denke ich mir, als ich um halb 8 aufstehe. 'Dann bin ich um 8 beim Milchladen und gehe anschließend direkt auf den Markt und bin spätestens um halb 9 wieder zuhause.'
Um 7.59 Uhr schließe ich mein Fahrrad vor dem Milchladen ab. Die Tür ist noch geschlossen. Kein Problem, es ist ja auch noch nicht 8. Aber es wird 8.00 Uhr, es wird 8.01 Uhr und Kunde Nr. 2 ist da. Kurze Zeit später kommen Kunde Nr. 3 und 4, die Uhr zeigt 8.04. Dann hört man ein "klack" und die Tür lässt sich öffnen. Vier Minuten zu spät.
Nächste Station: Wochenmarkt. Ab 8 Uhr heißt es. Als ich gegen 8.10 Uhr auf den Markt komme, herrscht dort reges Treiben. Aber nicht die Kunden wuseln eifrig umher. Nein, es sind die Standbetreiber, die ihre Stände bestücken. Zwischen umherstehenden gestapelten Kisten und Einräumern werde ich bedient. Gurke, Rauke, Salat, Nektarinen, all das muß die nette Dame, die mich am Stand bedient, aus noch irgendwo versteckten Kisten holen. Aber ich war nicht die erste am Stand. Eine weitere Frau verlangt sogar noch nach Melone, die völlig zu unterst steckt. Glücklich mit meinen Einkäufen und das Mittagessen gerettet, gehe ich zum nächsten Stand: eine Bäckerei. Wenn man es weiß. Denn außer einem leeren Stand und einer jungen Dame dahinter, gab es noch nichts. Nicht einmal irgendwelche Körbe, aus denen meine Brezel und Brötchen hätten genommen werden können, standen in Sichtweite.
Brezellos gehe ich zurück zum meinem Fahrrad und bemerke beim Aufschließen, dass Kundin Nr. 1 vom Gemüsestand etwas bedrückt neben ihrem Auto steht und ein Beamter des Ordnungsamts mit ihrem Mann telefoniert. Ihr Delikt: Parken an einer Bushaltestelle, die gleichzeitig auch Ausweichmöglichkeit für entgegenkommende Busse dient. Und da in dem Fall nicht der Halter, sondern der Fahrer verantwortlich ist und der Fahrer bzw in diesem Fall die Fahrerin keinerlei Papiere bei sich hatte, mußte der Halter des Wagens die Identität der Dame bestätigen. Leider habe ich nicht mitbekommen, wie teuer dieses kurze Parken für die Dame wurde.
Nachtrag: Die nächste von mir angesteuerte Bäckerei hatte überraschender Weise schon offen, obwohl es erst 8.25 Uhr war und das Geschäft eigentlich erst um 8.30 Uhr öffnen sollte.
Theoretisch, also laut Hinweisschild an der Ladentür, öffnet um 8 Uhr der Milchladen, ebenfalls ab 8 ist (theoretisch) Wochenmarkt. 'Passt perfekt', denke ich mir, als ich um halb 8 aufstehe. 'Dann bin ich um 8 beim Milchladen und gehe anschließend direkt auf den Markt und bin spätestens um halb 9 wieder zuhause.'
Um 7.59 Uhr schließe ich mein Fahrrad vor dem Milchladen ab. Die Tür ist noch geschlossen. Kein Problem, es ist ja auch noch nicht 8. Aber es wird 8.00 Uhr, es wird 8.01 Uhr und Kunde Nr. 2 ist da. Kurze Zeit später kommen Kunde Nr. 3 und 4, die Uhr zeigt 8.04. Dann hört man ein "klack" und die Tür lässt sich öffnen. Vier Minuten zu spät.
Nächste Station: Wochenmarkt. Ab 8 Uhr heißt es. Als ich gegen 8.10 Uhr auf den Markt komme, herrscht dort reges Treiben. Aber nicht die Kunden wuseln eifrig umher. Nein, es sind die Standbetreiber, die ihre Stände bestücken. Zwischen umherstehenden gestapelten Kisten und Einräumern werde ich bedient. Gurke, Rauke, Salat, Nektarinen, all das muß die nette Dame, die mich am Stand bedient, aus noch irgendwo versteckten Kisten holen. Aber ich war nicht die erste am Stand. Eine weitere Frau verlangt sogar noch nach Melone, die völlig zu unterst steckt. Glücklich mit meinen Einkäufen und das Mittagessen gerettet, gehe ich zum nächsten Stand: eine Bäckerei. Wenn man es weiß. Denn außer einem leeren Stand und einer jungen Dame dahinter, gab es noch nichts. Nicht einmal irgendwelche Körbe, aus denen meine Brezel und Brötchen hätten genommen werden können, standen in Sichtweite.
Brezellos gehe ich zurück zum meinem Fahrrad und bemerke beim Aufschließen, dass Kundin Nr. 1 vom Gemüsestand etwas bedrückt neben ihrem Auto steht und ein Beamter des Ordnungsamts mit ihrem Mann telefoniert. Ihr Delikt: Parken an einer Bushaltestelle, die gleichzeitig auch Ausweichmöglichkeit für entgegenkommende Busse dient. Und da in dem Fall nicht der Halter, sondern der Fahrer verantwortlich ist und der Fahrer bzw in diesem Fall die Fahrerin keinerlei Papiere bei sich hatte, mußte der Halter des Wagens die Identität der Dame bestätigen. Leider habe ich nicht mitbekommen, wie teuer dieses kurze Parken für die Dame wurde.
Nachtrag: Die nächste von mir angesteuerte Bäckerei hatte überraschender Weise schon offen, obwohl es erst 8.25 Uhr war und das Geschäft eigentlich erst um 8.30 Uhr öffnen sollte.
Donnerstag, 6. August 2009
Aufzug fahren
Bin heute Aufzug gefahren, wie jeden Tag. Verschwitzt hatte ich mein Kleines Schwarzes in den Keller gestellt und auf den Aufzugknopf gedrückt. Ich hörte, wie der Aufzug nach oben fährt, hält, und dann zu mir nach unten kommt. Besetzt.
So machte mein Nachbar, der eigentlich nur drei Stockwerke nach oben wollte (5 - 8) einen kleinen Ausflug über 15 Stockwerke, denn der Aufzug fuhr zuerst in den Keller um mich abzuholen, bevor er dann - mich unterwegs rauslassend - schließlich in die 8. Etage fuhr.
Faulheit muß bestraft werden, da wäre er nämlich schneller gelaufen.
So machte mein Nachbar, der eigentlich nur drei Stockwerke nach oben wollte (5 - 8) einen kleinen Ausflug über 15 Stockwerke, denn der Aufzug fuhr zuerst in den Keller um mich abzuholen, bevor er dann - mich unterwegs rauslassend - schließlich in die 8. Etage fuhr.
Faulheit muß bestraft werden, da wäre er nämlich schneller gelaufen.
Fahrradstadt Tübingen
Meinen täglichen Weg zur Arbeit, der etwa 2,8 km beträgt, lege ich per Rad zurück und bin somit ein gutes Beispiel für die Initiative Mit dem Rad zur Arbeit von ADFC und AOK. Auf diesem Weg habe ich auf einer Strecke von ca. 1,5 km 10 Ampeln zu überqueren. Mit der täglichen Routine kriegt man das aber meistens recht gut hin.
Jetzt ist Sommerzeit. Sommerzeit ist Baustellenzeit. Nicht nur auf den deutschen Autobahnen wird auf Teufel komm' raus gebaut, nein auch meine Stadt ist eine einzige große Baustelle. Die Baustellenhinderhisse beschränken sich auf meinem täglichen Weg zur Arbeit aber nicht auf einen kurzen Abschnitt, sondern fast auf die gesamte Strecke.
- Baustelle 1: "Vollsperrung wegen Straßenbauarbeiten".
- Baustelle 2: "Vollsperrung wegen Straßenbauarbeiten".
- Baustelle 3 und 4: "Vollsperrung wegen Abbruch des Gebäude xxxstr. Nr. y und Straßenbauarbeiten".
- Baustelle Nr. 5: "Tiefbauarbeiten, Verlegung einer Fernwärmeleitung".
So kämpft sich der tapfere Radfahrer täglich durch zahlreiche Ampeln, schiebt sein Rad zwischen Fußgängern und sinneskranken Radfahrern (die sich einbilden, nachmittags um 16 Uhr auf dem Bürgersteig nicht absteigen zu müssen, und die von mir regelmässig mit entsprechenden Kommentaren rechnen müssen), versucht, nicht mit anderen Radfahrern und Bauarbeitern zu kollidieren, bemüht sich, ungeschadet auf die Hauptstraße zu kommen (die frühere Ampel wurde abgeschaltet, die Verkehrsführung geändert (Autos haben Vorrang) und die armen Radfahrer müssen schauen, wo sie bleiben.
Jetzt ist Sommerzeit. Sommerzeit ist Baustellenzeit. Nicht nur auf den deutschen Autobahnen wird auf Teufel komm' raus gebaut, nein auch meine Stadt ist eine einzige große Baustelle. Die Baustellenhinderhisse beschränken sich auf meinem täglichen Weg zur Arbeit aber nicht auf einen kurzen Abschnitt, sondern fast auf die gesamte Strecke.
- Baustelle 1: "Vollsperrung wegen Straßenbauarbeiten".
- Baustelle 2: "Vollsperrung wegen Straßenbauarbeiten".
- Baustelle 3 und 4: "Vollsperrung wegen Abbruch des Gebäude xxxstr. Nr. y und Straßenbauarbeiten".
- Baustelle Nr. 5: "Tiefbauarbeiten, Verlegung einer Fernwärmeleitung".
So kämpft sich der tapfere Radfahrer täglich durch zahlreiche Ampeln, schiebt sein Rad zwischen Fußgängern und sinneskranken Radfahrern (die sich einbilden, nachmittags um 16 Uhr auf dem Bürgersteig nicht absteigen zu müssen, und die von mir regelmässig mit entsprechenden Kommentaren rechnen müssen), versucht, nicht mit anderen Radfahrern und Bauarbeitern zu kollidieren, bemüht sich, ungeschadet auf die Hauptstraße zu kommen (die frühere Ampel wurde abgeschaltet, die Verkehrsführung geändert (Autos haben Vorrang) und die armen Radfahrer müssen schauen, wo sie bleiben.
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