Fahrradverbot. Ich. Schon wieder. 20 km wurden mir erlaubt. Aus Trainingszwecken für die Schweiz. Wenn es gut geht auch 30. Aber es ging nicht besonders gut. Die übliche Strecke. Bei Hirschau gemerkt, dass ich keinen Schlenker mehr über Tübingen machen sollte, sondern auf dem direkten weg unter die warme Dusche.
Dann das Telefon "wo bist du? Wir warten auf dich". Gesas und Gernots Tour nach Glatt. 120 km, riesige Kuchenstücke und das alles ohne mich. Das Wetter sonnig und 24 °C. Es ist zum heulen. Aber was tut man nicht alles, um mit in die Schweiz zu gehen. Aber hart war es trotzdem. Sehr hart. Extrem hart sogar.
19,5 km, Durchschnitt: 22,5 km/h
Montag, 28. April 2008
Freitag, 25. April 2008
BW-PC
Freitag morgen kurz nach sieben. Verschlafen boote ich meinen schönen Rechner mit Festplatten von insgesamt 280 GB (80/80/120) und DVD-Brenner. Ich gehöre zu den Wenigen im Haus, die einen DVD-Brenner haben. Zugegeben, der Rechner ist auch nicht aus UB-Mitteln beschafft worden, sondern noch vom MM-Labor. Aber egal, kein Susi hat einen Brenner!
Also, verschlafen boote ich meinen Rechner. Das Bootmenü blinkt "smart failure predicted on primary master. Please backup your hard disc immediately!" Panik entsteht. Wie alt sind die Backups, was ist wichtig, welchen Schrott habe ich wo liegen.
Aber ich bin ja Katastrophen gewöhnt - aber nicht am eigenen Rechner! Also ntbackup starten und alles übers Wochenende laufen lassen. Puh, das wäre geschafft.
Jetzt bekomme ich einen Baden-Württemberg-PC. Ja, so etwas gibt es. Für die Hochschulen des Landes. Eine Blechkiste mit schönem Inhalt:
- Athlon 64 X2 4800+ (2.5 GHz) (ein Dualprozessor, nur für mich)
- 1 GB RAM
- 250GB SATA Festplatte (für noch mehr mp3s auf der Festplatte)
- DVD (SATA 16X +/-RW LightScribe)
- Tastatur mit Smartcard-Reader
- optische Maus
Und das für popelige 345 €.
Montag soll er bestellt werden. Hoffentlich hält mein alter noch so lange durch. Die Altersschwäche zeigt sich vor allem morgens beim Booten. Durchhalten Junge, durchhalten.
Also, verschlafen boote ich meinen Rechner. Das Bootmenü blinkt "smart failure predicted on primary master. Please backup your hard disc immediately!" Panik entsteht. Wie alt sind die Backups, was ist wichtig, welchen Schrott habe ich wo liegen.
Aber ich bin ja Katastrophen gewöhnt - aber nicht am eigenen Rechner! Also ntbackup starten und alles übers Wochenende laufen lassen. Puh, das wäre geschafft.
Jetzt bekomme ich einen Baden-Württemberg-PC. Ja, so etwas gibt es. Für die Hochschulen des Landes. Eine Blechkiste mit schönem Inhalt:
- Athlon 64 X2 4800+ (2.5 GHz) (ein Dualprozessor, nur für mich)
- 1 GB RAM
- 250GB SATA Festplatte (für noch mehr mp3s auf der Festplatte)
- DVD (SATA 16X +/-RW LightScribe)
- Tastatur mit Smartcard-Reader
- optische Maus
Und das für popelige 345 €.
Montag soll er bestellt werden. Hoffentlich hält mein alter noch so lange durch. Die Altersschwäche zeigt sich vor allem morgens beim Booten. Durchhalten Junge, durchhalten.
Montag, 21. April 2008
Nachwirkungen
Schwesterherz sagt, der Pfosten sei wirklich leicht zu übersehen. Und ich sei auch nicht die erste gewesen, die Kontakt mit ihm hatte.
Finchen sagt, ein paar Schädelknochen wären verschoben und der craniosakrale Rhythmus sei am rechten Hinterkopf kaum zu spüren - keine Ahnung was das bedeutet. Der Rhythmus sei so etwas ähnliches wie der Puls. Ich habe auf jeden Fall Schädelweh, einen Bluterguss am Hintern (rechts) und einen am Schienbein (links), Schürfwunden an beiden Knien, völlig blaue Ellenbogen und diverse nicht nennenswert große blaue Flecken.
Wegen der Kopfschmerzen habe ich mir erst mal einen freien Tag gegönnt. Weiß man, ob es nicht doch eine Gehirnerschütterung ist? Ist es nicht, aber Finchen hat trotzdem genug zu tun, um mich bis Auffahrt wieder fit zu kriegen. Radfahrverbot. So wird das nie was mit meiner Beinmuskulatur.
Finchen sagt, ein paar Schädelknochen wären verschoben und der craniosakrale Rhythmus sei am rechten Hinterkopf kaum zu spüren - keine Ahnung was das bedeutet. Der Rhythmus sei so etwas ähnliches wie der Puls. Ich habe auf jeden Fall Schädelweh, einen Bluterguss am Hintern (rechts) und einen am Schienbein (links), Schürfwunden an beiden Knien, völlig blaue Ellenbogen und diverse nicht nennenswert große blaue Flecken.
Wegen der Kopfschmerzen habe ich mir erst mal einen freien Tag gegönnt. Weiß man, ob es nicht doch eine Gehirnerschütterung ist? Ist es nicht, aber Finchen hat trotzdem genug zu tun, um mich bis Auffahrt wieder fit zu kriegen. Radfahrverbot. So wird das nie was mit meiner Beinmuskulatur.
Mittwoch, 16. April 2008
Pfosten
Sonntag war ich Radfahren. Mit Stefan bei den Bürgerseen. Die Touriinfo schreibt: "Inmitten von Grün zwischen Streuobstwiesen und Wald liegt das Naherholungsgebiet Talwald mit den drei Bürgerseen." Liegt irgendwo zwischen Kirchheim/Teck und Nürtingen.
Stefan schreibt:"Eine gemütliche Rundtour, die uns über die Höhen des Neckartals zu den Bürgerseen bei Kirchheim führt..." Gemütlich ist zwar was anderes, aber das ist ja recht so, Frau will ja schließlich für die Mittelland-Tour am 1. Mai trainieren.
Etwa 16 km sind es von Derendingen nach Pliezhausen, dort wurde gestartet. Martin war da, Heike, Jens und noch ein paar mehr. Neun Leute insgesamt.
Durch Wald und Wiese, Matsch und Pfützen fuhren wir also dorthin. Ich habe ihn verflucht. Muß der durch den ganzen Matsch fahren, gibt es keinen besseren Weg, mein kleines Schwarzes ist schließlich ganz neu!
Mittagessen ("wir haben Hunger, wann sind wir endlich da?" gab es beim Italiener am Flugfeld. Nicht der Hit aber günstig. Wo kriegt man schon eine Pizza mit Salami und Schinken für 5,50 €?
Zurück sind wir dann über Nürtingen und noch andere Käffer entlang des Neckartalradwegs.
In Pliezhausen große Verabschiedung und wir zu viert zurück in Richtung Tübingen. Und plötzlich steht da ein Pfosten. Ich kann es mir nur so erklären, dass der kurz vor mir auf den Radweg gerannt ist, dieser Pfosten.
Erst mal alle Glieder sortieren, Augen auf, neben mir auf dem Boden sitzt Heike. Kopf tut weh, bin irgendwie auf den Hinterkopf geknallt, der Helm hat Risse. Knie aufgeschürft, blaue Flecke überall. Heike geht es ähnlich.
87 km, Durchschnitt 19 km/h, knapp 600 Hm
Stefan schreibt:"Eine gemütliche Rundtour, die uns über die Höhen des Neckartals zu den Bürgerseen bei Kirchheim führt..." Gemütlich ist zwar was anderes, aber das ist ja recht so, Frau will ja schließlich für die Mittelland-Tour am 1. Mai trainieren.
Etwa 16 km sind es von Derendingen nach Pliezhausen, dort wurde gestartet. Martin war da, Heike, Jens und noch ein paar mehr. Neun Leute insgesamt.
Durch Wald und Wiese, Matsch und Pfützen fuhren wir also dorthin. Ich habe ihn verflucht. Muß der durch den ganzen Matsch fahren, gibt es keinen besseren Weg, mein kleines Schwarzes ist schließlich ganz neu!
Mittagessen ("wir haben Hunger, wann sind wir endlich da?" gab es beim Italiener am Flugfeld. Nicht der Hit aber günstig. Wo kriegt man schon eine Pizza mit Salami und Schinken für 5,50 €?
Zurück sind wir dann über Nürtingen und noch andere Käffer entlang des Neckartalradwegs.
In Pliezhausen große Verabschiedung und wir zu viert zurück in Richtung Tübingen. Und plötzlich steht da ein Pfosten. Ich kann es mir nur so erklären, dass der kurz vor mir auf den Radweg gerannt ist, dieser Pfosten.
Erst mal alle Glieder sortieren, Augen auf, neben mir auf dem Boden sitzt Heike. Kopf tut weh, bin irgendwie auf den Hinterkopf geknallt, der Helm hat Risse. Knie aufgeschürft, blaue Flecke überall. Heike geht es ähnlich.
87 km, Durchschnitt 19 km/h, knapp 600 Hm
Dienstag, 15. April 2008
Kleine Freitagsrunde
Mössingen hat seit 29. Februar einen ADFC Ortsverein. Cheffe dort ist Martin. Martin bietet viele Radtouren an, aber auch regelmässige Feierabendtouren. Jeden zweiten Freitag im Monat trifft man sich dazu um 18 Uhr am Mössinger Bahnhof. Die erste Tour solle am 11. April sein. Den Kreisverband bat er um zahlreiche Unterstützung, da auch die Presse da sein würde.
Also trifft sich der Kreisverband Freitag um 17 Uhr an der Neckarbrücke. Jörg, ich, Jens, sowie Michael und Karin. Wir radel los. Kaum aus Derendingen draußen fängt es doch ziemlich an zu schütten. Anhalten, Regenhose an, Regenjacke, Kaputze und Gamaschen. Ohne ging gar nichts.
Klatschnass kamen wir mutigen Freiwillige, die sich geopfert hatten, von Tü bei Regen nach Mössingen zu fahren um Martin zu unterstützen, am Bahnhof an. Und was ist, Tübinger Cheffe war mit dem Zug gekommen. Feigling!
Also, einmal um den Kreisverkehr, Pressebild, heim zu Martin und Rüblitorte essen. Lecker.
Es war dann aber doch recht unangenehm, hinterher wieder in die kalten, nassen Klamotten zu steigen. Ein Vorteil hatte es aber: jetzt weiß ich wenigstens, dass meine Regenhose nicht mehr dicht ist, ich muß mir also für die Schweiz eine neue kaufen.
Also trifft sich der Kreisverband Freitag um 17 Uhr an der Neckarbrücke. Jörg, ich, Jens, sowie Michael und Karin. Wir radel los. Kaum aus Derendingen draußen fängt es doch ziemlich an zu schütten. Anhalten, Regenhose an, Regenjacke, Kaputze und Gamaschen. Ohne ging gar nichts.
Klatschnass kamen wir mutigen Freiwillige, die sich geopfert hatten, von Tü bei Regen nach Mössingen zu fahren um Martin zu unterstützen, am Bahnhof an. Und was ist, Tübinger Cheffe war mit dem Zug gekommen. Feigling!
Also, einmal um den Kreisverkehr, Pressebild, heim zu Martin und Rüblitorte essen. Lecker.
Es war dann aber doch recht unangenehm, hinterher wieder in die kalten, nassen Klamotten zu steigen. Ein Vorteil hatte es aber: jetzt weiß ich wenigstens, dass meine Regenhose nicht mehr dicht ist, ich muß mir also für die Schweiz eine neue kaufen.
Mittwoch, 9. April 2008
Schöne Zähne
Aus dem Gespräch mit der Putzfrau.
- "Sind Sie die Frau xxx?"
- "Ja." ???
- "Ach sehen Sie, dann hatte ich doch recht. Ich hatte mich neulich mit Herrn yyy unterhalten und da sind wir auf Sie gekommen. Ich sagte ihm, dass ich Sie nicht kenne aber er sagte, das wäre so eine Kleinere. Worauf ich ihn fragte, ob das die sei mit den auffallend schönen Zähnen."
- ??????????????????
Eine Kollegin hatte mir ja schon erzählt, dass die Frau psychische Probleme hat!
- "Sind Sie die Frau xxx?"
- "Ja." ???
- "Ach sehen Sie, dann hatte ich doch recht. Ich hatte mich neulich mit Herrn yyy unterhalten und da sind wir auf Sie gekommen. Ich sagte ihm, dass ich Sie nicht kenne aber er sagte, das wäre so eine Kleinere. Worauf ich ihn fragte, ob das die sei mit den auffallend schönen Zähnen."
- ??????????????????
Eine Kollegin hatte mir ja schon erzählt, dass die Frau psychische Probleme hat!
Dienstag, 8. April 2008
Endlich meins
Habe gestern morgen bei Fahrradhändler angerufen und seiner Trudl mitgeteilt, dass ich das Rad heute (also gestern) um halb 6 holen werde. Sie: "ach, hat er sich am Samstag nicht mehr gemeldet." So scheinheilig können fromme Leute sein.
Also, Montag abend, 17.35 Uhr. Ich betrete den Laden. Nach etwa 5 Minuten kommt endlich jemand. Au, er wäre gleich fertig, es fehlt nur noch der Tacho. 10 Minuten später: "Die Hörnchen passen nicht auf den Lenker." Ah ja, ich dachte, es wäre nur noch der Tacho? Also nach Alternativhörnchen geschaut. Dann noch das Trittfrequenz-Dingens hingebaut, dann kam noch andere Kundschaft, dann Krapp um zu schauen, ob ich noch da bin. Dann fehlte noch die Klingel, und es mußte das Klickfix noch vom alten aufs neue Rad montiert werden.
Dann endlich kam die große Rechnung. Um 19.30 Uhr waren wir dann bei Krapp zuhause! Und jetzt ist es meins. Nur: wenn ich für den neuen (Austausch-)Sattel den vollen Preis bezahle, müßte ja der Originalsattel auch meiner sein. Muß mal nachfragen. Saftladen!
Also, Montag abend, 17.35 Uhr. Ich betrete den Laden. Nach etwa 5 Minuten kommt endlich jemand. Au, er wäre gleich fertig, es fehlt nur noch der Tacho. 10 Minuten später: "Die Hörnchen passen nicht auf den Lenker." Ah ja, ich dachte, es wäre nur noch der Tacho? Also nach Alternativhörnchen geschaut. Dann noch das Trittfrequenz-Dingens hingebaut, dann kam noch andere Kundschaft, dann Krapp um zu schauen, ob ich noch da bin. Dann fehlte noch die Klingel, und es mußte das Klickfix noch vom alten aufs neue Rad montiert werden.
Dann endlich kam die große Rechnung. Um 19.30 Uhr waren wir dann bei Krapp zuhause! Und jetzt ist es meins. Nur: wenn ich für den neuen (Austausch-)Sattel den vollen Preis bezahle, müßte ja der Originalsattel auch meiner sein. Muß mal nachfragen. Saftladen!
Montag, 7. April 2008
Kundendienst
Freitag habe ich mein kleines Schwarzes weggebracht. Fertig machen (Remote LO der Federgaben, Trittfrequenzmesser) und Kundendienst plus: Verkabelung Rücklicht ändern wegen Packtasche, Klick-Fix, Klingel. Fertig sein sollte es Samstag.
Nach dem Anruf gegen 10 Uhr wurde mir mitgeteilt, dass das Rad noch nicht fertig sei, er würde sich melden. Mehr muß ich dazu nicht schreiben.
Also habe ICH mich heute morgen gemeldet und ausrichten lassen, dass ich es heute abend hole. Günter soll der Teufel holen!
Nach dem Anruf gegen 10 Uhr wurde mir mitgeteilt, dass das Rad noch nicht fertig sei, er würde sich melden. Mehr muß ich dazu nicht schreiben.
Also habe ICH mich heute morgen gemeldet und ausrichten lassen, dass ich es heute abend hole. Günter soll der Teufel holen!
Donnerstag, 3. April 2008
Birgitta Birgersdotter
Die Heilige Birgitta von Schweden, geboren 1303, Gründerin des Klosters in Vadstena. Mit 13 Jahren wurde sie mit Ulf Gudmarsson verheiratet und hatte mit ihm acht Kinder. Zusammen mit Ulf lebte sie auf Burg Ulvåsa in der Nähe von Motala.
1341 pilgerten die beiden nach Santiago de Compostela. Auf dem Heimweg erkrankte er schwer, wurde aber durch göttliche Fügung wieder einigermassen gesund. Diese Genesung veranlasste ihn als Novize in das Kloster Alvastra einzutreten, wo er dann 1344 starb.
Diese seltsame Tat veranlasste mich etwas nachzuforschen. Darf auch heute noch ein bereits verheirateter Mann einfach so seine Frau verlassen und ins Kloster gehen? Er ist ja immerhin schon verheiratet und müsste sich dann entweder scheiden lassen - was ja bei den Katholikten eigentlich nicht erlaubt ist. Oder er wäre sowohl mit seiner Frau als auch mit der Kirche verheiratet was so ziemlich gegen die Monogamie spricht.
Zu was arbeite ich in einer Bibliothek mit Sondersammelgebiet Theologie, wenn man hier die Lösung nicht finden würde. Ein Kollege konnte mir weiterhelfen. Antwort: ja, es ist möglich. Mann muß mit seiner Frau nur getrennt leben von Tisch und Bett und kann dann in ein Kloster eintreten. Natürlich andersrum auch. Und: der Mann könnte verheiratet sogar Priester werden!!! Warum sind dann die jungen Studenten so dumm? Erst heiraten und Kinder kriegen und sich dann in den Dienst der Kirche stellen, so hat man wenigstens ein paar Jahre seinen Spaß.
Außerdem zahlt die kath. Kirche für 3 (in Worten: DREI) nichteheliche Kinder der Priester die Alimente. Ab dem vierten muß man dann selber zahlen.
Auch interessant zu erfahren war, dass jeder Christ (also auch ich wenn ich nicht aus der Kirche austrete) Papst werden kann. Habemus papam. Amen.
1341 pilgerten die beiden nach Santiago de Compostela. Auf dem Heimweg erkrankte er schwer, wurde aber durch göttliche Fügung wieder einigermassen gesund. Diese Genesung veranlasste ihn als Novize in das Kloster Alvastra einzutreten, wo er dann 1344 starb.
Diese seltsame Tat veranlasste mich etwas nachzuforschen. Darf auch heute noch ein bereits verheirateter Mann einfach so seine Frau verlassen und ins Kloster gehen? Er ist ja immerhin schon verheiratet und müsste sich dann entweder scheiden lassen - was ja bei den Katholikten eigentlich nicht erlaubt ist. Oder er wäre sowohl mit seiner Frau als auch mit der Kirche verheiratet was so ziemlich gegen die Monogamie spricht.
Zu was arbeite ich in einer Bibliothek mit Sondersammelgebiet Theologie, wenn man hier die Lösung nicht finden würde. Ein Kollege konnte mir weiterhelfen. Antwort: ja, es ist möglich. Mann muß mit seiner Frau nur getrennt leben von Tisch und Bett und kann dann in ein Kloster eintreten. Natürlich andersrum auch. Und: der Mann könnte verheiratet sogar Priester werden!!! Warum sind dann die jungen Studenten so dumm? Erst heiraten und Kinder kriegen und sich dann in den Dienst der Kirche stellen, so hat man wenigstens ein paar Jahre seinen Spaß.
Außerdem zahlt die kath. Kirche für 3 (in Worten: DREI) nichteheliche Kinder der Priester die Alimente. Ab dem vierten muß man dann selber zahlen.
Auch interessant zu erfahren war, dass jeder Christ (also auch ich wenn ich nicht aus der Kirche austrete) Papst werden kann. Habemus papam. Amen.
Mittwoch, 2. April 2008
Feierabend
Der letzte Tag schönes Wetter. Das muß ich ausnutzen. Mir tun zwar immer noch die Knie weh von den 400 Höhenmetern am Sonntag, aber es muß trainiert werden und zwar vor allem bergauf, sonst habe ich in der Schweiz ein Problem. Da sind 500 - 100 Hm pro Tag angesetzt. Aber für die Knie gibt es ja Cortison und Diclo.
Der Heimweg ("wie, sie fahren jetzt noch nach Reutlingen? Mit dem Rad? Da fahre ich auch hin, aber mit dem Zug, das ist doch mit dem Rad viel zu weit!") führte mich über Wannweil-Jettenburg-Wankheim-Mähringen. Viel Gegenwind. Habe ich bei der Strecke abends irgendwie ständig. Deshalb war ich auch so langsam. Natürlich nur deshalb. Nicht wegen der Kondition.
23 km, Schnitt 17,5 km/h
Der Heimweg ("wie, sie fahren jetzt noch nach Reutlingen? Mit dem Rad? Da fahre ich auch hin, aber mit dem Zug, das ist doch mit dem Rad viel zu weit!") führte mich über Wannweil-Jettenburg-Wankheim-Mähringen. Viel Gegenwind. Habe ich bei der Strecke abends irgendwie ständig. Deshalb war ich auch so langsam. Natürlich nur deshalb. Nicht wegen der Kondition.
23 km, Schnitt 17,5 km/h
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