Sonntag, 27. Dezember 2009
@duweißtschonwen
- Absterben von Gehirnzellen
- Gedächtnisstörung, gestörte Orientierung
- Herzmuskelschwäche
- Gastritis
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse (-> Insulinmangel -> Diabetes mellitus)
- Nierenschäden
- erhöhtes Darmkrebsrisiko
- usw.
20% des aufgenommenen Alkohols, so schreibt mein Ernährungslehre Lernordner, werden durch die Magenschleimhaut resorbiert. Dabei verzögern schwer verdauliche Speisen die Resorption, beschleunigt wird sie dagegen u.a. durch Zucker, warmer Alkohol oder Kohlensäure.
Der restliche Alkohol wird im Dünndarm resorbiert und gelangt über das Blut zur Leber, wo er fast vollständig abgebaut wird (0,1 g/Stunde und kg Körpergewicht). Wird mehr Alkohol aufgenommen als die Leber sofort verarbeiten kann, gelangt der Alkohol mit dem Blut in den gesamten Organismus und verteilt sich so im Körper.
Alkohol hemmt die ADH-Ausschüttung (= antidiuretisches Hormon -> vermehrte Wasserausscheidung -> gestörter Elektrolythaushalt -> Kopfschmerzen).
Übelkeit und Erbrechen entstehen durch eine Reizung der Magenschleimhaut.
Und noch ein interessanter Link für alle, die mehr wissen wollen.
@Trude: im Lernordner steht auch: geringe Alkoholmengen mildern akuten Durchfall :-)
Freitag, 25. Dezember 2009
Weihnachten 1999
Ich habe Weihnachten 1999 in Schweden verbracht. Bei Göre im Hemgårdsvägen, Nyköping.
Flug mit Swissair nach Sthlm. Im Flugzeug wurde ich von einer Saftschubse mit "Madame" angesprochen. Wen meint die wohl, es ist doch keiner da außer mir? In Zürich kam mein Gepäck nicht mit, also bekam ich in Stockholm ein SwissAir-T-Shirt und einen Kulturbeutel mit allem Nötigen drin. Dadurch hätte ich aber um ein Haar den letzen Bus nach Nyköping verpasst.
Wir schlemmten Köttbullar, Hasselback Potatis, Julmust, Knäck und andere kalorienarme Leckereien. Am nächsten Tag wollten wir einen gemütlichen Winterspaziergang zum Hafen machen, der jedoch weniger gemütlich wurde als wir angenommen hatten. Auch hier waren die Ausläufer von Lothar deutlich zu spüren: ein Baum und eine Litfassäule wurden umgeweht. Es ist sicherlich noch mehr passiert, aber das war das, was wir mit eigenen Augen sahen.
Nach Weihnachten fuhren wir nach Stockholm. Geplant war, ein paar gemütliche Tage dort zu verbringen. Stattdessen durften wir arbeiten. Hundguiden sollte Anfang Januar auf der Hundemesse in Göteborg präsentiert werden, aber wenige Tage vor Weihnachten hatten Vokativ einen Computercrash - und kein aktuelles Backup! Und gepresst werden sollte die Scheibe ja auch noch. Und da ich Hundguiden programmiert hatte, war ich nach Meinung von Håkan und Eliza die große Rettung.
Am 7. Januar fuhren wir also nach Göteborg und nach einem anstrengenden Wochenende auf der Messe nachts wieder zurück nach Stockholm - denn mein Flug ging Montag um 13 Uhr nochwas. Also wieder SwissAir nach Zürich, dort hatte ich Aufenthalt bis zum Weiterflug nach Stuttgart. Plötzllich hatte die Maschine 1 Stunde verspätung, dann noch eine - ich weiß nicht, wie lange das Ding letztendlich Verspätung hatte. Als wir endlich im Flugzeug saßen, bekamen wir etwa 1/2 Stunde lang keine Starterlaubnis. Keiner nannte einen Grund dafür.
Den Grund für die Verspätung unserer Propellermaschine erfuhr ich, als ich nichtsahnend in meinem Studentenwohnheim angekommen war und Eltern und schwedische Freunde schon mehrmals versucht hatten, mich telefonisch zu erreichen. Grund für die Verspätung meiner Maschine war ein Crash einer Crossair-Maschine nach Dresden, die kurz nach dem Start abgestürzt war. Manchmal hat man doch einen Schutzengel.
Frohe Weihnachten 2009!
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Julbocken brann ned
Der 13 m hohe, 7 m lange und 3 Tonnen schwere Bock wird seit 1966 gebaut und wurde seitdem fast jedes Jahr angezündet. 2001 war es ein 51jähriger betrunkener Amerikaner, der glaubte, das Anzünden des Bocks gehöre zur Tradition von Gävle. Neben einer Schadensersatzzahlung durfte er auch einige Zeit hinter schwedischen Gardinen verbringen. Wenn schon Schweden, dann richtig, oder?
Mehr Infos zum Julbock unter:
deutsch: http://de.wikipedia.org/wiki/Julbock#Julbock_in_G.C3.A4vle
schwedisch/englisch: http://www.merjuligavle.se/Bocken/
Dienstag, 22. Dezember 2009
Kurze Tage
| Sonnenaufgang | Sonnenuntergang | |||
|---|---|---|---|---|
| Tübingen | Stockholm | Tübingen | Stockholm | |
| 10.12.2009 | 08:04 Uhr | 08:32 Uhr | 16:35 Uhr | 14:51 Uhr |
| 11.12.2009 | 08:05 Uhr | 08:33 Uhr | 16:35 Uhr | 14:51 Uhr |
| 12.12.2009 | 08:06 Uhr | 08:34 Uhr | 16:35 Uhr | 14:50 Uhr |
| 13.12.2009 | 08:07 Uhr | 08:36 Uhr | 16:34 Uhr | 14:50 Uhr |
| 11.12.2009 | 08:04 Uhr | 08:32 Uhr | 16:34 Uhr | 14:50 Uhr |
| 15.12.2009 | 08:05 Uhr | 08:23 Uhr | 16:33 Uhr | 14:49 Uhr |
| 16.12.2009 | 08:09 Uhr | 08:39 Uhr | 16:29 Uhr | 14:50 Uhr |
| 17.12.2009 | 08:10 Uhr | 08:40 Uhr | 16:33 Uhr | 14:49 Uhr |
| 18.12.2009 | 08:11 Uhr | 08:40 Uhr | 16:32 Uhr | 14:49 Uhr |
| 19.12.2009 | 08:11 Uhr | 08:41 Uhr | 16:32 Uhr | 14:48 Uhr |
| 20.12.2009 | 08:12 Uhr | 08:42 Uhr | 16:31 Uhr | 14:48 Uhr |
| 21.12.2009 | 08:12Uhr | 08:43 Uhr | 16:31 Uhr | 14:48 Uhr |
Sonntag, 20. Dezember 2009
Samstag, 19. Dezember 2009
Vem fan spelar trumpet ...
Legt man die CD ins CD-Laufwerk seines G4s, wird man begrüßt mit: "Stort grattis till dej som har köpt den här skivan. Jag tror att den kommer att göra dej till en lyckligare människa. Tanken är att du kan använda den till at hämnas på jobbiga grannar. Eller varför inte sätta igång ett bråk i fastigheten där du bor? ..."
Wenn jemand mal probehören will, gerade höre ich das Stück "Kebabkungen". Nur gut, dass mein Mittagessen noch ein bisschen hin ist.
Freitag, 18. Dezember 2009
Traurig
Ich bin immer noch fahrraduntauglich und wie es scheint, leidet auch mein Kleines Schwarzes scheint unter Entzugserscheinungen. Armes Kleines!
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Dienstag, 15. Dezember 2009
Arztbericht
Das ist das Ergebnis meines Handgelenk-MRTs vor einigen Wochen. Nur für den Fall, dass jemand noch kein Mitleid mit mir hat.
Sonntag, 13. Dezember 2009
Samstag, 12. Dezember 2009
Elsbeth ist beleidigt
Aber mal ehrlich, wer hat Lust, irgendwelchen auf dem Dachboden gefundenen Krempel wie letztes Jahr, abgelaufene Kaugummis oder Rätsel über das Dehnungs-h (dieses Jahr) zu bekommen? Elsbeths Adventskalender zeichnen sich aus durch Sparsamkeit. Aus Neugierde habe ich heute die restlichen Päckchen geöffnet. Natürlich schreien jetzt alle "das macht man nicht", Trude vermutlich am lautesten. Dabei habe ich mit ihr zusammen gestern alle Päckchen bis zum 17. ausgepackt!
Resultat: 4 Teebeutel (davon 2 geklaut, einen geschenkt bekommen), 5 Creme-Proben, 1 Seifenprobe, 1 Päckchen Taschentücher, 2 Kinderrätsel Grundschule, 1 Maoam-Bonbon, 1 Maoam-Stipes, 2 Aldi- Schoko-Anhänger, 2 Kaugummi (einer bereits abgelaufen), 1 Teeprobe, 1 kitschiger Stern osv.
Aufgrund der letztjährigen Erfahrungen und dem diesjährigen vordezemberlichen Spicken, habe ich natürlich keine Lust, Elsbeth einen richtigen Adventskalender zu machen. Ich würde ihn, wie sie, mit Zeugs füllen, das ich los werden will: komische Engel aus der Apotheke, eine Fußbad-Probe, Shampoo für dauergewelltes Haar, Schokolade, die ich nicht mag.
Das Ganze macht einfach keinen Sinn, weshalb sie von mir dieses Jahr also keinen Adventskalender bekam. Das Zeugs, das ich loswerden wollte, habe ich Trude gegeben - für Elsbeths Adventskalender.
Donnerstag, 10. Dezember 2009
Einkäufe
Geschenk!
Montag, 30. November 2009
Verkürztes Nervensystem
?????
Das könne alle möglichen Ursachen haben, erklärte sie auf meine Nachfrage. Ich bin jetzt also nicht unbedingt schlauer, dafür um etliche zuhause durchzuführenden Dehnaufgaben reicher. Und - zum Glück weiß sie noch nichts davon - Trude wird ab Mittwoch evtl als Dehnverstärker herhalten müssen.
Sonntag, 29. November 2009
Erkältung und ihre Kosequenzen
Viele bleiben jedoch bei einer Erkältung von der Arbeit zuhause. Manche haben auch das Gefühl, bei einer Ekältung weniger effektiv zu arbeiten. Schwedische Forscher des Instituts für Gesundheitsökonomie haben jetzt die finanziellen Konsequenzen von Erkältungen berechnet - sie sind so hoch wie die finanziellen Folgen von Unfällen.
Die durch Erkältungen und allergische Rhinitis wie z.B. Heuschnupfen verursachten Kranhkeitstage und vermindertes Arbeitsvermögen liegen in Schweden bei durchschnittlichen 5,1 Tagen. Das sind, so haben die Forscher berechnet, 26,5 milliarden SEK/Jahr (etwa 2, 5 mrd €). Das entspricht etwa den Kosten, aller in Schweden verursachten Verkehrsunfällen.
Enorm, oder?
Sonntag, 22. November 2009
Nägel schneiden
Integration auf Schwäbisch
Wie jeder weiß ist es in Süddeutschland üblich, samstags die Straße zu fegen. Ordnung muß halt sein. Wie intensiv diese Tradidion neben der üblichen Kehrwoche immer noch praktiziert wird, wurde mir gestern bewußt, als ich von meiner samstäglichen Einkaufstour nach Hause ging. Dass nämlich auch kopftuchtragende Türkinnen samstags die Straße fegen, ist für mich ein Zeichen gelungener schwäbischer Integration.
Mittwoch, 18. November 2009
Alte Influenza schützt
So habe ich die Influenza vor zwei Jahren also nicht umsonst gehabt. Bleibt nur das Wörtchen "kann"...
Details:
Forscher in den USA haben 20 (auch nicht gerade viel) unterschiedliche Blutproben analysiert. Bei zwei Dritteln der Blutproben fanden die Forscher Zellen des Immunsystems, die wichtige Teile des Schweinegrippevirus wieder erkannt haben.
Die Forscher sind der Ansicht, dass diese Personen an einer saisonale Influenza erkrankten, die große Ähnlichkeit mit der Schweinegrippe hat. So ist das Immunsystem dieser Personen zu einem gewissen Teil auch gegen die Schweinegrippe gewappnet.
Nur: welche Grippe hatte ich?
Sonntag, 15. November 2009
Wieder nix
Lästereien
Ich war dieses Wochenende mit Leidensgenossen am Titisee. Leider kann man sich nicht immer aussuchen wer dabei ist, es gibt Leute auf die könnte man gut und gerne verzichten. Man hätte dann aber auch nichts zu Lästern. Heimtraud ist so jemand. Ich denke nicht, dass sie im eigentlichen Sinne dumm ist, ich würde sie eher als völlig naiv bezeichnen. Beispiel Tisch abdecken. Trude ist gerade dabei, die letzten beiden Schüsseln in die Küche zu tragen. Heimtraud: "die zwei Sachen hätte ich auch genommen." Trude bleibt stehen, kehrt um und drückt Heimtraud beide Schüsseln in die Hand: "Du hast gesagt, du würdest beide nehmen, hier hast du sie!". Trude setzt sich hin, Heimtraud trägt, zufrieden mit sich und der Welt, die Schüsseln raus.
Trinkgeld. Heimtraud trinkt Cappuccino, Preis 2,50 €. Jetzt hat Heimtraud ein Problem, das sie in großer Runde ausdiskutiert: den 5 €-Schein will sie nicht anpacken, 20 Cent Trinkgeld (also ihr restliches Kleingeld) ist ihr zu popelig, also gibt sie nur 2,50 €, weil es ja blöd ist, 2,70 € zu geben.
Wein: Wir sind Mittag essen, Heimtraud, die Erwebsminderungsrente bezieht, isst Schwarzwaldforelle, dazu ein Wasser und ein viertel Liter Wein. Fängt aber eine Diskssion an, dass doch unser Verein eigentlich das Essen bezahlen könnte. Muß ich dann, wenn ich eh kein Geld habe, noch einen Wein trinken?
Problem: Waage. Heimtraud hat ein großes Problem. Bei ihrer Waage ist die Batterie leer. Jetzt stellt sich nach einem Fresswochenende doch die große Frage: Batterie austauschen und sich der bitteren Wahrheit stellen oder die Waage in den Keller verbannen?
Analyse: Heimtraud merkt, dass sie nicht gut ankommt und versucht, eine Unterhaltung in Gang zu bringen bzw sich an der Unterhaltung zu beteiligen. Dass sie dabei aber genau das Gegenteil erreicht, ist ihr vermutlich nicht bewußt.
Sonntag, 1. November 2009
Logbuch: Sonniger Herbst
Nachdem der dichte Nebel sich allmächlich auflöste, wurde es draußen zunehmend wärmer und ich hatte absolut keine Lust bis zum ADFC-Treff am Nachmittag zu warten. Zumal das dort sonntags gefahrene Tempo nicht unbedingt viel zur Verbesserung meiner Kondition beigetragen hätte. Um 11 Uhr waren es 16 °C in der Sonne, also nix wie raus.
Aber bereits im Neckartal spürte ich meinen linken Oberschenkel, in Mähringen mein rechtes Knie. In Nehren überlegte ich: Knie oder Sonne und entschied mich für die Sonne. Außerdem wollte ich heute mindestens 40 km auf dem Tacho haben.
Das Knie tut immer noch weh, dazu der Ischias – man wird halt doch alt!
Tü - K'furt - Wannweil - Mähringen - Gomaringen - Nehren - Mössingen - Nehren - Dußlingen - Gomaringen - Tü
44,4 km, ∅ 21,25 km/h, 2:05 h
Samstag, 31. Oktober 2009
Logbuch: Leute erschrecken
Die ganze Woche war herrliches Herbstwetter und ich sitze fahrradlos bei gutem und reichlichem Essen bei der Forbildung. Morgens Nebel, mittags Sonne, schätzungsweise 15 – 16 °C. Und jetzt, wo ich wieder zuhause bin, soll das Wetter wieder schlechter werden. Deshalb muß ich heute noch die letzten Sonnenstrahlen nutzen – aber auch, um die vielen Kalorien wieder abzutrainieren.
Draußen war es kälter als gedacht, ich hätte doch die Thermohose anziehen sollen. Ich kann jetzt nur hoffen, dass das keinen Harnwegsinfekt gibt. In Höhe der Pulvermühle ging eine Fußgängerin und schlenderte völlig gedankenversunken ständig von rechts in die Mitte, dann wieder zurück nach rechts, plötzlich lief sie links. Also vorsichtshalber klingeln. Sie ist dabei so erschrocken, dass sie abrupt stehen blieb, sich umdrehte und mich völlig fassungslos anstarrte. Andererseits: hätte ich nicht geklingelt, wäre sie ob des plötzlich auftauchenden Radfahrers so erschrocken, dass das selbe passiert wäre. Wie man's macht ist es falsch.
Tü - K'furt - Wannweil - Mähringen - Gomaringen - Tü
29,4 km, ∅ 21,4 km/h, 1:23 h
Dienstag, 27. Oktober 2009
Fortbildung in einem Schwarzwaldtal
Ein Tal im Schwarzwald. Die enge, kurvenreiche Straße schlängelt sich parallel zum Bach durch das Tal. Die entlang der Straße liegenden Dörfer ziehen sich kilometerweit in die Länge, das Rathaus ist in Ortsteil 1, die Kirche in Ortsteil 2, Schule gibt es keine. Die vermutlich einzige Einnahmequelle hier: Tourismus und Holzverarbeitung. An der Herbstfärbung der Blätter kann man erkennen, dass der Schwarzwald nicht nur aus Nadelbäumen besteht. An den Hängen vereinzelte Häuser, eines davon ist unseres. Abgeschieden, mit etwa 5 Minuten Fußweg bis zur Straße liegt es am Hang, das nächste Lebensmittelgeschäft ist vier km entfernt.
Morgens wird man nicht vom Straßenlärm geweckt, sondern vom Wecker, bzw in unserem Fall von den Bauarbeitern, die im badischen Dialekt durch das zur Zeit zu renovierende Haus laufen. Der Tagesablauf ist bestimmt von zwei Dingen: den Mahlzeiten und dem Arbeiten. Kurz vor den Mahlzeiten klingt ein Gong durch die Gebäude, um die in ihre Arbeit konzentrierten Forscher an die erforderliche Nahrungsaufnahme zu erinnern. Bei den Mahlzeiten wird stark auf Kommunikation geachtet, bei jeder Mahlzeit sitzt man mit anderen Leuten am Tisch. Was anfangs ziemlich anstrengend ist, wird mit der Zeit eine ziemlich interessante Sache. Man erfährt, dass der Abakus teilweise noch heute in China angewandt wird und dass die mathematischen Symbole erst im 16. - 17. Jahrhundert entstanden. Woher sie kommen, darüber waren sich die Nationalitäten an Tisch uneinig. Die Türkin behauptet, sie kämen aus dem arabischen Raum, für die anderen Nationalitäten der Gruppe ist das nur eine Geschichte von vielen. Beim Abendessen unterhält man sich mit der Mutter der kleinen Emma über die Zweisprachigkeit und am nächsten Tag mit dem in Straßburg lebenden Russen über den Unsinn, dass in Frankreich bei jedem internationalen Kongress eine französische Übersetzung gewährleistet sein muss. Auch interessant war die Unterhaltung mit Jens, dem Dänen über das Dänische Königshaus und dass seiner Meinung nach Margarete II von Dänemark ihre Arroganz nur von ihrer Mutter, Ingrid von Schweden, haben kann.
Zusammenfassend kann man sagen, die Woche war bereichernd: fachlich, allgemeinbildend, aber auch die Körperfülle betreffend.
Sonntag, 25. Oktober 2009
Logbuch: ADFC-Sonntagstour
Deshalb war ich heute nochmal Radfahren. Laut Wetterbericht ist die Regenwahrscheinlichkeit heute Nachmittag 30%. Als ich los fuhr war die Strafle zwar nass, aber es regnete nicht. Das änderte sich jedoch nach 500 m. Trotzdem standen schon zahlreiche ADFCler am Treffpunkt. Bis wir dann endlich losfuhren hatte es auch aufgehört zu regnen und es blieb auch so. Der Vorteil von etwas unsicheren Wetterverhältnissen ist ja, dass nicht so viele Leute unterwegs sind und man einigermassen flüssig fahren kann. Soweit das bei der sonntäglichen ADFC-Tour möglich ist. Es sind dann doch immer wieder langsame Leute dabei. Oder Leute mit Platten (kurz vor Unterjesingen) bzw zu fest angezogener Bremse (Seebronn). Außerdem haben wir unterwegs die Hälfte der Truppe verloren, wir wissen nur nicht, warum. Plötzlich waren sie weg, obwohl es keine unübersichtliche Abzweigung gab, wo man uns hätte verlieren können. Außerdem ging es die ganze Zeit bergab, es war also auch nicht unbedingt ein Geschwindigkeitsproblem. Da aber diese 5 der langsamere Teil waren, waren wir darüber nicht wirklich unglücklich, sondern konnten dann ein flotteres Tempo einschlagen und doch etwas für die Kondition tun.
Tü - Unterjesingen - Pfäffingen - Oberndorf - Seebronn - Weggental - Rottenburg - Hirschau - Tü
38,0 km, ∅ 19,8 km/h, 1:57 h
Baustellenstadt Tübingen
Tübingen ist immer noch eine einzige Baustelle. Von ursprünglich vier, durchfahre ich jetzt nur noch drei Baustellen auf dem täglichen Weg zur Arbeit. Sämtliche Bauarbeiten verzögern sich, eine davon sicherlich um ein dreiviertel Jahr. Jetzt dürfen wir schon Samstags kostenlos Bus fahren, als Dankeschön, dass die Fahrgäste durch die Mühlstraßenbaustelle Umstände in Kauf nehmen mußten. Natürlich fahren dann auch Nichtfahrgäste wie ich. Aber ehrlich gesagt, da bin ich mit dem Rad - oder fast auch zu Fuß schneller als mit dem Bus. Der tägliche Weg zur Arbeit beispielsweise. Mit dem Rad eine Fahrzeit von 9 - 10 Minuten. Mit dem Bus 20 Minuten. Zu Fuß bin ich zwischen 25 und 30 Minuten unterwegs, je nach Ampelschaltung.
Aber zurück zu den Baustellen. Die definitiv teuerste Baustelle ist die Mühlstraße. Diese ist schon zum Gespött der Tübinger geworden. Straße, Schulberg und Mauer wurden angeblich exakt untersucht und vermessen. Wie ist die Konsistenz von Mauer und Berg, wieviel Platz brauchen Busse, Radfahrer und Fußgänger. Man maß, plante und baute. Und plötzlich stellte man überrascht fest, dass die Mauern der Stadtmauer dicker sind als angenommen, dass der Boden feuchter ist als gedacht. Dadurch ergeben sich Mehrkosten von etwa 660.000 €. Allem Spott zum Trotz wird jetzt schon seit einigen Wochen von einem Schildbürgerstreich geredet. Denn als der erste Schock in der Bevölkerung verdaut war, stellte man fest, dass man beim vermessen der Straße die Außenspiegel der Busse vergessen hatte. Die Bordsteine der sanierten Straße waren zu nah an die Mauer gesetzt worden, so dass die Busse beim vorbeifahren zwangsläufig daran streifen. Und keiner will es gewesen sein, schon gar nicht unsere allseits beliebte Baubürgermeisterin Schreiber. Die Leserbriefschreiber im lokalen Käsblatt überschlagen sich. Die beste Idee hatte Frank Klafke. Er erfand für Tübingen den Beruf des Busspiegelklappers. Vor der Mühlstraße steht ein Klapper und klappt die Spiegel ein, am Ende steht ein zweiter und klappt sie wieder aus.
Am 28. November sollen die Busse wieder Fahren. Wenn man sich aber ein aktuelles Bild der Mühlstraße anschaut, fragt man sich, wie das gehen soll.
Samstag, 24. Oktober 2009
Logbuch: Kässpätzle abtrainieren
"Wo wollen Sie mit dem Fahrrad hin?" fragt in scharfem Ton die Frau aus dem 3. Stock, als ich mit meinem Kleinen Schwarzen im Keller erscheine. "Ich darf ja wohl in meinen Keller stellen was ich will" gebe ich in eben solchem Ton zurück. Daraufhin wurde die Dame freundlicher. Und ausnahmsweise hat sie mich nicht gefragt, ob ich zu der WG gehöre, das macht sie nämlich eigentlich ständig, wenn wir uns treffen. Vielleicht sollte ich mich ob der WG-Frage geehrt fühlen, denn da wohnen nur Studenten. Immerhin habe ich heute erfahren, dass die Dame Kreuzschmerzen hat und deswegen in Behandlung ist.
Heute war herrliches Wetter. Mit Pappa war ich zuerst Sekt trinken - oder besser gesagt: Fahrradreingier kaufen bei Transvelo. Dann haben wir uns die Tübinger Stadtansichten im Stadtmuseum angeschaut und schliefllich wurde die Tochter zum Kässpätzle essen eingeladen. Und um die Kalorien wieder halbwegs wegzutrainieren war das schöne warme wetter (16 °C) doch optimal. Aber die Kondition lässt wirklich zu wünschen übrig. Ich hätte nie gedacht, dass das so viel ausmacht, wenn man nicht mehr regelmässig fährt. Ich kann jetzt nur hoffen, dass morgen mittag das Wetter einigermassen ist, dann kann ich mit dem ADFC fahren.
Tü - Rottenburg - Wurmlingen - Unterjesingen - Tü
27,5 km, ∅ 20,4 km/h, 1:21 h
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Gedanken zur Schweinegrippe
Ab Montag ist sie auch in Deutschland erhältlich: die Schweinegrippeimpfung. Pardon, die Impfung gegen die Amerikanische Grippe. Während in Schweden schon seit zwei Woche fleissig geimpft wird, kommt hier eine große Diskussion in Gange. Es wurde nämlich bekannt, dass Bundesbehörden (Ministerien, Bundeswehr, Bundespolizei) einen Impfstoff ohne Wirkstoffverstärker bekommen, während sich der Rest der Bevölkerung mit dem risikoreicheren Impfstoff mit Wirkstoffverstärker zufrieden geben muß.
Natürlich ist das alles nur reiner Zufall. Natürlich gibt es in Deutschland keine Zweiklassenmedizin. Man hätte eben nur bereits vor Monaten den Vertrag abgeschlossen, der jetzt eingehalten werden müsse, redet sich das Innenministerium aus der Affäre. Die ZEIT zitiert Regierungssprecher Ulrich Wilhelm: "Regierungsmitglieder bekämen – wenn sie wollten – beim Hausarzt denselben Impfstoff mit Wirkstoffverstärker wie der Rest der Bevölkerung". Aber wer wählt schon freiwillig den Impfstoff, der mit größeren Risiken verbunden ist?
Das Gesundheitsministerium wählt die Beschwichtigungstaktik, es geben keinen besseren oder schlechteren Impfstoff. Kritik an dem Impfstoff für die Normalsterblichen kommt jedoch von Virologe Alexander Kekule. Er sagt, dass damit geimpfte Menschen evtl tagelang arbeitsunfähig würden. Und das kann man unseren Jungs in Afghanistan natürlich nicht zumuten.
Auch viele Hausärzte raten von der Impfung ab. Als Simulanten sind ich und Trude echte Impfkandidaten, aber unsere Hausärzte - und meiner ist eigentlich ein richtiger Impfphanatiker - raten davon ab: man kennt die Risiken nicht richtig, Schnellschuss in der Entwicklung, wozu Wirkstoffverstärker.
Auf der Seite des schwedischen Läkemedelsverkets stieß ich zufällig auf den Beipackzettel von Pandemrix, einem der Impfstoffe mit Wirkstoffverstärker. Nebenwirkungen:
Sehr häufig: (mehr als 1 von 10 Behandelten)
- Kopfschmerzen
- Müdigkeit
- Schmerzen, Rötungen, Schwellungen oder lokale Verhärtung an der Injektionsstelle
- Fieber
- Muskel- oder Gelenkschmerzen
Häufig: (1 - 10 Behandelte von 100)
- Wärmegefühl, Jucken oder Blauer Fleck an der Injektionsstelle
- Vermehrtes Schwitzen, Frieren, Influensaartige Symptome
- Geschwollene Drüsen an Hals, Armbeugen oder Lymphsystem
Gelegentlich: (1 - 10 Behandelte von 1000)
- Kribbeln oder Einschlafen der Hände oder Füße
- Schläfrigkeit
- Schwindel
- Durchfall, Erbrechen, Magenschmerzen, Übelkeit
- Jucken, Ausschlag
- Krankheitsgefühl
- Schlaflosigkeit
So bleibt also nur kopfschüttelnd abzuwarten, auf wie vielen Dosen Impfstoff die Gesundheitsbehörden mit dieser verpatzten Aktion ab Montag sitzen bleiben.
Dienstag, 20. Oktober 2009
Logbuch: Wo ist der Herbst?
Wir hatten einen herrlichen Spätsommer - danach kam der Winter. Wo ist der Herbst dieses Jahr? Für alle, die es schon nicht mehr wissen, das ist die Jahreszeit, die in der Regel zwischen Sommer und Winter kommt. Die, in der man bei angenehmen 10 - 15 °C schöne Radtouren machen kann. Irgend jemand scheint uns dieses Jahr mit dem Herbst vergessen zu haben.
Durch den Winter, der bis jetzt kalt und vor allem aber nass war, bin ich jetzt 12 Tage nicht gefahren. Entweder es regnete oder ich kam zu spät nach Hause. Heute habe ich mich um 17 Uhr aus dem Staub gemacht mit der Begründung, ich hätte noch ein Date mit meinem kleinen Schwarzen. So schönes Wetter. Im Schatten zwar kalt, in der Sonne aber angenehm warm. Aber ich muß zugeben, es war doch etwas anstrengend. Das liegt entweder an den 12 Tagen Pause oder an der Kälte, 7°C sind nicht zu unterschätzen. Oder - um eine Ausrede für den schlechten Schnitt zu haben - an beidem!
Tü - Immenhausen - Mähringen - Gomaringen - Nehren - Dußlingen - Gomaringen - Tü
27,5 km, ∅ 20,4 km/h, 1:21 h
Sonntag, 18. Oktober 2009
Beschäftigt!
Während sich die einen den Istanbul-Marathon liefen (obwohl sie sich von Hörsturz und spätabendlichem Kinobesuch erholen sollten), strichen andere ihr Schlafzimmer gelb. Und damit ich Trude ich nichts nachstehe, will ich aufzählen, was ich heute alles erledigt habe.
- Elsa nachträglich zum Geburtstag gratuliert
- Mit Trude telefoniert um zu kontrollieren, wie weit sie mit dem Streichen ist.
- Brot backen. Dabei bemerkt, dass der Backofen dringend gereinigt werden muß.
- ZEIT lesen (damit ich endlich mal mein Buch weiterlesen kann)
- Kochen. Na ja, so weit wars mit dem Kochen nicht. Flädlesuppe (Pfannkuchen von gestern) und Reisbrei.
- Küche aufräumen
- Backofen putzen. Wohl dem, derr eine Pyrolyse hat. Nichts anderes mehr. Hat mich zwar 4 kWh Strom gekostet, aber der Euro war es wert. Eine einfache und saubere Sache. Einfach Pyrolyse einschalten, 2 1/4 Stunden warten, fertig. Dumm nur, dass man Bleche und Einschiebegitter entfernen mußte. Da war dann doch Handarbeit angesagt. Der positive Nebeneffkt des Backofenreinigens war, dass die Temperatur in der Küche in recht kurzer Zeit um kuschelige 3 °C angestiegen ist. So konnte ich durch die offene Küchentür auch noch fast das Wohnzimmer damit heizen.
- Vergeblich versucht, ein Sudoku zu lösen. Es kommt selten vor, dass ich ein ZEIT-Sudoku nicht schaffe, aber nach 2 Stunden habe ich es erst einmal zur Seite gelegt. Irgendwann schaff' ich das auch noch!
- Bügeln
- Frisch gebackenes Brot essen, dazu eigene Tomaten und Margrets Salat.
Samstag, 17. Oktober 2009
Ausreden
Die Medien berichten heute, Jan Ullrich soll 24 mal beim Dopingarzt Fuentes gewesen sein. Und wie sagte er noch 2002 als Amphetamine bei einer Dopingprobe nachgewiesen wurde?
"Irgendwer hat mir in der Disco zwei Pillen angedreht. Keine Ahnung, was da drin war."
Auch nett ist übrigens die Aussage von Tyler Hamilton, der 2004 wegen Blutdopings für zwei Jahre gesperrt wurde:
"Ich bin ein Mischwesen, die fremden Zellen in meinem Körper werden von den Stammzellen meines vor der Geburt gestorbenen Zwillingsbruders produziert."
Mehr dazu in der ZEIT.
Freitag, 16. Oktober 2009
Pflaumenpizza
Dienstag, 13. Oktober 2009
Montag, 12. Oktober 2009
Über das Jammern
Kollegin R zum Beispiel. Ihre Mutter verstarb vor etwa 1 1/2 Jahren. Schlimm, zugegeben, aber ich erlitt vor drei Jahren denselben Schicksalschlag. Papas Freundin (oder soll ich sagen 'Bekannte') hat mit Kollegin R großes Mitleid. Sie ist schlimm dran, das arme Mädchen. Sie muß sich, zusammen mit ihrem Bruder, der im selben Haus wohnt, um ihren Vater kümmern, der vor etwa 15 Jahren einen Schlaganfall erlitt und seitdem in manchen Situtationen auf Hilfe angewiesen ist. Zugegeben, mein Vater erlitt glücklicherweise noch keinen Schlaganfall, aber auch um ihn mußte ich mich kümmern, größtenteils alleine. Und hatte doch selber mit mir genug zu tun. Um genau zu sein: Dosiserhöhung sämtlicher Medikamente um 100%!
Oder unsere Putzfrau. (61 Jahre alt, 2 Schachteln Zigaretten pro Tag, Psychopharmaka und Alkohol). Drei Monate, nachdem meine Mutter verstorben war ("Sind sie froh, dass sie noch so jung sind und beide Eltern haben") jammerte sie mir vor, dass ihre Mutter übermorgen den fünften Todestag hat und 2 Wochen vor ihrem 80sten Geburtstag verstorben sei und sie gerne sie doch 80 geworden wäre und war für eine gute Frau sie doch war.
Im Frühjahr war ich wegen des Herrn Crohn ein paar Tage krank. Putzfrau: "Hatten sie Urlaub, ich habe sie eine Weile nicht gesehen!?" - Nein, ich war krank. "Ich bin auch krank und gehe trotzdem arbeiten - chronisch krank". - Ich auch! Daraufhin hat sie eine Weile nicht mit mir geredet. Leider hielt diese Phase nur ein paar Wochen.
Diese Putzfrau war jetzt drei Wochen krank, sie war wegen Herzflimmern im KH. Zugegeben, keine schöne Sache. Jetzt ist sie wieder einsatzfähig ("es geht mir gar nicht gut, aber der Arzt schreibt mich nicht weiter krank"). Und jetzt weiß ich folgendes: Sie hatte heute um 15.45 Uhr einen Neurologentermin, morgen ist sie um 15.30 beim Hausarzt, und zwar wegen der Marcumareinstellung. "Wissen sie, ich muß jetzt Marcumar nehmen, das ist zur Blutverdünnung. Ich darf ja wegen meinem Herz kein zu dickes Blut haben. Am Freitag war der Quick-Wert noch bei 3,4 und er muß irgendwo zwischen 2 und 3 liegen und jetzt muß ich ständig zum Arzt. Wissen sie, was der Quick-Wert ist?" "Aber sie sind ja noch so jung und gesund, und ich weiß nicht, ob ich in 5 Jahren nicht schon unter der Erde liege." - Und ich weiß nicht, ob ich überhaupt 60 werde!
Kollegin S und Kollegin I. Die eine, vor einem 3/4 Jahr am Auge operiert, hat mit Kontaktlinsen Probleme, und im Übrigen nervt ihre Oma und die Hausverwaltung. Die andere hat Stress mit den vielen Fußball- und Basketballspielen ihrer Kinder. Außerdem fängt der Elternabend schon um 7 an und sie muß Kind 1 zum Turnen fahren, Kind 2 zum Basketball und Kind 3 zum Musikunterricht. Dann muß sie Kind 1 abholen, geht kurz einkaufen, fährt dann Kind 1 weiter zum Kindergeburtstag, holt daraufhin Kind 2 ab und fährt es zu Kind 3, weil beide zur gleichen Zeit Fußballtraining haben. Muß man mit 11 noch ständig gefahren werden?
Bekannte V verweigert sich der Schulmedizin, die ja überhaupt nicht hilft. Klar, kann sie auch nicht, wenn die Medikamente zuhause im Schrank stehen, aber man dem Arzt glaubhaft versichert, dass sie sie entweder nicht vertragen, oder das Zeugs nicht gewirkt hat. Das tut übrigens die Homöopathie auch nicht, aber das ist ein anderes Thema. Aber momentan ist sie auf den Homöopathen sauer, weil dieser von Impfungen abrät. Ah-ja! Aber was Bekannte V noch nicht weiß: sie fällt übermorgen durch die HP-Prüfung durch. Ich bin mal gespannt, ob ich recht habe.
So, genug gejammert. Ich weiß, dass es mir nie so schlecht gehen wird wie den andern. Deshalb nehme ich jetzt vor dem Zubettgehen noch ein Diclofenac. Sonst müsste ich ja morgen jammern, dass mir die Finger weh tun. Zusammengerechnet ist das die siebte Tablette heute, plus eine Spritze. Aber wie gesagt, worüber sollte ich jammern?
Was bedeutet E-Learning?
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Logbuch: Frauen sind mutiger!
Zahnarzttermin. Ich habe mich endlich dazu durgcrungen, damit ich es für dieses Jahr endlich hinter mir habe. Kollege R. sagt, er könne sich auf dem Stuhl richtig entspannen und müsse manchmal aufpassen, dass er nicht einschlafe. Und er ist nicht der erste Mann, der das behauptet. Da stellt sich mir die Frage: ist Zahnarztangst weiblich?
Während wir auf die Röntgenbilder warten, stelle ich dem Arzt diese Frage. "Die Männer, die kommen, sind wirklich recht entspannt", antwortet er. !Also sind Frauen ängstlicher als Männer?!" frage ich. Das könne man so nicht sagen, sagt er. Die Männer, die kommen hätten im Allgemeinen weniger Angst, es kämen aber auch weniger Männer. Er würde es so ausdrücken: Frauen sind mutiger!
Eine Studie an der Universität Toronto stellte fest, dass die Angst vor dem Zahnarzt bei Frauen zweieinhalb Mal wahrscheinlicher ist als bei Männern.
Eine andere Studie bestätigt die Aussage meines Zahnarztes. Junge Menschen haben mehr Angst als ältere, Frauen mehr als Männer. Von den befragten Frauen, gehen jedoch 72% regelmässig zum Zahnarzt, während es bei den Männern es nur schlappe 60% sind. Kollege R. gehört da allerdings nicht dazu, er geht sogar zweimal pro Jahr hin - wegen der Zahnreinigung.
Tü - Dußlingen - Tü
18,1 km, ∅ 20,8 km/h, 0:52 h
Mittwoch, 7. Oktober 2009
Logbuch: Trainingseffekt
Wir haben Anfang Oktober und sonnige 24 °C. Leider soll es morgen regnen und kälter werden, also muß der Tag ausgenutzt werden, zumal ich nach 5 Arbeitstagen auch schon wieder 5 Überstunden habe.
So langsam merkt man den Trainingseffekt. Lt. Internet hatten wir heute nachmittag Südwestwind mit einer Windgeschwindigkeit von 11 km/h. Noch vor zwei Monaten hätte mir diese Windstärke bedeutend mehr ausgemacht als jetzt. Und gerade jetzt, wo man den Trainingserfolg so deutlich spürt kommt der kalte nasse Herbst. Immer wenn's am Schönsten ist!
Aber um wieder auf die Tour zurückzukommen. Ich hatte also bei der bergigen Strecke Gegenwind und freute mich schon darauf, mit herrlichem Rückenwind durch das Neckartal rasen zu können. Doch daraus wurde nichts, denn es war plötzlich windstill. Das Windfähnchen beim Modellflugplatz hing so leblos herunter wie ein - na ja, näher will ich hier nicht darauf eingehen, der Rest bleibt der Fantasie des Lesers überlassen. Ohne Wind mußte ich also das Neckartal aus eigener Kraft bestreiten, was dem Trainingseffekt natürlich keinen Abbruch getan hat, der Durchschnittsgeschwindigkeit dafür schon.
Tü - Unterjesingen - Pfäffingen - Oberndorf - Seebronn - Wendelsheim - Wurmlingen - Rottenburg- Hirschau - Tü
39,8 km, ∅ 20,5 km/h, 1:58 h
Samstag, 3. Oktober 2009
Logbuch: Tag der Dt. Einheit
Heute ist Tag der Deutschen Einheit, dazu schönes Wetter. Das bedeutet, daß ich mich frage, wer auf die Idee gekommen ist, diesen Tag ausgerechnet auf einen Samstag fallen zu lassen. Nächstes Jahr ist es sogar ein Sonntag! Das bedeutet aber auch, dass Hinz und Kunz unterwegs ist. Ich fuhr rechtzeitig los, so daß die Leute noch beim Mittagessen waren, aber auf dem Heimweg habe ich sie dann alle getroffen: die Rentner auf dem Rad, die Familien und sonstiges Gesindel. Eine Famile war besonders extrem. Stehen quer, alle hintereinander, den ganzen Radweg blockierend. Vorne die Mutter, dahinter das etwa 4jährige Kind, ganz hinten der Vater. Sie sehen dich, sind aber unfähig, zu handeln, auch nur ihren Arsch zu bewegen. Erst als ich "Achtung" rief, weil ich auf Anhieb nicht aus den Pedalen kam, reagierten sie und schafften das Kind aus dem Weg. "Oh, Entschuldigung", sagte die Mutter. Warum sind die heutigen Eltern nur so lahmarschig?
Ansonsten war es sonnig, 20 °C, aber windig (15 km/h), Südwestwind. Morgen soll es etwa 22 km/h Windgeschwindigkeit geben. Ob ich da mit Stefan die ADFC-Tour mache, möchte ich zum jetztigen Zeitpunkt doch sehr bezweifeln.
Tü - Rottenburg - Weiler - Niedernau - Rottenburg- Wurmlingen - Rottenburg- Hirschau - Tü
43,4 km, ∅ 21,4 km/h, 2:02 h
Freitag, 2. Oktober 2009
Radfahren und männliche Sexualität
Sollte es trotz der oben genannten vorbeugenden Maßnahmen zu gesundheitlichen Einschränkungen im Genitalbereich kommen, empfehlen wir als Alternative die Benutzung eines Liegefahrrades, um die Risiken von Hypooxygenierung des Schwellkörpers und einer Verminderung des penilen Blutflusses zu vermeiden.
Quelle: Sommer, F.: Die Einflüsse des Radfahrens auf die männliche Sexualität.
Erschienen in: Blickpunkt Der Mann 01/2004
Donnerstag, 1. Oktober 2009
Brief eines Kunden
Ausschnitte eines Briefs, das gestern von einem Kunden kam. Uns war ein Fehler unterlaufen der eigentlich nur darin bestand, dass Cheffe vier Wochen Urlaub hatte:
[...] Ich nehme es nicht als sehr wahrscheinlich an, daß das Fortlassen der Anmerkungen zu Cp. ...., Exkurse 2 - 5, sowie des gesamten Quell- und Literaturverzeichnisses auf einem reinen Versehen beruht. Denkbar wäre ja mindestens ebenso - und diese Annahme erscheint keineswegs unplausiebel - daß bei jener Stelle [...], die für das technische Procedere des 'Einscannens' zuständig ist, irgendjemand irgendwann dieser nachgerade unzumutbaren Mühsal müde war, daß der betreffende Mitarbeiter also - in vornehmem Latain ausgedrückt - sich einfach irgendwann sagte 'Nequeo, nolo, cesso, desino" und meine beiden Ordner, angewiedert und ennerviert vom durch mit so opulent aufgetragenen Flüssig- "Tipp-Ex", hastig und (gewollt) unverrichteter Dinge an Ihre Zentralstelle zurückschickte. Die Schuld für diese Abwehr- und Panikreaktion läge dann ganz eindeutig bei mir, bzw., genauer gesagt, die Ursache für die Weigerung, [...] "einzuscannen", wäre fraglos in der großen Menge des von mir seinerzeit verwendetetn Flüssig-"Tipp-Ex" zu suchen. Und ganz gewiß sollte man dieser Person des Mitarbeiters, der [...] möglicherweise "in Streik getreten" sein mag - denn es fühlt sich einfach extrem unangenehm an, andauernd, mehr als eine Woche lang, immer wieder so viel "Tipp-Ex"-Staub an den Fingern zu haben - in keiner Weise nachforschen [...] Doch werden Sie verstehen, daß mich eine leise Furcht beschleicht, es könnten vielleicht sogar jetzt, im zweiten Anlauf, beträchtliche Teile [...] wiederum fehlen - womöglich sogar, besonders listig, durch Fortlassen jeweils einzelner Seiten sowohl aus dem "Corpus" der jetzt nachträglichen 'eingescannten" [...] Kompartimente, als auch aus dem an Sie nunmehr zurückgesandten Ordner. So erlaube ich mir die reichlich kühne Bitte, Ihre Zentralstelle möge, sofern Ihre oder Ihrer Kolleginnen Zeit dies zuläßt, auch überprüfen, ob mein Ordner so vollständig wieder bei Ihnen eintrag, wie er Ihnen vor rund zwei Wochen postalisch zugestellt wurde, und ob die im Ordner enthaltenen Blätter jetzt alle 'eingescannt' sind. [...]
Logbuch: Streßabbau
Heute waren es mal wieder 9 1/2 Stunden Arbeit. Irgendwie komme ich wieder nicht weg. 53 Überrstunden sind es jetzt, im August waren es 44 h. Da sind bald einmal wieder 2 Tage Ausgleich drin. Zumal ich und Kollegin S. in guten 3 Wochen einen Vortrag über ein Thema halten sollen, von dem wir noch keine Ahnung haben. Haben wir aber erst heute erfahren.
Also, heute Tag gab es nur eins: Streß loswerden, nichts wie aufs Rad. Der Himmel war zwar teilweise recht dunkel, aber geregnet hat es nicht. Ab morgen soll es aber kälter werden. Was solls, es ist ja auch schon Oktober.
Tü - Unterjesingen - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Tü
25,9 km, ∅ 20,7 km/h, 1:15 h
Mittwoch, 30. September 2009
Logbuch: Schuhe kaufen
Jetzt habe ich Winterstiefel. Die Alten dürften etwa 11 oder 12 Jahre alt sein, also können ein paar neue Schueh nicht schaden. Und in Hinblick auf meinen Winterurlaub müssen Schuhe her, die folgende Voraussetzungen erfüllen müssen: gut passen, schön, warm und von der Länge her gerade richtig. Die Länge ist nämlich ein Problem: sind sie zu lang, sind meine dicken Radfahrer-Waden im Weg, sind sie zu niedrig, kommt gleich Schnee rein. Aber schließlich habe auch ich welche gefunden, obwohl ich zugeben muß, dass vermutlich keiner so lange im Laden war wie ich. Stockholm, der Winter kann kommen.
Tü - K'furt - Wannweil - Betzingen - Mähringen - Immenhausen - Tü
29,4 km, ∅ 21,6 km/h, 1:23 hTraum
Dienstag, 29. September 2009
Logbuch: Dienstags nie
Es ist Dienstag. Und so langsam wird mir auch klar, warum ich montags immer nur 7 Stunden arbeite: weil ich Dienstags eigentlich immer eine Stunde länger arbeite, weil ich einfach nicht aus dem Büro komme. Ich habe mich mal wieder über das Zentrum für Datenverschandelung aufgeregt. Schon seit Wochen warte ich darauf, dass ein Programm installiert wird, bzw als es dann endlich installiert war, dass es funktioniert. Die dabei schon verschwendeten Mannstunden will ich gar nicht zählen, es mögen in der Zwischenzeit zwischen 15 und 20 sein. Dabei funktioniert das Programm auf jeden normalen Rechner ohne Probleme, nur auf meinem Rundum-Sorgenvoll-Paket nicht. Keine Ahnung, wer den offiziellen Namen "Sorglos" erfunden hat. Sorglose Kollegen mit einem solchen Rechner habe ich bis jetzt nämlich noch nicht kennengelernt. Vermutlich hatte der Erfinder des Namens schon ein paar Gläser Wein intus und das werde ich jetzt auch. Skål.
Tü - Immenhausen - Mähringen - Gomaringen - Nehren - Dußlingen - Gomaringen - Tü
26,8 km, ∅ 22,1 km/h, 1:12 h
Sonntag, 27. September 2009
Logbuch: Märchenseekriterium
Davor machten wir eine gemeinsame Radtour, das Wetter war zu schön. 22 °C, Sonne, leichter Wind. Für mich bedeutete die Tour Bergtraining. Von Bieringen nach Eckenweiler sind es etwa 2 km Steigung. Nach dem ersten richtig steilen Teil ist es eine angenehme Steigung von etwa 5-6%. Ich schätze die gefahrenen Höhenmeter heute auf etwa 200 - 230.
Tü - Rottenburg - Bieringen - Eckenweiler - Wolfenhausen - Seebronn - Wendelsheim - Wurmlingen- Tü
55,71 km, ∅ 21 km/h, 2:27 h
Freitag, 25. September 2009
Logbuch: Bergtraining
Heute war es kurz aber intensiv. Das schöne Herbstwetter hält an und ich trainiere Berge. Von nichts kommt schließlich nichts. Und als Kontrastprogramm zum gestrigen Ehrenbachtal gebe ich heute alles und wage den Bläsiberg. Ich bin selbst erstaunt, dass ich hochgekommen bin. Ganz so schlecht kann meine Ausdauer also nicht sein. Aber zugegeben, die Oberschenkel habe ich in Mähringen noch gespürt ...
Tü - Wankheim - Mähringen - Gomaringen - Immenhausen - Tü
17,8 km, ∅ 19,4 km/h, 0:55 h
Donnerstag, 24. September 2009
Logbuch: Hügeltour
Jetzt hat mein Kleines Schwarzes eine neue Kette. Die Schaltung läuft wieder wie neu und man hört wieder das Brummen der Reifen bei höheren Geschwindigkeiten. Und wieder einmal frage ich mich: wie habe ich es nur ein Jahr ohne Radfahren ausgehalten? Was gibt es nach Feierabend Schöneres als bei schönem Herbstwetter durch die Landschaft zu sausen?
Aus sind die Zeiten der Ebene, jetzt muß ich mich wieder an Hügel und Berge gewöhnen. Und da ist das Ehrenbachtal optimal. Etwa 3 km lang und ständig eine leichte Steigung. Die ganze Tour war ein ständiges auf und ab. Ab geht gut, auf weniger :-(
Tü - Immenhausen - Mähringen - Gomaringen - Nehren - Dußlingen - Gomaringen -Tü
27,7 km, ∅ 22,3 km/h, 1:15 h
Mittwoch, 23. September 2009
Logbuch: Oberschenkeltraining
Schon die ganze Woche ist herrliches Septemberwetter und ich hatte keine Zeit zum Radfahren. Mo auf Hannes aufpassen, Di Frisör. So muß ich den Tag heute nutzen und bin deshalb schon um 3 bei der Arbeit raus. Ich muß unbedingt meine Oberschenkel trainieren, wobei mir aber auffiel, dass irgendwann auch mein Ischias wieder meckert. Wird das denn nie gut?
Tü - Unterjesingen - Pfäffingen - Oberndorf - Seebronn - Wendelsheim - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Tü
Mensch Susi, wo isch dei Fahrrad?
Ich habe also schweren Herzens mein Kleines Schwarzes abgegeben und machte mich zu Fuß auf den Heimweg. Plötzlich kommt von hinten "Hej Susi, wo isch denn dei Fahrrad?" Krüppels Bruder auf dem Rennrad. Er läuft mit mir in Richtung Heimat und plötzlich kommt von hinten ein weiterer Radfahrer. "Mensch Susi, wo isch dei Fahrrad?" Krüppels Vater kam dazu. Am Haus von Krüppels stehen Krüppel und ihre Mutter. "Susi, wo isch denn dei Fahrrad?" Kann ich nicht mal zu Fuß aus der Stadt heimlaufen?
Montag, 21. September 2009
Karl Theodor
Minns du en sjöman för länge, länge sen
Minns du hans namn var Kalle Teodor
Aldrig så ser du den sjömannen igen
Han vilar i havet, Kalle Teodor
Men en stormnatt kan du höra
Nån som ropar: Hej hå!
Ifrån havets djup det kommer
Och det låter så
Hej hå! Hej hå!
I storm på Biskayan gick skeppet i kvav
Skeppet han segla, Kalle Teodor
Och därför så vilar han nu i sin grav
Vaggad av sjögräs, Kalle Teodor
Men en stormnatt kan du höra
Nån som ropar: Hej hå!
Ifrån havets djup det kommer
Och det låter så
Hej hå! Hej hå!
Yngst bland de sjömän som på böljorna for
Det var den lille Kalle Teodor
Och därför så sörjde och grät ju hans mor
Fast du minns väl ingen Kalle Teodor
Men en stormnatt kan du höra
Nån som ropar: Hej hå!
Ifrån havets djup det kommer
Och det låter så
Hej hå! Hej hå!
Sonntag, 20. September 2009
Logbuch: Autofreies Neckartal
In der ersten Stunde konnten wir die vorbeifahrenden Radfahrer und Inlineskater noch persönlich begrüßen, bis dann gegen 11.30 Uhr tatsächlich die Sonne rauskam und es richtig warm wurde. Mit der Sonne und der Mittagessenzeit kamen dann auch die Inliner und Radfahrer, und mit ihnen die platten Reifen, lockeren Schrauben (also, ich meine am Rad, für andere lockere Schrauben sind wir nicht zuständig), quietschender Schaltung oder einfach mit zu wenig Luft.
Etwa 100 m von uns entfernt hatte die CDU einen Stand. In einem Hof wurden Werbegeschenke, Getränke und Käse- oder Schmalbrote serviert. Als Nicht-CDU-Wähler kam uns eine geniale Idee: wir schröpfen die Partei! So bekamen wir en kostenloses Mittagessen samt eigenem Most. Auch die Gummibärchen waren gut. Aber eins muß ich zugeben, die Leute waren doch ganz ok, obwohl alles CDUler waren.
Das Schlimme bei solchen Veranstaltungen sind die Eltern. Nichts gegen Eltern, es gibt auch in der heutigen Zeit noch Ausnahmen zu meiner jetzt aufgestellten Regel. Während es in meiner Kindheit noch gesittet zuging und wir rechts zu fahren hatten, so lassen die heutigen Eltern ihre Bälger kreuz und quer auf der Straße fahren. "Huch, da kommt aber einer schnell entgegen!"
Ich habe nichts dagegen, wenn man an Tagen wie heute zu dritt nebeneinander fährt. Aber Leute, lasst eure Kinder verdammt noch mal rechts fahren, bevor etwas passiert!
Tü - Kiebingen - Rottenburg - Obernau - Bieringen - Obernau - Niedernau - Rottenburg -Wurmlingen - Rottenburg - Kiebingen - Tü
44,7 km, ∅ 22,2 km/h, 2:02 h
Samstag, 19. September 2009
Logbuch: Steinlachtal und Zwetschgenkuchen
Tü - Dußlingen - Ofterdingen - Mössingen - Nehren - Gomaringen - Dußl. - Tü
31,9 km, ∅ 21,3 km/h, 1:30 h
Donnerstag, 17. September 2009
Logbuch: Dritter Opuskrieg
Danach war erst einmal Stresabbau angesagt. Heute haben wir schon den ganzen Tag Hochnebel, die Luft ist unheimlich feucht, oft auch die Strasse nass vom Nebelniederschlag. Aber deshalb kann man trotz des grauen Himmels fast sicher sein, dass es heute nicht regnen wird.
Tü - Unterjesingen - Wurmlingen -Rottenburg (2x) - Kiebingen - Weilheim - Tü
31,2 km, ∅ 21,6 km/h, 1:28 h
Sonntag, 13. September 2009
Logbuch: RT durch das Ehrenbachtal
Gleichzeitig war ich wieder in Mission Kontrolle der Kilometerangaben auf Radwegschildern unterwegs. Tübingen Gartenstadt - Immenhausen sollen laut Schild 2,7 km sein. Lt. meinem Tacho sind es aber 4 km. Jetzt kann man natürlich denken, dass mein Tacho falsch geht. Dem ist aber leider nicht so. Denn wenn die Abstände zwischen den Schildern (also Immenhausen 2,4 km, Immenhausen 1,7 km) geringer wurden, so wurde der Abstand auf meinem Tacho um genau diesen Betrag mehr. Soll einer die Tübinger verstehen. Die Mission geht weiter.
Tü - Immenhausen - Mähringen - RT - Mähringen - Immenhausen - Tü
32,6 km, ∅ 18,4 km/h, 1:48 h
Freitag, 11. September 2009
Logbuch: einmal RTlingen und zurück
Dann heute morgen die Frage: hält es bis nach RT, bleibt die halbe Portion Välling drin? Kommt noch was? Bei den ganzen Unsicherheiten war es 6.53 Uhr als ich mich aufs Rad schwang und hatte gute 17 km Strecke vor mir. Das wäre eigentlich kein Problem, wäre ich nicht seit etwa 3 Uhr wach - mit knurrendem Magen. Aber ich muß sagen, das Välling blieb drin und ich habe 7.44 Uhr mein Rad abgeschlossen. Ok, ich kam etwa 2 Minuten zu spät, aber da muß drin sein. Zu beachten ist noch die Bemerkung der Ärztin: ich bewundere sie! Weitere Bewunderungsbekundungen sind gerne erwünscht.
Tü - K'furt - Wannweil - Betzingen - RT - Betzingen - Wannweil - K'furt - Tü
35,5 km, ∅ 20,6 km/h, 1:45 h
Donnerstag, 10. September 2009
Logbuch: Neckartalradweg
Ich habe es mir jetzt zur Aufgabe gemacht, die vor etwa 1 Jahr im Kreis Tübingen neu aufgestellten Fahrradschilder (mit Distanzangabe) einmal genauer zu kontrollieren. Denn schon sehr früh ist mir aufgefallen, dass in Hirschau ein Schild steht: Tübingen 4,8 km. Etwa 50 m später sind es aber schon 5 km nach Tübingen. Gerade so, als hätte sich die Strecke innerhalb dieser 50 m auf geheimnisvolle Weise um 200 m bzw 250 m verlängert.
Fährt man über Weilheim/Kilchberg nach Rottenburg fällt zuerst einmal auf, dass in Weilheim das Schild "Rottenburg" nicht mehr da ist. Auswärtige haben hier ein Problem. Aber sei's drum. In Kilchberg steht: Bühl 2,1 km - Rottenburg 4,4 km. Nach 2,1 km hatte ich Bühl bereits durchquert und auch schon das Ortsende-Schild ewa 200 m hinter mir gelassen. Nach 4,4 km von Kilchbert aus gesehen war ich allerdings immer noch in Kiebingen und hatte noch etwa 2 km bis Rottenburg. Ist das Schild so zuverstehen, dass man von Bühl (also von den 2,1 km) aus noch 4,4 km bis Rottenburg zu fahren hat?
Tü - Kiebingen - Rottenburg - Obernau - Bieringen - Sulzau - Börstingen - Sulzau - Bieringen - Obernau - Rottenburg - Hirschau - Weilheim - Tü
49,3 km, ∅ 21,7 km/h, 2:17 h
Liebesbriefe
Er: Danke mein Schatz sind grad angekommen und meine Küsse sind für deinen ganzen Körper bestimmt denn ich liebe dich mit Haut und Haaren mein Schatz und schick dir nochmal 10000000000000000000000000000 heisse zärtliche dich begehrende liebevolle Zungeküsse
Sie: Danke mir wird grad suuuuuuuuuuuuuuuuuper heiss ich schick dir auch noch ganz heisse hinterher
Er: Hallo mein Schatz hab ich dich schon soooooooo heiß gemacht das du die 112 rufen mußt? Schatz ich liebe dich und ich will dichSie: Ja ganz sicher ich will dich
Er: Ich will dich auch und ich freu mich schon drauf dich heiss zu machen mein Schatz und dann spiel ich Feuerwehr und lösche deinen Brand mit meiner Zunge
Sie: grins ist ok ich freu mich auch soooooooooooooooo auf dich mein Feuerwehrmann
Er: Und ich freu mich auf dich meine heisse Freundin Schatz ich liebe dichSie: Schatz ich wünsch dir eine gut Nacht mit süssen träumen von mir Schatz ich freue mich sooooooooooooooooo auf dich ich liebe dich unsere Tage werden wunderschön ich bin soooooooooooo glücklich mit dir ich schick dir noch ganz eisse Zungenküsse und für Wolli eine dicken Knutschi Schatz pass bitte auf dich auf bist du morgen auch da ????????????? Schlaf nachher gut ich denk an dich langer gute Nacht Kuss ich liebe dich kuuuuuuuuuuuuuuussssssssssssssssssssssss wir schreiben aber noch etwas weiter oder
Er: Mein liebster Schatz ich wünsch dir auch eine gute Nacht mit vielen süssen Träumen von mir und ich freu mich auch schon soooooooooooooooooooo auf unsere gemeinsamen Tage die ganz sicher wunderschön werden denn ich bin soooooooooooo glücklich mit dir und werd dich nie wieder hergeben denn dieses glück will ich festhalten!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ich schick dir auch noch ganz viele heisse Zungenküsse und für Flocke einen ganz dicken Knutsch und pass auch du bitte auf dich auf mein Schatz denn ich brauche dich ganz arg und bin auch morgen abend für dich da!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Schlaf auch du nachher gut mein Schatz ganz ganz langer zärtlicher liebevoller geiler dich begehrender erotischer heisser ich will nur dich gute Nacht Zungenkuss ich träum von dir und denk die ganze Zeit nur an dich mein Schatz ja wir schreiben noch etwas weiter
Mittwoch, 9. September 2009
Logbuch: Schönbuch, Ammer- und Neckartal
Tü - Bebenhausen - Entringen - Reusten - Poltringen - Pfäffingen - Unterjesingen - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Weilheim - Tü
42,4 km, ∅ 20,5 km/h, 2:04 h
Montag, 7. September 2009
Logbuch: Kleine Bergrunde
Meine Muskeln waren die ersten 20 km noch recht steif von gestern. Bei der Steigung von Wendelsheim nach Oberndorf fing außerdem mein Piriformis an zu schmerzen. Aber ich hatte noch etwa 20 km Strecke vor mir. Es ging dann aber doch ganz gut, aber Berge sind momentan also wieder tabu. Ich hasse es, ich will einfach nur ganz normal wie jeder Radfahren!
Tü - Kiebingen - Wurmlingen - Wendelsheim - Oberndorf - Pfäffingen - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Weilheim - Tü
38,4 km, ∅ 20,2 km/h, 1:54 h
Sonntag, 6. September 2009
Logbuch: Rund um den Heuberg
Das Wetter war perfekt. d.h. Im Schatten manchmal fast zu kalt zum Hinsitzen, aber angenehm in der Sonne und somit die optimals Fahrradtemperatur. Für mich war es die erste hügelige Tour seit dem Piriformis und das habe ich doch recht deutlich gemerkt. Die Oberschenkelmuskulatur mufl noch ziemlich trainiert werden. Aber ich habe ja die ganze nächste Woche dazu Zeit.
Tü - Hirschau - Wurmlingen - Wendelsheim - Seebronn - Oberndorf - Seebronn - Wolfenhausen - Nellingsheim - Obernau - Rottenburg - Hirschau - Weilheim - Tü
55,3 km, ∅ 17,4 km/h, 3:15 h
Freitag, 4. September 2009
Opera

Jetzt mögen sich einige fragen: was ist Opera? Ja, gut geraten, die Stockholmer Oper wird auch Opera genannt bzw eigentlich Operan, die Oper. Aber da liegt ihr so ziemlich falsch, denn Opera ist ein Browser, ein norwegischer Browser sozusagen, obwohl meiner schwedisch spricht. Und seit Kurzem ist er mein Lieblingsbrowser, denn seit einigen Tagen ist die neue Version verfügbar.
Noch bis 2005 war Opera kostenpflichtig, aber von Daniel hatte ich die Lizenznummer bekommen und konnte somit Opera ohne Werbebanner genießen. Da fällt mir gerade ein, habe ich von Daniel nicht noch irgendwo eine veränderte Version des I-love-you-Virus?
Opera war der erste Browser, der mit Tabs arbeitete - in der Zwischenzeit hat sogar die Firma Windoofs den Vorteile von Tabs erkannt. Auch auf dem Gebiet der Mausgesten war Opera ein Vorreiter.
Für mich hat Opera drei große Vorteile:
- die aktuelle Version läuft auch auf meinem alten G4 mit OS X 10.3.9.
- durch die Funktion "Opera Link" kann ich die Links auf meinen Computern synchronisieren, habe also die Links von der Arbeit auch zuhause und umgekehrt.
- Durch Opera-Turbo kann ich sogar freitag abends die letzte Folge von "Allsång på Skansen" flüssig anschauen, während Firefox mehr oder weniger nur den Ton bringt.
Ett, två, tre "Stockholm i mitt hjärta ..."
Dienstag, 1. September 2009
Mein Patenhund
Mein süßer Patenhund beim Reha-Training. Mit ihren schönen langen Ohren. Arme Piggen! Ich kann verstehen, dass sie nicht ins Wasser will.
In Schwesters Blogg
Montag, 31. August 2009
Logbuch August
Das schöne Wetter hält an und ich sollte evtl mal meinen Ischias schonen. Und zur Ruhe kommen, meine Verdauung war auch schon besser - oder soll ich lieber sagen schlechter? Aber ich kann es nicht lassen, das Wetter ist zu gut. Ich futtere wie eine Wilde, heute: 1 Brezel, ½ Weckle, Schnitzel „Bauern Art“ mit Hörne und Salat, Rührkuchen, ½ Weckle, ½ Körnerbrot, 200 g Joghurt. Und was gibt’s als Nachtisch?
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Weilheim - Tü
25,5 km, ∅ 22,8 km/h, 1:07 h
30. August 2009
Heute nach waren es 6 °C, um 10 Uhr zeigte das Thermometer 21 °C an - in der Sonne. Also noch etwas warten wenn man sich nicht dick anziehen will. Aber auch als ich gegen 11.30 Uhr losfuhr, war es im Schatten noch etwas frisch, aber durch die Bewegung spürte ich da bald nichts mehr davon.
Es ist Sonntag, schönes Wetter und entsprechend viele Radfahrer waren unterwegs. Aber es war doch recht angenehm zu fahren, man muflte nur rechtzeitig klingeln, denn es dauerte manchmal doch recht lange, bis einem Platz gemacht wurde. Zwei Rennradfahrerinnen überholten mich und hatten genau die Geschwindigkeit, dass ich locker im Windschatten der beiden mitkam. Gepasst hat es denen sicherlich nicht.
Tü - Rottenburg - Obernau - Bieringen- Obernau - Rottenburg - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Weilheim - Tü
49,2 km, ∅ 22,4 km/h, 2:12 h
29. August 2009
Radfahren macht süchtig! Warum sonst war ich heute wieder 30 km bei starkem Wind unterwegs? Wieder Westwind wie gestern auch. Laut Internet beträgt die Windgeschwindigkeit aber heute nur 15 km/h. Der Unterschied zu gestern war auch deutlich zu spüren, das Gegenwindfahren war viel angenehmer als gestern. Natürlich war aber auch das Fahren mit Rückenwind langsamer als gestern. Morgen soll es aber weniger windig sein.
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg (2x) - Hirschau - Weilheim - Tü
30,8 km, ∅ 20,5 km/h, 1:30 h
28. August 2009
Kann Radfahren süchtig machen? Wie sonst käme ich auf die wahnsinnige Idee, bei einer Windgeschwindigkeit von 22 km/h und Böen bis zu 46 km/h Rad zu fahren? Westwind. Mit teilweise 7 km/h quälte ich mich durchs Ammertal und hoch nach Wurmlingen. Nach Hirschau hatte ich dann zwar schönen Rückenwind, aber auch der half nicht, wenigstens einen 21er Schnitt zu fahren.
Tü - Unterjesingen - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Weilheim - Tü
26,6 km, ∅ 20 km/h, 1:20 h
27. August 2009
Eigentlich wollte ich heute nicht fahren um der Muskulatur wegen gestern etwas Ruhe zu geben. Das Wetter war dann aber doch zu schön. Erst wollte ich nur eine Stunde gem¸tlich fahren. Dann kam die erste Runde Wurmlingen-Rottenburg, dann die zweite und weil es einfach zu schön war dann auch noch die dritte. So wurden aus eigentlich nicht fahren mal eben 40 km. Es ist einfach zu schön, wenn man beide Beine einsetzen kann.
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg (3x) - Hirschau - Freibad - Tü
38,9 km, ∅ 21,2 km/h, 1:50 h
26. August 2009
Ein Grinsen ist auf meinem Gesicht. Vermutlich ein dämliches Grinsen, ich bin nämlich high. Nein, ich habe weder Heroin noch Koks genommen, es sind einfach nur Endorphine. Eigentlich wollte ich heute eine gemütliche Runde fahren. Aber es lief dann so gut, sogar das rechte Bein konnte ich voll einsetzen. Nach etwa 12 Wochen, in denen ich hauptsächlich das linke Bein einsetzte, ist das rechte natürlich schwächer - man kann das heute also als Muskelaufbau rechs ansehen.
Wie gesagt, es sollte eine gemütliche Runde werden. Aber ich fuhr und fuhr, schaltete einen Gang hoch und verfiel dem Rausch der Geschwindigkeit. Vor mir fuhr ein Mann, der – aus der Ferne betrachtet - auch ein gutes Tempo hatte. Aber plötzlich hatte ich ihn eingeholt. Seinen Waden nach zu urteilen fährt er auch regelmässig Rad. Ein paar Meter fuhr ich zum Ausruhen mit etwa 26 km/h hinter ihm her, dann war es mir zu langsam und ich setzte zum Überholen an. Und fuhr so 31 km in 1h19'. So herrlich!
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg (2x) - Hirschau - Weilheim - Tü
31,6 km, ∅ 23,9 km/h, 1:19 h
24. August 2009
Drei Tage Zollernalbtour, als Zuschauer. Drei Tage lang mußte - nee, durfte - ich sehnsüchtig den Jungs und Mädels bei der Zollernalbtour zuschauen, wie sie sich z.B. am Samstag die 10% Steigung hochquälten. Zweimal hörten wir Göres: "ich kann nicht mehr". Aber sie hat es auf Platz zwei geschafft. Der erste Platz war mit gut 11'19" Vorsprung unerreichbar. Der Abstand zu Platz drei betrug 3'47".
Also, nach drei Tage schmachten habe ich also heute mein Kleines Schwarzes liebevoll gestreichelt und mich mit ihm auf Tour begeben. Es ist fast etwas zu heiß draußen, aber ich bin nunmal kein Abendfahrer. So kann ich jetzt gemütlich vespern und nachher noch mit Trude telefonieren.
Tü - Unterjesingen - Wurmlingen - Rottenburg (2x) - Hirschau - Weilheim - Tü
29,9 km, ∅ 20,9 km/h, 1:25 h
18. August 2009
Was war schön. Draußen sind angenehme Temperaturen. Noch, denn morgen soll es richtig heiß werden, Donnerstag sogar bis 37 °C. Also muflte ich heute die Gelgenheit nutzen. Dieses Mal mit Wasser!
Es lief richtig gut, trotz des nicht so schwachen Gegenwinds hatte ich richtig gut Tempo drauf. Nur waren wieder einige Idioten dabei, die träumend durch die Gegend schauten und auf die Linke Seite kamen. Das Bein machte auch gut mit.
Jetzt bin ich angenehm erschöpft, frisch geduscht, gedehnt und glücklich!
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg (2x) - Hirschau - Weilheim - Tü
31,6 km, ∅ 21,9 km/h, 1:26 h
16. August 2009
Heute ist es heiß. Extrem heiß. Wie konnte ich mich so überschätzen? Um halb 11 bei 33 °C in der Sonne bin ich los, in der Zwischenzeit zeigt das Thermometer bei 36 °C in der Sonne an. „Für das Stündchen muß ich kein Wasser mitnehmen“ dachte ich mir – und kam völlig dehydriert wieder zuhause an. Schon das Warten auf den Aufzug war eine Qual. Oben angekommen trank ich fast 1 Liter Wasser und fiel dann mehr tot als Lebendig auf das Sofa um dort eine gute halbe Stunde regungslos zu verweilen. Aber schee wars trotzdem!
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg (2x) - Hirschau - Weilheim - Tü
30,7 km, ∅ 20,8 km/h, 1:28 h
15. August 2009
Gestern war Ostwind, heute Westwind. Und heiß Ich wollte eigentlich morgens los, war aber zu müde. Deshlab habe ich erst einmal die Wohnung geputz und später mit Hamburg telefoniert. Da ist morgen Cyclassics und Sturmwarnung. Und die Mindestgeschwindigkeit bei der 155-km-Strecke ist 31 km/h. Jetzt stell sich das einmal bei Gegenwind und Windstärke 5 vor. Charlotte ist etwas mulmig zumute. Ich versprach also, ihr die Daumen zu drücken und verlangte einen Lagebericht morgen abend.
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg - Hirschau - Weilheim - Tü
26 km, ∅ 21,0 km/h, 1:14 h
14. August 2009
Freitag nachmittag, 23 °C im Schatten. Was gibt es Schöneres, als nach Feierabend bei leichtem Gegenwind mit dem Rad durch das Neckartal zu gleiten. Zugegeben, natürlich gibt es Schöneres, zum Beispiel eine schöne Radtour in Schweden, oder bei angehenemWind in den Stockholmer Schären zu segeln, aber man kann nicht alles haben. Und, natürlich, spätestens auf dem Rückweg wird der Rückenwind zu Gegenwind, aber das ist nun mal das Los eines Radfahrers.
Mein Bein war von meinem 3stündigen Sonntagsspaziergang noch etwas angeschlagen, zusätzlich hat Globuli mich auf ein anderes Medikament umgestellt, was mir eine schmerzende und schlaflose Nacht bereitet hat, aber er meint, damit müsse jetzt auch das Bein besser werden. Sein Wort in Gottes Ohren. Aber zurück zur Tour. Je länger die Tour, desto besser das Bein. Leichtes Training hilft vielleicht doch.
Tü - Weilheim - Kiebingen - Wurmlingen - Rottenburg (2x) - Hirschau - Weilheim - Tü
31,7 km, ∅ 22,6 km/h, 1:21 h
7. August 2009
Freitag, endlich Wochenende. Ich muß es zur Regel werden lassen, mein Kleines Schwarzes zur Arbeit zu nehmen und direkt anschließend eine Runde zu drehen.
Heute fuhr ich alleine, weil Kollege R. nicht so lange warten wollte, bis ich meine Arbeit fertig hatte. Das hatte den Vorteil, dass ich nicht vor dem Supermarkt auf ihn warten mußte. Ich kann nicht verstehen, wie man jeden Tag einkaufen gehen kann. Selbst Milch, Obst und Gemüse hält 2 Tage. Aber mal ist kein Wein mehr im Haus, dann müssen Pfandflaschen zurückgegeben und Obst gekauft werden, dann ist keine Milch mehr da. Etwas mehr Planung hätte ich von Kollegen R. schon erwartet. Männer eben. Obwohl, meine Anwältin geht auch jeden Tag zu die Aldi.
Die leichte Steigung von Unterjesingen nach Wurmlingen macht mein Bein gut mit. Montag mal Finchen um Erlaubnis fragen, ob ich wieder Berge fahren darf.
Jobb - Unterjesingen - Wurmlingen - Rottenburg - Kiebingen - Tü
25,3 km, ∅ 21,1 km/h, 1:13 h
6. August 2009
Schon die zweite After-Work-Tour mit Kollegen R. diese Woche. Obwohl er wieder einkaufen mußte. Dieses Mal war er 13 Minuten weg. Wieder war anscheinend die langsamere Kassiererin schuld. Ob es dieselbe war wie gestern?
Dieses Mal etwas hügeliger, aber das Bein hat gut mitgemacht. Vielleicht ist doch ein leichtes regelmässiges Training sinnsoll? Heute ist es heißer als gestern, aber nachts kühlt es richtig gut ab (mit 12 °C heute nach), so dass man trotz der Hitze (lt. Internet 29 °C) gut schlafen kann.
Tü City - Unterjesingen - Wurmlingen - Rottenburg - Kiebingen - Tü
21,3 km, ∅ 20,1 km/h, 1:03 h
5. August 2009
Das macht richtig Spaß. Wenn ich mein Kleines Schwarzes schon bei der Arbeit dabei habe, fahre ich auch wirklich. Sich dann aber zuhause noch mal aufraffen, das ist eine andere Sache. Ich wollte ja eigentlich gestern schon fahren, aber irgendwie hatte ich, als ich kurz nach 22 Uhr von der Arbeit nach Hause kam, dazu keine richtige Lust mehr. Obwohl draußen noch 19 °C waren.
Kollege R. mußte noch einkaufen, also wartete ich 11 Minuten vor dem Laden. Er schiebt es auf die langsame Kassiererin.
Draußen ist es recht heiß, aber nicht die übliche Schwüle, so war das Fahren recht angenehm. Wenn auch Ostwind war, also Gegenwind Richtung Tübingen. Dem Bein hat es nicht so gut getan, aber das soll Finchen am Montag wieder richten.
Tü City - Hirschau - Wurmlingen - Rottenburg - Kiebingen - Tü
21,3 km, ∅ 19,9 km/h, 1:05 h
Freitag, 28. August 2009
Grün
Und wenn Sie die ‚Knöllchen’ ganz einfach leid sind: Mit der Bahn, dem TüBus, dem Rad oder einem teilAuto haben Sie in der Stadt keine Parkplatzprobleme mehr und schützen das Klima.
Dienstag, 18. August 2009
Schön gesagt
Betrachte doch nur einmal seine reine Schönheit. Die empfindliche Balance aus Kraft und Eleganz, die du brauchst, um schnell voranzukommen. Die Laufräder, wie sie auf dem Asphalt singen. Die Kette, wie sie auf den Zahnkränzen schnurrt. Das nahtlose Kreiseln in der Führung, das dich und deine Freunde mit 40 Stundenkilometern nach Hause sausen lässt. Schlägt wohl irgendwo auf der Welt ein Herz so kalt, dass es das Radfahren nicht lieben kann.
Scott Martin, Radsportjournalist
Sonntag, 16. August 2009
Gesellschaftskritik
Ein Phänomen, das man bei Radfahrern oft beobachtet: Radfahrer halten immer genau an der Stelle an, an der sie sich gerade befinden. Keiner kommt auf die Idee, zum Anhalten an den Straßenrand zu fahren. Der Radfahrer fährt, bremst, und hält genau dort, wo er sich gerade befindet. Auch wenn es mitten auf der Straße ist.
So auch heute beobachtet auf einem Radweg. Ein Pärchen, mit Mountainbikes unterwegs. Das ist ein zweites Phänomän: Mountainbikes sind in, warum auch immer. Die Reifen sind dick und haben eine große Reibung auf dem Asphalt, die Vollfederung ist auf Asphalt mehr oder weniger sinnlos, da sie zu viel Kraft schluckt. Aber ich denke, bei dem Tempo, das die meisten In-Radler unterwegs sind, wird man von den Nachteilen nicht viel merken.
Nicht, dass man mich hier falsch versteht. Ich habe nichts gegen 26"-Räder. Sowohl 26" also ach 28" Laufräder haben Vor- und Nachteile. Ich war vor einem Jahr selber nahe dran, ein 26"-Rad zu kaufen. Aber solche Überlegungen haben In-Radler nicht.
Aber zurück zu unserem Pärchen. Die beiden fahren also nebeneinander auf dem Radweg, als sie beschließen, dass zu warm ist. Beide bremsen, halten, steigen vom Rad ab und entledigen sich überflüssiger Kleidung (Socken in Turnschuhen und Keps gegen Sonnenstich). Mitten auf dem Radweg, nebeneinander, genau so wie sie gefahren sind. Es kommt keiner mehr an ihnen vorbei. Klingeln ist in diesem Fall schon mindestens 50 m im Voraus erforderlich, denn es dauert schließlich seine Zeit, bis die Dame barfuß (die Socken in die Tasche gestecktg, die Schuhe stehen noch auf dem Radweg) sich zu ihrem Rad begibt und es zur Seite geschoben hat. Wer bringt solchen Sonntagsfahrern endlich mal die Regeln bei?
Freitag, 14. August 2009
Schadenfreude?
Laut einem texanischen Gericht verstößt nämlich Microsoft gegen eine XML-Technik, die von einer kanadischen Firma patentrechtlich geschützt ist. Außerdem sind 290 Mio $ Strafe zu zahlen.
Natürlich wird Microsoft in Berufung gehen. Fortsetzung folgt.
Donnerstag, 13. August 2009
Mittwoch, 12. August 2009
Sonntag, 9. August 2009
En man i byrån
En man i byrån
Vad en man kan vara härlig och så plötsligt så besvärlig
ärligt sagt förfärlig, ja du vet
Lite prassel följs av trassel, snick och snack och tissel tassel
O det är trist man längtar efter att få va i ensamhet
Tänk dig att ha en man i byrån, i en ask bland andra grejer
När som helt du får lust så plockar du fram din ask
Känner du dig ensam syster, lite kelsjuk eller dyster
Har du alltid asken att ta till
Sen har du kul tills det blir tråkigt, blir det obekvämt och bråkigt
Stoppar du bara ner din ask i lådan när du vill
Tänk dig att ha en man i byrån, i en ask bland andra grejer
När som helt du får lust så plockar du fram din ask
(Lill Lindfors)
Dt. Übersetzung:
Ein Mann kann herrlich sein, und doch plötzlich so lästig,
um ehrlich zu sein, es ist schrecklich, aber das weißt du ja.
Ein bisschen Fremdgehen, und es gibt sofort Schwierigkeiten, Geschwätz und Getuschel,
Und es ist langweilig, man sehnt sich danach, alleine zu sein.
Stell dir vor, du hast einen Mann in der Schublade,
in einer Schachtel zusammen mit anderen Sachen.
Und immer wenn du dazu Lust hast, dann holst du die Schachtel hervor
Fühlst du dich einsam, Schwester, trübsinnig oder fehlt dir ein bisschen Kuscheln,
dann hast du immer die Schachtel, die du dir nehmen kannst.
Du hast Spaß dabei, so lange bis es langweilig wird.
Und wird es unbequem oder gibt es Streitereien,
dann steckst du die Schachtel einfach wieder zurück in die Schublade.
Samstag, 8. August 2009
Deutschland - Dienstleistungsland
Theoretisch, also laut Hinweisschild an der Ladentür, öffnet um 8 Uhr der Milchladen, ebenfalls ab 8 ist (theoretisch) Wochenmarkt. 'Passt perfekt', denke ich mir, als ich um halb 8 aufstehe. 'Dann bin ich um 8 beim Milchladen und gehe anschließend direkt auf den Markt und bin spätestens um halb 9 wieder zuhause.'
Um 7.59 Uhr schließe ich mein Fahrrad vor dem Milchladen ab. Die Tür ist noch geschlossen. Kein Problem, es ist ja auch noch nicht 8. Aber es wird 8.00 Uhr, es wird 8.01 Uhr und Kunde Nr. 2 ist da. Kurze Zeit später kommen Kunde Nr. 3 und 4, die Uhr zeigt 8.04. Dann hört man ein "klack" und die Tür lässt sich öffnen. Vier Minuten zu spät.
Nächste Station: Wochenmarkt. Ab 8 Uhr heißt es. Als ich gegen 8.10 Uhr auf den Markt komme, herrscht dort reges Treiben. Aber nicht die Kunden wuseln eifrig umher. Nein, es sind die Standbetreiber, die ihre Stände bestücken. Zwischen umherstehenden gestapelten Kisten und Einräumern werde ich bedient. Gurke, Rauke, Salat, Nektarinen, all das muß die nette Dame, die mich am Stand bedient, aus noch irgendwo versteckten Kisten holen. Aber ich war nicht die erste am Stand. Eine weitere Frau verlangt sogar noch nach Melone, die völlig zu unterst steckt. Glücklich mit meinen Einkäufen und das Mittagessen gerettet, gehe ich zum nächsten Stand: eine Bäckerei. Wenn man es weiß. Denn außer einem leeren Stand und einer jungen Dame dahinter, gab es noch nichts. Nicht einmal irgendwelche Körbe, aus denen meine Brezel und Brötchen hätten genommen werden können, standen in Sichtweite.
Brezellos gehe ich zurück zum meinem Fahrrad und bemerke beim Aufschließen, dass Kundin Nr. 1 vom Gemüsestand etwas bedrückt neben ihrem Auto steht und ein Beamter des Ordnungsamts mit ihrem Mann telefoniert. Ihr Delikt: Parken an einer Bushaltestelle, die gleichzeitig auch Ausweichmöglichkeit für entgegenkommende Busse dient. Und da in dem Fall nicht der Halter, sondern der Fahrer verantwortlich ist und der Fahrer bzw in diesem Fall die Fahrerin keinerlei Papiere bei sich hatte, mußte der Halter des Wagens die Identität der Dame bestätigen. Leider habe ich nicht mitbekommen, wie teuer dieses kurze Parken für die Dame wurde.
Nachtrag: Die nächste von mir angesteuerte Bäckerei hatte überraschender Weise schon offen, obwohl es erst 8.25 Uhr war und das Geschäft eigentlich erst um 8.30 Uhr öffnen sollte.












