Sonntag, 1. Februar 2009

Radtour

Es musste heute sein, egal was die Konsequenzen sind. Nachdem ich heute nacht 12 Stunden geschlafen hatte, gab es nach dem Frühstück nur noch eins: Radfahren, komme was wolle. Es schneit nicht, es hat keine Minusgrade, nix wie los. Also runter in den Keller, zum ersten mal meine zu Weihnachten geschenkt bekommene Luftpumpe benutzt und mein Kleines Schwarzes aufgepumpt.
Zugegeben, für die üblichen 20 km habe ich heute knapp 1 1/4 Stunden gebraucht anstatt den üblichen 55 min. Ich muß aber auch sagen, dass ich aufgrund meines Schleudertraumas seit etwa einem dreiviertel Jahr so gut wie nicht Rad gefahren bin, außerdem hatte ich teilweise heftigen Gegenwind. Außerdem war ich zu leicht angezogen. Aber es war herrlich, einfach unbeschreiblich. Natürlich hatte ich schon nach 3 km leichte Kopfschmerzen. Aber sollte das Schädelweh doch schlimmer werden, ich mußte heute einfach mal wieder richtig fahren.
Und die Nachwirkungen: Arschweh! Dazu schmerzende Knie, eiskalte Hände und Füße (ich fahre bei über 0 °C nie mit Handschuhen, nur ist die Temperatur in der Zeit, in der ich weg war von 1,5 °C auf -0,7 °C gesunken, außerdem kam Wind auf. Meine BHs, die auf dem Balkon trocknen sollten, sind gefroren), kalte Oberschenkel, leichte Kopfschmerzen rechts und ein unheimliches Glücksgefühl. Besser als tausend Glückspillen.

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