Mittwoch, 22. Juli 2009

Helm schützt

Nach dem gestrigen Sturz von Jens Voigt fühle ich mich leicht an meinen Sturz zurückversetzt. Natürlich hatte ich etwa 60 km/h weniger auf dem Tacho, mein Schleudertrauma war im Vergleich zu Jens' Jochbeinbuch und Gehirnerschütterung harmlos, aber trotzdem ging mir der Sturz ziemlich nahe. Und wieder einmal die Frage: war wäre ohne Helm gewesen?
Meiner ist gesprungen, was die Süddeutsche in ihrer heutigen Onlineausgabe mit "des ghört so" bestätigt. Nur so wird die Energie des Aufpralls optimal verteilt. Sie erinnern an den Sturz von Olaf Ludwig letztes Jahr, als er gegen einen Pfosten fuhr. wo ich noch dachte "nicht nur mir passiert so was".
Zurück zu Voigt. Schreckliche Bilder waren das: er stürzt bei einer Bodenwelle, schlittert knallt auf den Boden, schlittert mit dem nackten Oberarm noch einige Meter die Straße entlang.
Und ich wage zu behaupten: ohne Helm wäre das nicht so "Harmlos" ausgegangen! Mag Kollege I. noch so überzeugt sein vom Unsinn von Fahrradhelmen.

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