Donnerstag, 7. Juli 2011

Schnepfenloch

Vor einigen Wochen war ich mit Schwesterherz und einem ihrer Kollegen Wasser holen. Syrran und Kollege waren voll ausgerüstet mit leeren Wasserkisten und zahlreichen 5-Liter-Kanistern, während ich, die ich mein Wasser stets aus dem Hahn beziehe, zuhause mit Müh und Not Behälter für ca. 10 Liter H2O gefunden hatte.

Heute dann der ultimative Vergleich: ich habe jeweils 5 dl Wasser (gefiltertes Tübinger Hahnenwasser und Quellwasser aus dem Schnepfenloch) mit je 2,5 g selbstgemachten Earl Grey Tee exakt 3 Minuten, 10 Sekunden ziehen lassen. Dann der Geschmacksvergleich.
Unser Trinkwasser enthält 2,4 mmol/l Kalk und hat damit eine Wassershärte von 13,3 °dH. Wieviel davon von handelsüblichen Wasserfiltern herausgefiltert wird, kann ich nicht sagen. Dass rausgefiltert wird sieht man am fehlenden Film auf dem Tee. Aber das Quellwasser scheint wirklich gar kein Calciumcarbonat enthalten zu haben. Der Tee ist etwas heller und schmeckt feiner, runder, weniger hart. Lecker. 

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