Ich habe ja einige Erfahrung im Aktualisieren und Installieren von Betriebssystemen. Als ehemaliger Sysadmin musste ich meine Server spätestens wenn der Support auslief von w2k auf w2k3 aktualisieren. Auch meine Testrechner wurden in regelmässigen Abständen platt gemacht und neu installiert. Der Vorteil der Testrechner war, dass kein großes Datenbackup gemacht werden musste. Einfach die CD mit dem Fenster einlegen (ja, es gab auch mal Betriebssysteme auf CD), das Formatieren der Festplatte bestätigen und einige Zeit warten. Danach die wenigen benötigten Programme wieder draufspielen. Fertig war mein sauberer Rechner.
Beim Arbeitsplatzrechner ist das etwas komplizierter. Der enthält Daten, Mailkonfiguration und andere unverzichtbare Dinge. Bevor man ein neues Betriebssystem (also das mit dem Fenster) installiert, ist eines unverzichtbar: man macht ein Systembackup oder sichert zumindest die persönlichen Daten und Konfigurationen. Vista konnte man über XP noch drüberbügeln, bei Windows 7 ist das leider nicht mehr möglich. Es ist also eine Aktion von mehreren Stunden, bis der Rechner von XP auf 7 upgedated ist. Natürlich hätte man auch gleich auf Windows 8 umsteigen können, aber bevor ich mir diese Zumutung von Betriebssystem antue, steige ich lieber auf Linux um. Und wie Philip Greenspun schon im Dezember sagte: Ein "Christmas gift for someone you hate".
Privat habe ich solche Probleme nicht. Denn es gibt es einfach, das bessere Betriebssytem. Da sind größere Ich-steige-auf-ein-neues-Betriebssystem-um-Aktionen unnötig. Natürlich empfiehlt sich auch hier grundsätzlich ein Systembackup, aber das ist dank Time Machine und einer neuen externen Festplatte auf einfache Weise erledigt. Dann einfach App Store öffnen, Mountain Lion herunterladen, einmal auf "weiter" klicken und nach einer halben Stunde und einem Rechnerneustart sieht mein Anmeldebildschirm aus wie ein Küchentisch.
Ade Schneeleopart, willkommen Berglöwe.
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