Neulich habe ich mir ein Buch gekauft, es in zwei Tagen gelesen und schon nach den ersten Seiten beschlossen, meinen Zuckerkonsum zu reduzieren.
Ich gehöre jetzt nicht zu denen, die besonders viel Zucker essen. Ich nasche abends relativ selten, es gibt selten einen Nachtisch, mein Fruchtjoghurt mache ich selber aus püriertem Obst ohne oder mit wenig Zucker, und Eis habe ich auch keins im Gefrierschrank. Schokolade wird bei mir alt, ab und zu mal ein Rippchen dieser dunklen Süßigkeit reicht mir völlig aus. Auch Fertiggerichte gibt es bei mir keine und fettreduzierte Produkte kommen mir nicht ins Haus. Denn Fett ist ein Geschmacksträger, ohne Fett muss der Geschmack irgendwo anders herkommen - und das ist in den meisten Fällen Zucker oder andere kalorienhaltige Kohlenhydrate. Die Kalorienzahl ist dabei im günstigsten Fall gleich, oft sogar höher als die fettreiche Variante.
Wo kann ich also am einfachsten Zucker reduzieren. Angefangen habe ich jetzt bei meinem viertel Teelöffel Zucker in meiner täglichen Tasse Kaffee. Das ist alles nur eine Sache der Gewöhnung. Den Zucker im Tee habe ich mir bereits vor vielen Jahren abgewöhnt: bei der Arbeit war der Zucker aus und keiner von uns hatte Lust, einkaufen zu gehen um neuen Zucker zu besorgen.
Vielleicht sollte ich meine restlichen Süßigkeiten beim Foodsharing abgeben. Meine dunkle Schokolade vom African Bushman behalte ich aber. Ein bisschen Droge muß schließlich sein.
Mehr zum Buch und zur Gesundheitsgefährdung Zucker beim Food-Detektiv.
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