Samstag, 28. März 2009

Neues aus der Wissenschaft

Wie bereits in der Abizeitung zu lesen war, trinke ich Tee zu jeder Tageszeit. Das ist allerdings immer eine längere Angelegenheit, denn ich mag keinen zu heißen Tee, er muß immer gut abgekühlt sein. Und jetzt weiß ich auch den Grund meines intuitiven Verhaltens.

Eine Studie in der Provinz Golestan im Iran zeigt eine hohe Rate an Ösophaguskarzinom (Speiseröhrenkrebs). Neben Sodbrennen wird in der Regel Alkohl und Nikotin dafür verantwortlich gemacht. Seltsam nur, dass die Bewohner dieser Provinz weder Trinken noch Rauchen. Also muß es eine andere Urache dafür geben, und die wurde auch gefunden: heißer Tee, und zwar mit Temparturen von über 65 °C.

http://www.sr.se/cgi-bin/p1/program/artikel.asp?programid=406&nyheter=1&Artikel=2727373
Referenz:
Farhad Islami et al, ”Tea drinking habits and oesophageal cancer in a high risk area in northern Iran: population based case-control study”, BMJ 2009;338:b929, doi:10.1136/bmj.b929

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