Trude, schade, dass der 17. April bereits vorbei ist, denn an diesem Tag fand an der Universität Uppsala die Verteidigung der Dissertation von Sofia Magnusson
The Role of Fc gamma Receptors and Mast Cell Chymase in Autoimmune Arthritis, auf Deutsch "Die Rolle des Fc-Gamma-Rezeptoren und Mastzellen Chymnase bei Rheumatoider Arthritis" statt.
Sofia will die Bedeutung einer bestimmten Art von Rezeptoren herausgefunden haben, mit dessen Hilfe man auch den Krankeitsverlauf beeinflussen kann.
Für Göre, Tiffy und alle anderen: Bei der Autoimmunerkrankungen gibt es sogenannte Autoantikörper (AAk, bei der RA der Rheumafaktor, bei Sklerodermie der Anti-Scl-70), die mit körpereigenen Stoffen reagieren. Um jetzt den Körper beeinflussen zu können, müssen die AAks sich an spezielle Rezeptoren binden, die es bei den verschiedenen Typen der weißen Blutkörperchen gibt. Diese wiederrum reagieren, in dem sie entzündungsfördernde Stoffe bilden.
In Tierversuchen wurden Mäusen diese Rezeptoren injiziert um zu erreichen, dass sich die AAks damit verbinden bevor sie sich an die weißen Blutkörperchen binden können.
"Durch das Aufdecken von verschiedenen Mechanismen der RA hoffen wir, ein besseres Verständnis über die Krankheit zu bekommen und dazu beitragen zu können, dass dieses Rätsel in der Zukunft gelöst werden kann", sagt Sofia Magnusson.
Quelle:
Magnusson, Sofia: The Role of Fc gamma Receptors and Mast Cell Chymase in Autoimmune Arthritis. - Uppsala : Acta Universitatis Upsaliensis, 2009. - ISBN: 978-91-554-7446-1
URN http://urn.kb.se/resolve?urn=urn:nbn:se:uu:diva-98921
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