Gestern war der Tag der Türen. Also negativ gesehen. Das muß mir erst einmal jemand nachmachen.
Es begann gegen 8 Uhr, ich verlasse mein Büro, schließe es ab, damit kein Kunde meinen schönen, leisen silbernen G5 klaut. Ziel: Postfach. Ich nehme die Post einer Kollegin gleich mit und will diese in deren Büro abliefern. Tür ist verschlossen. "Hm, keiner da" denke ich und laufe weiter zu meinem Büro. Drücke dir Türklinke, Tür verschlossen. "Hm, auch keiner da" schießt es mir durch den Kopf und will weiterlaufen. Aprupt bleibe ich stehen. Klar, dass ich dem Büro keiner ist, es ist ja auch MEIN Büro und ich stehe davor.
Zwei Stunden später. Ich bin bei oben erwähnter Kollegin - habe davor natürlich sorgfältig die Tür abgeschlossen, damit keiner meinen schönen, leisen silbernen G5 klaut. Fertig bei der Kollegin gehe ich zurück zu mir und drücke voll Elan die Klinke um die Tür zu öffnen und renne fast gegen die verschlossene Tür. Leider blieb mein Fluchen nicht unbemerkt.
Abends, Termin bei der KG. Um nach erfolgreicher Behandlung die Praxis zu verlassen muß man, wie jeder weiß, die Tür öffnen. Nun ist es der Sinn einer offenen Tür, dass man durch die Türöffnung geht und nicht gegen die geöffnete Tür läuft. Das war dann eine Beule. Ob die Kopfschmerzen im Bereich der Stirn wohl von der Behandlung kamen?
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