Scheiß Radfahrer - oder besser gesagt: Sonntagsradler. Alles Idioten - außer ich natürlich, aber ich bin ja auch kein Sonntagsradler.
Ein Phänomen, das man bei Radfahrern oft beobachtet: Radfahrer halten immer genau an der Stelle an, an der sie sich gerade befinden. Keiner kommt auf die Idee, zum Anhalten an den Straßenrand zu fahren. Der Radfahrer fährt, bremst, und hält genau dort, wo er sich gerade befindet. Auch wenn es mitten auf der Straße ist.
So auch heute beobachtet auf einem Radweg. Ein Pärchen, mit Mountainbikes unterwegs. Das ist ein zweites Phänomän: Mountainbikes sind in, warum auch immer. Die Reifen sind dick und haben eine große Reibung auf dem Asphalt, die Vollfederung ist auf Asphalt mehr oder weniger sinnlos, da sie zu viel Kraft schluckt. Aber ich denke, bei dem Tempo, das die meisten In-Radler unterwegs sind, wird man von den Nachteilen nicht viel merken.
Nicht, dass man mich hier falsch versteht. Ich habe nichts gegen 26"-Räder. Sowohl 26" also ach 28" Laufräder haben Vor- und Nachteile. Ich war vor einem Jahr selber nahe dran, ein 26"-Rad zu kaufen. Aber solche Überlegungen haben In-Radler nicht.
Aber zurück zu unserem Pärchen. Die beiden fahren also nebeneinander auf dem Radweg, als sie beschließen, dass zu warm ist. Beide bremsen, halten, steigen vom Rad ab und entledigen sich überflüssiger Kleidung (Socken in Turnschuhen und Keps gegen Sonnenstich). Mitten auf dem Radweg, nebeneinander, genau so wie sie gefahren sind. Es kommt keiner mehr an ihnen vorbei. Klingeln ist in diesem Fall schon mindestens 50 m im Voraus erforderlich, denn es dauert schließlich seine Zeit, bis die Dame barfuß (die Socken in die Tasche gestecktg, die Schuhe stehen noch auf dem Radweg) sich zu ihrem Rad begibt und es zur Seite geschoben hat. Wer bringt solchen Sonntagsfahrern endlich mal die Regeln bei?
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